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07.11.2026 - von Paul Hummel
Wie eine Meinug in einem Kopf entsteht!
Wer Nachrichten, Fernsehen, Streaming, Musik und Social Media kontrolliert. Das Ranking ordnet die 20 weltweit größten Medien- und Wissenskonzerne nach ihrem medienrelevanten Umsatz im Jahr 2024. Dazu kommen ihre wichtigsten Marken, Gewinne und Verflechtungen sowie politische Konflikte und Probleme durch Marktkonzentration.
Das Wichtigste zuerst: Medienmacht liegt heute in der Infrastruktur
Die Rangliste widerspricht dem alten Bild vom Medienkonzern als Sammlung von Zeitungen, Sendern und Filmstudios. Ein großer Teil der Macht liegt heute bei Unternehmen, die Aufmerksamkeit organisieren. Alphabet kontrolliert Google, YouTube und wichtige Teile der Werbung. Meta und ByteDance kontrollieren Feeds. Apple und Google bestimmen wichtige Zugänge zu Apps. Comcast und Charter besitzen Netze. Amazon und Microsoft verbinden Inhalte mit Cloud, Geräten und Plattformen.
Die vier größten Konzerne vereinen 50,8 Prozent des gesamten Medienumsatzes der Top 20. Die Top 10 kommen auf 82,3 Prozent. 13 der 20 Konzerne stammen aus den USA, vier aus China. Aus Europa schaffen es nur Bertelsmann und Spotify in die Top 20.
Für Medienvielfalt ist deshalb nicht nur entscheidend, wie viele Redaktionen oder Filmstudios es gibt. Wichtig ist auch, wer Inhalte verteilt, empfiehlt und finanziert. Ebenso entscheidend ist, welche Plattformen den Zugang zum Publikum kontrollieren.
... siehe Paul Hummel für Gewerkschaftsforum.de unter: Link
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