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Das Pflegepersonalstärkungsgesetz: 12.700 Stellen unbesetzt

23.09.2019 | von H.S.
Das Pflegepersonalstärkungsgesetz: 12.700 Stellen unbesetztWoher plötzlich 13.00 AltenpflegerInnen kommen sollten, auf dem leergefegten Markt, wusste niemand zu sagen, als im Januar 2019 das Pflegepersonalstärkungsgesetz in Kraft trat. Es wurde vom Gesundheitsminister Jens Spahn wider besserem Wissen als erster Schritt zur Behebung des Fachkräftemangels in der Kranken- und Altenpflege gepriesen. Der Gesundheitsminister hatte angekündigt, mit diesem Gesetz [url]https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&start=//*[@attr_id=%27 ... (Mehr)


Broschüre: Barrierefreies Reisen im Flugzeug

23.09.2019
Broschüre: Barrierefreies Reisen im FlugzeugWer von Großflughäfen wie Frankfurt, München, Hamburg oder Düsseldorf abfliegen muss, kennt das: kilometerlange Wege müssen vom Bahnhof zurückgelegt werden, Rolltreppen rauf, Treppen runter, Skytrain und Laufbänder. Oft ist die Orientierung schwierig, Toiletten sind schwer zu finden, und Informationsschalter so gut versteckt, dass man sie erst sieht, wenn man sie nicht mehr braucht.. Wer kein ausgedrucktes Ticket hat, muss es am Automaten ziehen, mitunter betrifft das auch die Bordkarte. D ... (Mehr)


Neues Online-Portal Demenz für die lokale Netzwerkarbeit

21.09.2019
In Deutschland leben derzeit 1,7 Millionen Menschen mit Demenz. Um ihnen und ihren Angehörigen das Leben mit Demenz zu erleichtern, arbeiten an vielen Orten bereits Kommunen, Unternehmen, Vereine und ehrenamtlich Engagierte zusammen. Zum Start der Woche der Demenz am 21. September bekommen sie Unterstützung durch ein neues Informationsportal der Netzwerkstelle „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“. Die Internetseite www.netzwerkstelle-demenz.de bietet allen, die sich vor Ort zum Thema De ... (Mehr)


Projektstart der Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz in NRW

21.09.2019 | von Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, NRW
Gemeinsame Initiative zur Strukturentwicklung der Landesregierung und der Träger der Pflegeversicherung.Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und die Pflegekassen in Nordrhein-Westfalen haben in Düsseldorf den Startschuss für die neuen Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz gegeben. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, haupt- und ehrenamtliche Akteure rund um die Themen Alter, Pflege und Demenz zu beraten. Insgesamt zwölf Regiona ... (Mehr)


GESUNDHEITSKARTE, DIGITIALISIERUNG, TELEMATIK, GEMATIK, e-HEALTH: Daten sind das neue Öl - Dossier

20.09.2019 | von Hanne Schweitzer + D.S.
GESUNDHEITSKARTE, DIGITIALISIERUNG, TELEMATIK, GEMATIK, e-HEALTH: Daten sind das neue Öl - Dossier       Zur Begründung der milliardenschweren Entwicklung der eGesundheitskarte (eGK) und der Telematikinfrastruktur (gemeint ist der Wertschöpfungsprozess aus Telekommunikation und Informatik) wurden zwei Punkte angeführt, die m.W. NIEMALS intensiv auf ihre Stichhaltigkeit überprüft wurden! Zum einen ein angeblich milliardenschwerer (!!!) Missbrauch mit den alten Mtgliedskarten der Krankenversicherungen. Zum anderen Hunderte Millionen Euro, die die GKV durch sogenannte DOPPELUNTERSUCHUNGEN belasten! ... (Mehr)


Altersdiskriminierung durch KFZ-Versicherung leicht nachvollziehbar

20.09.2019 | von H.K., Erlangen + G.L. Düsseldorf
Altersdiskriminierung durch KFZ-Versicherung leicht nachvollziehbarDie Versicherungen haben größtenteils im Internet Online-Plattformen mitr Anträgen zu einer KFZ-Versicherung. Dort kann man durch die stufenweise Änderung des Geburtsjahres online ganz einfach die jährlichen Zuschläge feststellen. Jeder Versicherer hat da seine eigene Arithmetik. Festgestellt habe ich das schon bei HDI im Vergleich zur HUK. H.K. ------- Interessant sind auch die Antworten, die ein Versicherungsvertreter im Juli 2019 auf die folgenden Fragen gegeben hat: 1. Warum ist d ... (Mehr)


Warum Langzeitarbeitslose der Demokratie den Rücken kehren

20.09.2019 | von Lena Beche
 Warum Langzeitarbeitslose der Demokratie den Rücken kehrenMenschen, die ein Jahr und länger bei der Agentur für Arbeit als arbeitslos gemeldet sind (§ 18 I SGB III), gelten als Langzeitarbeitslose. Gemäß der Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) waren im vergangenen Jahr 41 Prozent aller Erwerbslosen länger als 12 Monate ohne Arbeit. Im Vergleich mit den anderen Mitgliedstaaten schneidet Deutschland unterdurchschnittlich ab. Mitte 2018 gab es 5,831 Millionen Hartz-IV-Empfänger in Deutschland. Von ihnen waren ... (Mehr)


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Sie gelten als zu jung? Oder als zu alt?

Das geht leider nicht nur Ihnen so! Ob jemand das „richtige” oder das „falsche” Alter hat, das bestimmen nicht wir, sondern das bestimmen andere. Altersdiskriminierung verstößt gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung. Denn niemand ist bekanntlich für sein Alter verantwortlich – keiner kann sich ihm entziehen.

 

Altersdiskriminierung ist kein Kavaliersdelikt

Lebensalter ist biologische Realität, aber auch ein soziales Merkmal. Und genau das ist das Problem. Die „richtige” Anzahl der Lebensjahre wird hierzulande immer wichtiger, denn sie entscheidet zunehmend über die Chancen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Vom Lebensalter abhängig sind z.B. die Höhe von Versicherungsprämien und der Mütterrente, die Genehmigung von Stipendien oder Bafög-Bezug, und mitunter sogar die Zuteilung kommunaler Grundstücke.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und die EU-Richtlinie, auf der es basiert, unterscheiden zwischen unmittelbarer und mittelbarer Altersdiskriminierung und unerwünschten Verhaltensweisen. Der Haken dabei: Das AGG untersagt Altersdiskriminierung nur im Arbeitsleben. FÜR ALLE ANDEREN BEREICHE GILT DAS GESETZ NICHT. Seit 2006 hat keine der drei von Angela Merkel geführten Bundesregierungen auch nur die geringste Neigung verspürt, daran auch nur einen Deut zu ändern.

Die Webseite Altersdiskriminierung

Auf der Webseite Altersdiskriminierung werden seit dem Jahr 2000 Beispiele für Ungleichbehandlungen wegen des Lebensalters aus allen gesellschaftlichen Bereichen und aus dem ganzen Land veröffentlicht. Öffentlich und kostenlos zugängig sind diese zur Zeit ab dem Jahr 2008. Mehr als sechs Millionen mal wurde die Seite im Jahr 2016 aufgerufen. Das belegt die Brisanz des Themas und wertschätzt die professionelle, garantiert subventionierte Arbeit von Redaktion und Webmeister. Die Webseite altersdiskriminierung.de ist das umfangreichste, unentgeltlich zugängliche deutschsprachige Archiv zum Thema.

Sie finden hier Beispiele für individuelle oder gruppenbezogene Altersdiskriminierung, die uns zugeschickt wurden, aus den Bereichen Arbeit, Ehrenamt, Finanzen, Gesundheit, Image, Pflege, Rente, Versicherungen, Wohnen und Sonstiges. In der Rubrik Justiz sammeln wir Urteile zum Thema Altersdiskriminierung. Unter der Überschrift Kartographie finden Sie gesundheits- sozial und wirtschaftsgeografische Atlanten. Detaillierte Untersuchungen zur Pflege-, Renten- und Gesundheitspolitik stehen in der Rubrik Analysen. Zur Erholung dient die Rubrik Reiserei und als Anregung zum Mitmischen verstehen wir die Termine. Im Themenbereich Internationales sammeln wir, was wir bemerkenswert finden und die Volltextsuche erleichtert eine Recherche über das Thema Altersdiskriminierung.

Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt. Es gilt Druck aufzubauen, damit das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz endlich bürgerfreundlich novelliert wird. Deshalb freuen wir uns, wenn Sie uns Ihr Beispiel für Altersdiskriminierung schicken.

Hanne Schweitzer






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Wien: Vom Roten Wien zur sozialen Wohnbaupolitiik der Gegenwart

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07.10.2019
Stuttgart: 15. Personalkongress der Krankenhäuser

07.10.2019
Neuenhagen: 70. Jahrestag der DDR-Gründung

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