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Foto: H.S.
Australien - 09.05.2026 - von Von Alicia Kühn
Acht Blocks – zwischen Selbstverwaltung und Staatsgewalt
"... Die acht Wohnhäuser des heute besetzten Prosfygika in Athen wurden 1933 für griechische Flüchtlinge gebaut. Mit dem Wachstum der Hauptstadt und wachsendem Interesse der staatlichen Immobiliengesellschaft an der Wohnfläche sahen sich die Bewohner in ständiger Bedrohung, zwangsgeräumt zu werden.
Die Menschen, die 2009 anfingen, die Wohnungen zu renovieren, Wasser- und Stromleitungen wieder anzustellen, um sich in Prosfygika ein Zuhause zu errichten, sind heute auf den Straßen, um für ihr Bleiberecht zu kämpfen. Vor dem Nationalen Zentrum für öffentliche Verwaltung und Selbstverwaltung (EKDDA) versammeln sich rund 40 Bewohner, internationale Verbündete und Unterstützer der Nachbarschaft mit einem Transparent und Flyern, um laut zu sein. »Es ist wichtig, durch alle Wege die Aufmerksamkeit auf unser Tun zu lenken« – so ein Mitdemonstrant.
Es ist ein Aufruf für »gemeinsamen Widerstand« gegen die Renovierung der Wohnungen aus öffentlichen Mitteln. Als in den 90ern der Bau eines Einkaufszentrums geplant war und etliche Bewohner ihr Eigentum aus Angst vor der Zwangsräumung verkauften, waren kurz zuvor zwei Wohnungen mit staatlichen Geldern renoviert worden. Die Gemeinschaft möchte diese Kosten lieber selber tragen, um staatlichen Eingriffen auszuweichen. ..."
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