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Foto: H.S.
11.09.2026
11.9.2026: "Die Sicherheit der Daten der Berliner Bürgerinnen und Bürger steht besonders im Fokus" schreibt das kommunale Unternehmen ITDZ auf seiner Webseite. Das zentrale Internet-Datenzenter ist Dienstleister des Landes Berlin. "Mit dem Know-how unserer IT-Expertinnen und Experten unterstützen wir Land und Bezirke," Und weiter: "Millionen von unautorisierten Zugriffsversuche auf das Berliner Landesnetz weist das ITDZ Berlin jedes Jahr ab. Eine Zahl, die verdeutlicht, wie wichtig die Sicherheit von Daten, Netzen und Rechenzentren des Landes Berlin ist." Tja. "Der Schutz hochsensibler Daten, wie Melde- oder Steuerdaten vor Beeinträchtigungen, Manipulation und Datenmissbrauch ist eine wichtige Voraussetzung, um Vertrauen in die Nutzung neuer, digitaler Angebote der Verwaltung wie die Digitale Akte und den Digitalen Antrag zu schaffen." Von wegen Vertrauen.
ITDZ Berlin unter: Link
9.9.2026 Kommentar: Auf Lücke gespielt - was in Berlin den Rhysida-Angriff begünstigte
Berlin hat bei der IT-Sicherheit geschlampt. Den Angreifern hat über Jahrzehnte gewachsene und nur halbherzig modernisierte IT in die Karten gespielt.
Falk Steiner für Heise online unter: Link
6.9.2026: Cyberangriff auf das Landesnetz Berlin
"Zwischen dem 7. und 12. August 2026 kam es zu einem Cyberangriff auf Netze der Berliner Verwaltung, bei dem in erheblichem Umfang Daten kopiert und nun öffentlich gemacht wurden. Der Vorfall betrifft Bereiche der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen und der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.
Aufgrund des Umfangs der abgeflossenen Daten konnte der Inhalt bislang nicht vollständig gesichtet werden. Es wurden personenbezogene Daten von Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung und möglicherweise auch Daten von Bürger:innen veröffentlicht."
Datenschutzbeauftragte unter: Link
4.9.2026: Angriff auf Landesnetz: Daten werden möglicherweise veröffentlicht
Nach dem Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz läuft die Frist im Erpressungsversuch der mutmaßlichen Täter ab. Es ist nicht auszuschließen, dass die gestohlenen Daten anschließend veröffentlicht werden, möglicherweise bereits am Freitag, dem 4. September.
Betroffen sein können persönliche Daten von Beschäftigten des Landes sowie von Bürgerinnen und Bürgern und Unternehmen. Dies teilte das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin mit.
Betroffene sollten Strafanzeige erstatten
Wer feststellt, dass eigene Daten veröffentlicht wurden, sollte Strafanzeige erstatten. Dies ist über die Internetwache der Polizei Berlin oder bei jeder örtlichen Polizeidienststelle möglich. Werden einzelne Betroffene identifiziert, werden sie gezielt von den zuständigen Senatsverwaltungen informiert. Dies erfolgt risikobasiert unter Wahrung des Datenschutzes. Die betroffenen Senatsverwaltungen haben zudem eine
Ansprechstelle für ihre Bediensteten eingerichtet.
Untersuchungen dauern an
Eine Gruppe namens Rhysida hat sich zu dem Angriff bekannt und behauptet, 5,7 Terabyte an Daten gestohlen zu haben. Seit vergangenem Freitag versuchen die mutmaßlichen Täter, das Land Berlin zu erpressen, und bieten die Daten zur Versteigerung an. Das Mindestgebot lag bei 30 Bitcoin, umgerechnet rund zwei Millionen Euro. Hinweise darauf, dass das Landesnetz weiterhin infiltriert ist, gibt es derzeit nicht. Die Untersuchungen dauern an. Dabei arbeiten Senat und Sicherheitsbehörden von Land und Bund zusammen, darunter das Landeskriminalamt, die Staatsanwaltschaft Berlin und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
"Das Land Berlin lässt sich nicht erpressen"
Florian Hauer, Chief Digital Officer des Landes Berlin, betonte: "Das Land Berlin lässt sich nicht erpressen. Die Sicherheit der Beschäftigten im Land Berlin und der Berlinerinnen und Berliner steht für uns im Vordergrund." Man arbeite mit Hochdruck daran, das Landesnetz weiter zu sichern.
Berlin.de unter: Link
1.9.2026: Berlin: Passwörter abgeflossen, 12.000 Systeme werden gescannt
Die Berliner Senatsverwaltung hat bestätigt, dass auch Passwörter beim Cyberangriff aus dem August entwendet wurden. Alle Systeme werden geprüft.
Nico Ernst für Heise online unter: Link
29.8.2026:"Hacker fordern rund zwei Millionen Euro in Bitcoin für gestohlene Daten"
Die Hacker erbeuteten knapp sechs Terabyte an Daten, die sie im Darknetz veröffentlichten. Dort war auch die Forderung nach 30 Bitcoin zu lesen, das sind ca zwei Million Euro.
RBB unter: Link
17.8.2026: Cyberangriff auf Berliner Landesnetz – Ausmaß unbekannt
Die Senatskanzlei berichtet von einem Angriff auf Teile der Verwaltung in der Hauptstadt. Ein Krisenstab ist eingerichtet. Viele Fragen sind offen.
Nico Ernst mit Material von DPA für Heise online unter: Link
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