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NRW-Gastgewerbe: Umsätze im Mai 22 + im März 2021 + im Februar + März 2020

Foto: H.S.

19.07.2022 - von IT.NRW

Der Umsatz im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe war im Mai 2022 real – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – um 117,2 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahresmonat. Gegenüber Mai 2019 sank der Umsatz aber um 13,6 Prozent. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stieg der Umsatz nominal um 131,3 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat (April 2022) lag der Anstieg bei 17,0 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe war im Mai 2022 um 26,8 Prozent höher als im Mai 2021.

In der Beherbergung war der Umsatz real um 290,7 Prozent höher als im Mai 2021.Im Vergleich zum Vormonat (April 2022) stieg der Umsatz um 29,0 Prozent. Verglichen mit Mai 2019 gab es aber einen Umsatzrückgang von 10,9 Prozent. Die Gastronomieunternehmen verbuchten einen um 83,6 Prozent höheren Umsatz als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum Vormonat (April 2022) gab es einen Anstieg um 12,8 Prozent, gegenüber Mai 2019 einen Rückgang (?14,8 Prozent).

Im von der Pandemie besonders betroffenen Hotelgewerbe war der Umsatz real um 303,7 Prozent höher als vor einem Jahr; im Vergleich zum Mai 2019 sank hier der Umsatz um 11,7 Prozent. In der ausschankgeprägten Gastronomie stieg der reale Umsatz um 171,0 Prozent; gegenüber Mai 2019 sank er dagegen um 35,2 Prozent. Einen Anstieg von 82,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verbuchten Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben und Cafés; verglichen mit Mai 2019 sank der Umsatz hier um 13,0 Prozent.

Für die ersten fünf Monate des Jahres 2022 ermittelten die Statistiker für das nordrhein-westfälische Gastgewerbe ein reales Umsatzplus von 110,4 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum; nominal stiegen die Umsätze um 121,8 Prozent.

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass in der aktuellen Corona-Krise – insbesondere in den Lockdownphasen – sehr unterschiedliche Ergebnisse im Vorjahresmonatsvergleich auftreten können. Um einen aussagekräftigen Vergleich zum Vorkrisenniveau zu ermöglichen, wird seit Berichtsmonat März 2021 zusätzlich ein Vergleich zu den entsprechenden Monatsergebnissen des Jahres 2019 dargestellt.
Frühere Ergebnisse und Daten für weitere Wirtschaftszweige im Gastgewerbe stehen in der Landesdatenbank NRW unter der Adresse Link [1] zum Abruf bereit.


NRW-Gastgewerbe: Umsätze im März 2021:
Die Umsätze im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe waren im März 2021 real – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – um 36,2 Prozent niedriger als im März 2020; gegenüber März 2019 betrug der Umsatzrückgang 65,4 Prozent. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, sanken die Umsätze nominal um 34,2 Prozent. Im Vergleich zum Februar 2021 stieg der Umsatz um 16,5 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe lag im März 2021 um 23,3 Prozent unter dem Ergebnis von März 2020.

In der Beherbergung war der Umsatz real um 58,2 Prozent niedriger als im März 2020. Gegenüber dem Vormonat entsprach dies einem Umsatzplus von 26,6 Prozent. Verglichen mit dem Umsatz im März 2019 war ein Umsatzrückgang von 80,1 Prozent zu verzeichnen. Die Gastronomieunternehmen verbuchten um 28,1 Prozent niedrigere Umsätze als ein Jahr zuvor. Im
Vergleich zum Vormonat stieg der Umsatz um 14,7 Prozent; gegenüber März 2019 sank der Umsatz um 59,0 Prozent.

Im von der Pandemie besonders betroffenen Hotelgewerbe war der Umsatz real um 59,3 Prozent niedriger als vor einem Jahr; im Vergleich zum Vormonat war dies ein Zuwachs von 29,1 Prozent. Auch in der ausschankgeprägten Gastronomie sank der reale Umsatz um 57,9 Prozent, gegenüber dem Vormonat ist dies ein Minus von 2,1 Prozent. Einzig bei Campingplätzen wurde im Vergleich zum Vorjahr weiterhin ein reales Umsatzplus von 4,7 Prozent erzielt; verglichen zum Vormonat war eine Steigerung von 54,9 Prozent zu verbuchen.

Für die ersten drei Monate des Jahres 2021 ermittelten die Statistiker für das nordrhein-westfälische Gastgewerbe ein reales Umsatzminus von 59,0 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum; nominal sanken die Umsätze um 57,6 Prozent.

Die Statistiker weisen darauf hin, dass es in der aktuellen Corona-Krise – insbesondere in den Lockdownphasen – zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen im Vorjahresmonatsvergleich kommen kann. Um einen aussagekräftigen Vergleich zum Vorkrisenniveau zu ermöglichen, wird ab Berichtsmonat März 2021 zusätzlich ein Vergleich zu den entsprechenden Monatsergebnissen des Jahres 2019 dargestellt.
Frühere Ergebnisse und Daten für weitere Wirtschaftszweige im Gastgewerbe stehen in der Landesdatenbank NRW unter der Adresse Link


NRW-Gastgewerbe: Umsätze und Beschäftigte Februar und März 2020
Der Shutdown im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie war im März 2020 mit ausschlaggebend für den Umsatzeinbruch und den Beschäftigtenrückgang im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe: Die Umsätze waren im März 2020 real - also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung - um 45,0 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, sanken die Umsätze nominal um 43,5 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe war um 7,6 Prozent niedriger als im März 2019.

In der Beherbergung sank der Umsatz real um 53,7 Prozent; nominal waren die Umsätze um 52,9 Prozent niedriger als im März 2019. Die Gastronomieunternehmen verbuchten real um 41,5 Prozent niedrigere Umsätze als ein Jahr zuvor; nominal sanken die Umsätze um 39,8 Prozent.

Für die ersten drei Monate des Jahres 2020 ermittelten die Statistiker für das nordrhein-westfälische Gastgewerbe ein reales Umsatzminus von 16,4 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum; nominal sanken die Umsätze um 14,1 Prozent. (IT.NRW)


[b]Umsätze im NRW-Gastgewerbe Februar 2020 /b]
Die Umsätze im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe waren im Februar 2020 real – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – um 1,2 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahresmonat. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stiegen die Umsätze nominal um 3,8 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe sank gegenüber Februar 2019 um 0,9 Prozent.

In der Beherbergung stieg der Umsatz real um 8,6 Prozent; nominal waren die Umsätze um 10,7 Prozent höher als im Februar 2019. Die Umsätze der Gastronomieunternehmen lagen real um 1,3 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresergebnis; nominal stiegen die Umsätze um 1,5 Prozent.

Für die ersten zwei Monate des Jahres 2020 ermittelten die Statistiker für das nordrhein-westfälische Gastgewerbe ein reales Umsatzminus von 0,2 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum; nominal stiegen die Umsätze um 2,5 Prozent.

Die Messzahlen der Gastgewerbestatistik wurden ab dem Berichtsmonat März 2018 auf das neue Basisjahr 2015 (zuvor 2010) umgestellt. (IT.NRW)

Düsseldorf, den 20. April 2020 Weitere Informationen: Umsatz und Beschäftigte im Gastgewerbe Nordrhein-Westfalens - Februar 2020 - vorläufige Ergebnisse Link

Quelle: IT-NRW, 7.2022, 19.5.2021, 19.5.2020