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28.12.2025
Als Thema des Tages veröffentlicht das Handelsblatt in seiner Weihnachtsausgabe die Story "Zittern in den Zentralen". Sie handelt davon, dass deutsche Unternehmen sich teure Verwaltungen leisten. Das soll sich ändern.
An Unternehmen und Zahlen nennt die Zeitung:
Commerzbank
Das Institut will bis 2028 insgesamt 3.900 Vollzeitstellen abbauen, ganz überwiegend in Deutschland.
Lufthansa
Lufthansa
Der Airline-Konzern plant bis 2030 den Abbau von rund 4.000 Stellen in der Verwaltung.
Puma
In der Verwaltung werden 900 von rund 7.000 Stellen abgebaut. Dort sind bereits 500
Jobs weggefallen.
Mercedes-Benz
Der Autohersteller will bis 2027 die Personalausgaben um eine Milliarde Euro drücken. Ein Abfindungsprogramm richtet sich zum großen Teil an Beschäftigte in der Verwaltung.
Adidas
Der Stellenabbau beim Puma-Konkurrenten betrifft acht Prozent der insgesamt 5.800 Mitarbeiter
am Unternehmenssitz in Herzogenaurach.
Getty Images (M)
2500 der insgesamt 22.000 Jobs im Konzern stehen auf der Kippe – vor allem in der Verwaltung in Deutschland.
Deutsche Bahn
In der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands wird die Zahl der Topmanager halbiert, eine weitere Zwischenebene wird komplett gestrichen.
Bayer AG.
Mehr als 13.000 Stellen hat Bayer in den vergangenen zwei Jahren gestrichen, ganz überwiegend im mittleren Management.
Evonik
Der Essener Chemiekonzern Evonik hat in diesem Jahr drei Hierarchieebenen ersatzlos gestrichen. 2.000 Stellen fielen weg, ein Viertel davon auf Führungsebenen.
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