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30.07.2026
Die guten Zeiten sind für 8.000 Beschäftigte von BMW vorbei. (Nicht für die Vorstände, das versteht sich von selbst. "Der Vorstand dürfte unberührt bleiben", schreibt das Handelsblatt.) Nach dem massivem Einbruch des Chinageschäfts soll ein "Abbauprogramm" in Höhe von einer Milliarde Euro bei BMW zurückgestellt werden, um White Colour-Arbeitsplätze in Verwaltung und Forschung "sozialverträglich" zwischen Oktober 26 und Ende 2027 zu streichen. Sonderzahlungen, wie Weihnachts- und Urlaubsgeld, sollen - wie die Beschäftigungsgarantie - erhalten bleiben, die so lange gilt, wie es gelingt, einen positiven Vorsteuergewinn zu erwirtschaften. 2025 lag der bei 10,2 Milliarden Euro. Ob es aber tatsächlich 8.000 MitarbeiterInnen sein werden, die das Unternehmen verlassen müssen, steht noch nicht fest. Zumindest berichtete ein Beteiligter dem Handelsblatt, dass diese Zahl auf der letzten Betriebsversammlung nicht gefallen sei.
Handelsblatt, 30.7.2026, print S.4 "BWW baut 8000 Stellen bis Ende 2027 ab" Felix Stippler
Bei Porsche müssen 5.000 das Unternehmen verlassen
Vorstand und Betriebsrat von Porsche hatten sich 2025 auf den Abbau von 3.900 Stellen geeinigt. Nun werden bis zum Ende des Jahres 20230 weitere 5.000 Stellen "sozial-verträglich" verschwinden. 4.000 davon in Zuffenhausen, 1.000 in Weissach, wo das Entwicklungszentrum ist. Die Belegschaft muss sich auf Kürzungen des Verdienstes und andere Arbeitszeitregeln und höhere Produktionsanforderungen einstellen. Und - oh oh - das obere und das Top-management soll 2027 und 2028 auf Gehaltssteigerungen verzichten.
Handelsblatt, 30.7.2026, print S.5 "Interne Zahlen zeige, was das Sparpaket bei Porsche bringt" von Lazar Bakovic, Martin Buchenau.
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