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Der erste und größte anzunehmende Unfall in Tschernobyl: 26.4. 1986

Foto: H.S.

26.04.2026 - von Pressespiegel DLF

25.4.2026: Tschernobyl: Warum die Atomangst in Deutschland anhält
Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor 40 Jahren trieb die radioaktive Wolke teilweise auch zu uns. Wir besprechen, wie Deutschland damals reagierte – und was das Besondere an der deutschen Atomangst ist.
Angelika Fey für FAZ unter: Link


abgerufen am 25.4.2026: 1986 - DDR-Nachrichten zu Tschernobyl-"Havarie"
ZDF: Link


25.4.2026: Rheinland-Pfalz Baden-Württemberg: 40 Jahre nach Tschernobyl: Wie belastet sind Pilze und Wildschweine noch? |
tagesschau.de Link


25.4.2026: Pilzkontrollen, Jodtabletten, Sirenen: Welche Lehren Österreich aus Tschernobyl gezogen hat
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24.4.2026: Immer noch Strahlung im Essen? Nach Tschernobyl: Landesuntersuchungsamt in Speyer prüft weiter Lebensmittel
Selbst nach 40 Jahren sind die Folgen von Tschernobyl noch immer messbar. Im Landesuntersuchungsamt in Speyer wird geprüft, ob Obst, Fleisch oder Milch radioaktiv belastet sind.
SWR: Link


25.4.2026: IÖW: 40 Jahre Tschernobyl: Atomausstieg wäre schon 1987 umsetzbar gewesen
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Die LAUSITZER RUNDSCHAU aus Cottbus erinnert: „Die friedliche Nutzung der Atomkraft galt bis 1986 als sicher. Doch nur 32 Jahre nachdem das erste AKW der Welt ans Netz ging, geschah in Tschernobyl das, was angeblich nie hätte geschehen können. Schnell beruhigte man sich damit, dass es sich eben um russische Technik gehandelt habe. 2011 folgten das Fukushima-Desaster und die Rücknahme der Rücknahme des Atomausstiegs in Deutschland durch eine schwarz-gelbe Bundesregierung.“


TAZ: Vor dem Unglück von Tschernobyl habe es in Deutschland keine festen gesetzlichen Grenzwerte für die radioaktive Belastung von Lebensmitteln gegeben, heißt es in der TAZ. „Das lange Ausbleiben von Information und Beratung, die späten und oft widersprüchlichen Empfehlungen erschütterten das Vertrauen in staatliche Stellen. Die Menschen begannen, sich selbst im Dickicht von Halbwertszeiten, Millisievert und Becquerel zu organisieren. Die Katastrophe von Tschernobyl wurde zur großen Stunde der Zivilgesellschaft, mit eigenen Infokanälen in Zeiten, bevor es Internet, Social Media und 24-Stunden-Nachrichtensender gab.“


Für die FRANKFURTER RUNDSCHAU markiert das Datum einen Einschnitt, „....von dem sich die Atomindustrie nie wieder erholt hat. Seither ist die Bilanz der Atomindustrie im Westen ernüchternd: Nur noch wenige AKW wurden neu gebaut. Dennoch wird wieder verstärkt eine Renaissance der Atomkraft proklamiert, vorgeblich aus Klima-, neuerdings vermehrt auch aus Energiesicherheitsgründen.“


Die RHEIN-NECKAR-ZEITUNG aus Heidelberg sieht die weitere Entwicklung der Technologieskeptisch: „Ausflüchte wie ‚kleine Atomkraftwerke`seien die Lösung oder die Utopie von Fusionsreaktoren – all das führt in die Irre und lenkt nur ab von der Tatsache, dass der atomare Kreislauf eine Projektion bleibt.“


Die Zeitung WELT fordert in ihrer Online-Ausgabe hingegen einen Neustart auch in der Energiepolitik: „Sie muss vom Kopf auf die Füße gestellt werden – und zwar sofort. Schluss mit der ideologischen Selbsttäuschung. Technologieneutralität unbedingt, der Wiedereinstieg in die Kernkraft als Option, endlich der Ausstieg aus dem Subventionskarussell. Solange deutscher Industriestrom doppelt so teuer ist wie amerikanischer, verlieren wir jedes Jahr Substanz.“


11.06.2022: Milliardengrab Atomkraft - Über die unkalkulierbaren Kosten der Atomenergie RADIOTIPP… Link
04.01.2022: Atom-Reaktor Brokdorf geht vom Netz - EU-Kommission will neue AKWs fördern…
28.04.2021: 35 Jahre nach Tschernobyl… Link
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26.04.2016: Tschernobyl: Before or after Chernobyl?… Link
26.04.2014: Vor 28 Jahren: Tschernobyl - Supergau… Link

Quelle: Pressespiegel DLF