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Zahnärztlichem Versorgungswerk in Berlin drohen hohe Verluste

Foto: H.S.

15.12.2025

15.12.2025: Externe Prüfer beziffern die „Summe der Wertminderung“ bei einer Versammlung des VZB auf 1083 Millionen Euro
Was Insider dem Handelsblatt berichteten, wäre mehr als die Hälfte aller Rücklagen. Der Schaden könnte sich den Insidern zufolge noch auf 1,2 bis 1,4 Milliarden Euro ausweiten. 11.000 Zahnärzte müssen fürchten, dass sich ihre Altersbezüge um Hunderte Euro monatlich reduzieren. ...
Beitrag von Lars-Marten Nagel im Handelsblatt print, S.28

6.8.2025: Die Krise macht auch vor den Besserverdienenden nicht halt. So drohen dem Versorgungswerk der Berliner Zahnärzte (VZB), das für 10.000 Renten von aktiven oder bereits pensionierten Zahnärzten in Berlin, Brandenburg und Bremen zuständig ist, hohe Verluste. Wie Cornelius Welp in der WELT berichtet, ist auch die Höhe der Renten für Anwälte, Apotheker und Mediziner nicht mehr so sicher, wie gedacht. Auch ihre Versorgungswerke leiden unter den veränderten Anlagestrategien, die seit den Niedrigzinsjahren als Alternative zu den kümmerlichen Leitzinsen von den Verwaltern der Versorgungswerke angewandt wurden. Hohe Renditen wurden gefordert, gesucht und gefunden. Aber dann hat man sich verzockt. Als verhängnisvoll hat sich vor allem die Anlage in Immobilien und Firmenbeteiligungen erwiesen. Beim VZB sollen sich die Verluste auf rund 150 Millionen Euro summiert haben. Sie könnten aber, je nachdem wie sich die Investitionen in LuxusImmobilien entwickeln, bis auf ca. 500 Mio. Euro steigen. Das wäre dann, so die WELT, mehr als das Dreifache der Rücklagen, die für finanzielle Fehlinvestitionen gebildet wurden und ca. ein Viertel des Gesamtvermögens. Nun fürchten schon die die Zahnärzte um ihre Renten.

Quelle: WELT, 3.8.2025 , Handelsblatt 15.12.2025