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Inflationsrate April 2023: NRW: 6,8% / Bundesweit: 7,2 % / EU: 7 %

Foto: H.S.

06.05.2023

Inflationsrate NRW im April 2023
Der Verbraucherpreisindex für Nordrhein-Westfalen ist von April 2022 bis April 2023 um 6,8 Prozent gestiegen (Basisjahr 2020 = 100). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat (März 2023) um 0,5 Prozent.

Erstmals in diesem Jahr wurden im April Nahrungsmittel günstiger angeboten als im Vormonat: Gegenüber März 2023 verringerten sich u. a. die Preise für Gemüse (7,6 Prozent; darunter Gurken 40,7 Prozent, Kopf- oder Eisbergsalat 25,2 Prozent und Tomaten15,7 Prozent) sowie Speisefette und -öle (2,3 Prozent). Teurer wurden in diesem Bereich Brot und Getreideerzeugnisse (+0,7 Prozent; darunter Kekse +4,4 Prozent und Pizza, Quiches o. Ä. +3,6 Prozent).

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat (April 2022) stiegen die Nahrungsmittelpreise weiter an (+17,6 Prozent). Beispielsweise verteuerten sich Möhren (+68,8 Prozent), Quark (+65,6 Prozent) und Sahne (+45,6 Prozent) überdurchschnittlich.

Unterschiedlich war erneut die Preisentwicklung im Energiebereich: Während Haushaltsenergien im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat insgesamt teurer wurden (+17,1 Prozent), hat das Statistische Landesamt für Kraftstoffpreise einen Rückgang um 10,0 Prozent ermittelt. (IT.NRW)
IT-NRW, (126 /23) Düsseldorf, den 28. April 2023


Inflationsrate Deutschland im April 2023 voraussichtlich +7,2 %.
Damit ist die Inflationsrate im April 2023 rückläufig (März 2023: +7,4 % und Februar 2023: +8,7 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber März 2023 voraussichtlich um 0,4 %. Destatis

Inflation in der Europäischen Union im April 2023
Wie das europäische Statistikamt Eurostat am 3.Mai 23 nach einer ersten
Schätzung mitteilte, stieg die Inflationsrate von 6,9 Prozent im März auf sieben Prozent im April 2023. Die Inflation entwickelte sich in den EU-Mitgliedsländern unterschiedlich. Dabei liegt den Berechnungen der harmonisierte Verbraucherpreis-Index (hvpi) zugrunde. Deutschland 7,6 Prozent.
Frankreich 6,9 Prozent.
Italien 8,8 Prozent.
Österreich 9,8 Prozent
Spanien 3,8 Prozent.
Belgien 3,3 Prozent.
Estland 13,2 Prozent.
Lettland 15,0 Prozent
Litauen 13,3 Prozent.
Die niedrigste Inflationsrate hat noch immer Luxemburg mit 2,7 Prozent.
EUROSTAT

Quelle: IT-NRW, Destais, Eurostat