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Direktversicherung: Hinweis für Redaktion des ZDF-Sommerinterviews am 2.8.2026

Foto: H.S.

31.07.2026 - von E. Debusmann

Sehr geehrte Frau Zimmermann,

das ZDF-Sommerinterview am Sonntag 2.8.2026 mit Bärbel Bas wäre gute Gelegenheit einen wichtigen Grund für den Exodus ehemaliger Stammwähler (für die SPD inzwischen ein Aderlass) aufzuzeigen. In Kenntnis des Schreibens von Egbert Lohrmann (s.u.) darf ich Ihnen beispielhaft meinen Vertrag zur Altersvorsorge zusenden, abgeschlossen am 30.07.1984 (!), dieser lautet:

Um­wand­lung von Bar­lohn in ei­nen „An­spruch auf Ver­schaf­fung von Ver­si­che­rungs­schutz“ durch Ab­schluss ei­ner be­trieb­li­chen Di­rekt­ver­si­che­rung im Sin­ne von § 1 Be­trAVG und die Zah­lung von Bei­trä­gen zu die­ser
Ver­si­cherung.
Zu­sätz­li­che fi­nan­ziel­le Be­la­stun­gen dür­fen dem Ar­beit­ge­ber dar­aus je­doch nicht er­wach­sen.
(!!!)



Bei Ka­pi­tal­aus­zah­lung im Oktober 2009 (nicht AB­FIN­DUNG), das hel­le Er­wa­chen, mein zu 100% selbst fi­nan­zier­ter Spar­ver­trag mu­tiert ge­setz­wid­rig zum Ver­sor­gungs­be­zug. Fällig werden damit Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträge. Ein Of­fen­ba­rungs­eid, re­spekt­los und sit­ten­wid­rig.

Ab ­1.1.2004 wer­den alle im Durchführungsweg Direktversicherung als Le­bens­ver­si­che­rung ab­ge­schlos­se­nen Ver­trä­ge nach Kapital-Aus­zah­lung „so­gar rück­wir­kend“ als Be­triebs­ren­te de­kla­riert, ob­wohl die Ver­trä­ge be­reits in den 70-er, 80-er und 90-er Jah­ren ab­ge­schlos­sen wur­den, also teil­wei­se mehr als 35 Jah­re vor dem
Ge­sund­heits­mo­der­ni­sie­rungs­ge­setz (GMG) vom Januar 2004.

Pacta sunt servanda abgeschafft, Be­stands­schutz mit Fü­ßen ge­tre­ten und Ver­trau­ens­schutz ab­er­kannt - das ist „Rau­brit­ter­tum“, ist Be­trug am Bür­ger, der durch Ei­gen­lei­stung/-vorsorge dem Staat nicht zur Last fal­len
woll­te. Arg­li­sti­ger Täu­schung folgt ero­die­ren­des Ver­trau­en in die Po­li­tik mit dem Ex­odus der Stamm­wäh­ler.

Gran­dio­se Lei­stung: Direktversicherte zah­len aus ei­ge­nem Er­spar­ten sich selbst eine Be­triebs­ren­te, ein Skan­dal.


Wir Betroffenen sehen es als Willkür-Betrug und übelste Wählertäuschung. Das GMG ist richtig, die GKV`en deuten es um auf ihre Weise mit dem Ziel: Mehreinnahmen wegen klammer Kassen. Die Judikative urteilt aber stets nur zu einer KapitalABFINDUNG. Wir aber haben eine Vereinbarung mit KAPITAL-AUSZAHLUNG eigener Beiträge. Nur weil der Arbeitgeber im Zuge einer Gruppenversicherung/Sammelverträge Gelder seiner Mitarbeiter treuhänderisch an die Versicherungsgesellschaft weitergeleitet hat, ist das noch lange keine „Betriebsrente“.
Betrug am Bürger schafft kein Vertrauen, sondern Frust wegen gesetzwidrigen Handelns.

Alexander Gauland/AfD brachte es in einer BT-Rede auf den Punkt: Ihre (die Regierenden) Fehler sind unsere Lebensversicherung.“ Die Wahlumfragen in letzter Zeit betätigen das auf eindrucksvolle Weise.

MfG und Hoffnung,
auch auf Grundlage vieler sehr guter ZDF-Sendungen zum Thema „Direktversicherung“ unsere Politiker mit dieser gen Himmel schreienden Ungerechtigkeit zu konfrontieren.
Das ZDF-Sommerinterview am Sonntag 2.8.2026 mit Bärbel Bas wäre eine gute Gelegenheit.

Danke sagt Edeltraud Debusmann
63150 Heusenstamm


++++++

Von: Egbert Lohrmann
An: ZDF, Zuschauerredaktion ; Pressestelle Politik, ZDF ; Tacke, Dr. Sarah
Betreff: ZDF Sommerinterview: Sonntag 2.8.2026 - Bärbel Bas / Diana Zimmermann


Sehr geehrte Frau Zimmermann,

vielleicht ziehen Sie zur Vorbereitung der Fragen des Interviews die Rechtsexpertin des ZDF Frau Dr. Sarah Tacke hinzu.

Als Direktversicherungsgeschädigter würde mich ein Gesprächspunkt sehr freuen. Konfrontieren Sie doch die Bundesministerin für Arbeit und Soziales mit der Aussage: Die Einbeziehung von originär abgeschlossenen Kapitallebensversicherungen geschah und geschieht gesetzwidrig, denn das Gesetz (SGB % § 229 1.Satz 5 verlangt Beiträge auf "Renten der betrieblichen Altersversorgung..." sowie auf deren Kapitalabfindungen. Beitragspflicht auf die Originär vereinbarten Kapitallebensversicherungen, hätte nach dem Bestimmtheitsgrundsatz eindeutig benannt werden müssen und erst dann hätte die Sozialjustiz nach GG Art 20.3. nach dem Gesetz urteilen können.

Die SPD befindet sich lt. der aktuellen Civey Sonntagsumfrage bei 12,4 % dieses ist eine Folge der Plünderung der vorsorgenden Bürger. ...


Mit freundlichen Grüssen
Egbert Lohrmann
...

Quelle: Mail an die Redaktion