
Foto: H.S.
17.12.2021 - von Felix Jota
"Den Pflegekräften auf den Intensivstationen des Hamburger Universitätsklinikums (UKE) reicht es", beginnt Felix Jota seinen Bericht über die Aktion der IntensivpflegerInnen am Hamburger Universitätsklinikum (UKE).
"Seit Wochen machen sie auf ihre Überlastung aufmerksam, die zum Teil durch die Coronapandemie bedingt ist. Doch die Klinikleitung reagierte bisher nur hinhaltend. Am Dienstag hat das Pflegepersonal deshalb in einem Brandbrief an die Pflegedirektion des UKE erneut auf die Überlastung hingewiesen und zudem eine ungewöhnliche Maßnahme angekündigt, die einem »Dienst nach Vorschrift« gleichkommt: Ab diesem Freitag sind die Intensivpflegekräfte des Krankenhauses – zunächst befristet bis Jahresende – nicht mehr bereit, sich bei Engpässen im Dienstplan aus dem »Dienstfrei« rufen zu lassen. »Wir können nicht länger warten, wir brauchen jetzt eine Entlastung auf den Intensivstationen«, heißt es in dem Brief an die UKE-Leitung.
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Die Linksfraktion fordert, dass der Senat das Gespräch mit dem UKE und den Asklepios-Kliniken sucht, um diese zu ermutigen, »Gespräche mit Verdi, Betriebs- und Personalräten über vertraglich abgesicherte Entlastungsregelungen aufzunehmen, die sich am Entlastungstarifvertrag der Berliner Charité orientieren«.
Weiterlesen bei Junge Welt vom 17.12.2021 "Am Ende ihrer Kräfte" unter:Link
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