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15.01.2026 - von Digitalcourage
„Viele Menschen erleben im Alltag Situationen, in denen sie unfair behandelt oder benachteiligt werden. Ob am Arbeitsplatz, in der Schule, in der Freizeit, bei Einkäufen oder Restaurantbesuchen, bei der Wohnungssuche oder im Jobcenter – Diskriminierung kann überall vorkommen. (…) Deshalb führt die Antidiskriminierungsstelle des Bundes die bislang größte Studie zu Diskriminierung durch.“
Derzeit läuft eine Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Wir denken, dass es eine gute Idee wäre, wenn hier viele Menschen von ihren Erfahrungen mit Digitalzwang berichten würden. Also die Erfahrung, ohne Internet und / oder Smartphone von der Grundversorgung und Angeboten des täglichen Lebens ausgeschlossen zu werden.
Dazu zählen etwa Terminvergaben beim Bürgeramt oder bei Arztpraxen, bei Restaurants, wo es die Speisekarte nur noch per QR-Code gibt, beim Semesterticket, das es nur noch auf dem Smartphone gibt, im öffentlichen Nahverkehr oder in Freibädern, wo Kinder keine Karte mehr spontan mit Bargeld kaufen können. Menschen, die ihr Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung wahrnehmen und nicht als Datenlieferanten durch die Welt laufen wollen, erfahren oft nicht nur Unverständnis, sondern auch Schikanen, unnötige Kosten und komplette Verweigerung einer Dienstleistung.
Berichte von Deinen Erfahrungen, sorge dafür, dass Digitalzwang offiziell als Benachteiligung zur Kenntnis genommen wird! Gerne kannst Du uns eine Kopie des Textes zukommen lassen, denn wir sammeln weiterhin Beispiele für Digitalzwang:
<4>mail@digitalcourage.de
Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes
„Umfrage zu Diskriminierung in Deutschland – deine Erfahrung zählt“
Link
Die Umfrage läuft noch bis zum 28. Februar 2026. Die Ergebnisse werden 2027 veröffentlicht.
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