
Foto: H.S.
04.07.2020
Die Corona-Pandemie markiert die entscheidendste Krise der demokratischen Staaten und Gesellschaften seit dem Zweiten Weltkrieg. Von erheblichen Grundrechtseingriffen über die strapazierte Funktionsfähigkeit der politischen Institutionen bis hin zu immensen wirtschaftlichen und sozialen Folgeschäden stellt sie unser Gemeinwesen auf eine vorher nicht gekannte Probe. Gleichzeitig macht die Krise bestehende Herausforderungen des demokratischen Systems mit besonderer Deutlichkeit sichtbar. Daraus ergeben sich vielfältige demokratierelevante Fragen an die Wissenschaft, die wir in der E-Paperreihe adressieren wollen.
Im dritten Beitrag diskutiert Prof. Dr. Joachim Wieland die rechtlichen Möglichkeiten, große Vermögen angemessen an der Finanzierung der krisenbedingten Schulden zu beteiligen. Er ist Professor für Öffentliches Recht, Finanz- und Steuerrecht an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer und Richter des Verfassungsgerichtshofs für das Land Nordrhein-Westfalen.
Demokratie im Ausnahmezustand. Wie verändert die Corona-Krise Recht, Politik und Gesellschaft?
E-Paper Nr. 3
Ist eine Vermögensabgabe zum Abbau der krisenbedingten Schulden gerechtfertigt?
Joachim Wieland
Das E-Paper können Sie hier herunterladen. Link
Wir freuen uns über Fragen, Kommentare und Anregungen an:
Alina Fuchs
Demokratie und Partizipation
Forum Politik und Gesellschaft der Friedrich-Ebert-Stiftung
alina.fuchs(at)fes.de
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