Diskriminierung melden
Suchen:

Auch in Köln: 1. Mai

01.05.2026

1. Mai-Aufruf 2026 DGB bundesweit


Hände weg vom 8-Stunden-Tag!

Die Bundesregierung plant, das Arbeitszeitgesetz aufzuweichen. Danach drohen Arbeitstage von bis zu 13 Stunden, wenn der Chef es will. Teile der Politik und die Arbeitgeberlobby wollen uns weismachen, wir arbeiten zu wenig.

Wir sagen: Stopp! Wir arbeiten genug! Mit Macht für die 8!

Der 8-Stunden-Tag ist eine sehr hart erkämpfte Errungenschaft. Wenn er fällt, bestimmt allein der Chef über deine Zeit. Das lassen wir nicht zu –

Keine Experimente auf dem Rücken der Beschäftigten!
Unser Sozialstaat ist nicht verhandelbar.
Der Sozialstaat ist das Fundament unserer Demokratie – kein Luxus.


Teile der Arbeitgeber behaupten, er sei “nicht mehr finanzierbar”. Das ist falsch. Das Problem liegt nicht bei den Ausgaben, sondern bei der Finanzierung. Während Beschäftigte rund 43 Prozent Steuern und Abgaben zahlen, liegt die Belastung vieler großer Vermögen deutlich darunter.

Wir sind die Debatten um soziale Kürzungen leid. Nichts davon schafft Zukunftssicherheit für Beschäftigte.


Rente: Sicherheit für alle Generationen

Wer ein Leben lang arbeitet, muss auch im Alter sicher leben können. Das Rentenniveau von 48 Prozent muss dauerhaft stabilisiert werden – nicht nur für heute, sondern auch für künftige Generationen. Wer immer nur private Vorsorge predigt, soll erklären, wovon Menschen mit kleinen Einkommen noch sparen sollen.

Wir fordern eine sichere Rente für alle.


Gesundheit: Für Menschen, nicht für Profite

Alle Menschen brauchen Zugang zu guter Gesundheitsversorgung, unabhängig von Einkommen oder Wohnort. Wir fordern eine Bürgerversicherung für alle und einen fairen Bundeszuschuss statt Kürzungen.


Gesundheit ist keine Ware.

Gesundheitsversorgung darf kein Geschäftsmodell für Investoren sein. Geld muss in bessere Versorgung fließen, nicht in die Taschen von Private-Equity-Firmen.



Schluss mit euren Profiten, her mit unserer Gesundheit![/b]

Erst Zukunftsinvestitionen für unsere Arbeitsplätze, dann eure Kostenoptimierung!

Deutschland hat viele Stärken: Bestens ausgebildete Fachkräfte, leistungsfähige Industrie, weltbekannte Qualität. Statt alles schlechtzureden, müssen wir jetzt in Zukunftstechnologien investieren: Künstliche Intelligenz, Batterietechnologie, klimaneutrale Produktion.

Wer vom Standort Deutschland profitiert, muss hier investieren und Verantwortung übernehmen. Eigentum verpflichtet. So steht es im Grundgesetz. Wer Gewinne macht und vom Steuerzahler profitiert, muss Verantwortung für Arbeitsplätze übernehmen.

Wenn Unternehmen staatliche Förderung erhalten, müssen sie im Gegenzug investieren, Arbeitsplätze sichern und sich zum Standort bekennen.


Gerechte Steuerpolitik – wer viel hat, muss mehr beitragen


Wir fordern eine höhere Besteuerung sehr großer Vermögen und hoher Erbschaften. Während Beschäftigte jeden Monat Steuern zahlen, werden Millionenerbschaften kaum belastet.

Mit einer gerechteren Steuerpolitik können wir massiv in Infrastruktur, Industrie, Bildung und sozialen Zusammenhalt investieren. Wer viel hat, muss mehr zum Gemeinwohl beitragen.


Bezahlbares Wohnen für alle


Immer mehr Menschen geben über 40 Prozent ihres Einkommens für Miete aus. Auszubildende zahlen 42 Prozent, Studierende sogar mehr als die Hälfte. Über 5 Millionen Menschen konnten ihre Wohnung zuletzt nicht ausreichend heizen.


Wohnen ist ein Grundbedürfnis und darf nicht zum Spekulationsobjekt werden. Wir brauchen stärkere Mietregulierung und deutlich mehr öffentlichen Wohnungsbau. Bei Energie und Infrastruktur muss der Staat eingreifen, wenn Märkte versagen.

Gute Arbeit braucht ein bezahlbares Leben.
Link

Zum diesjährigen Tag der Arbeit finden in NRW 76 Veranstaltungen des DGB statt. „In diesen schwierigen Zeiten sind starke Gewerkschaften wichtiger denn je“, erklärte Thorben Albrecht, Vorsitzender des DGB NRW, heute bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf. „Am 1. Mai werden zehntausende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in NRW auf die Straßen und Plätze gehen und ein starkes Zeichen setzen für gute Arbeitsbedingungen und eine gerechte Gesellschaft.“..


Die DGB-Mai-Kundgebung 2026 in Köln startet mit einer Demonstration - ab 12:00 Uhr - vom Hans-Böckler-Platz (DGB-Haus) zum Heumarkt.

Die Hauptkundgebung startet um 13:00 Uhr auf dem Heumarkt, gefolgt von Musik und Kulturprogramm. Es werden mehrere tausend Teilnehmer für "Gute Arbeit und ein gerechtes Europa" erwartet. (CDA -Köln)

HauptrednerIn

Christine Behle, stellv. Vorsitzende ver.di
???? Oberbürgermeister Torsten Burmester
???? Witich Roßmann & Judith Gövert
?? Kölner Gewerkschaften & DGB-Jugend
?? Wilfried Schmickler
???? Phine Knipp
???? Seifenblasenkünstler
???? Programm für die Pänz

Quelle: https://www.dgb.de/fileadmin/download_center/Aufrufe/1._Mai_2026_Maiaufruf_final.pdf