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Bleiben die Grenzen im Sommer dicht? Werden sie wieder geschlossen?

Foto: H.S.

16.09.2020 - von Hanne Schweitzer

EINIGE URVÖLKER HATTEN DIE GEWOHNHEIT, BEI PANDEMIEN IHRE ANFÜHRER ZU OPFERN, UM DIE GÖTTER ZU BESÄNFTIGEN. Das waren noch wilde und bewegte Zeiten. Heute unterschreiben 500 noch selbst denkende Menschen - auch Nobelpreisträger, einen offenen Brief in dem sie davor warnen, dass die Freiheitsrechte durch ANFÜHRERiNNEN bedroht sind, die die Corona-Krise nutzen, um mehr Macht und Kontrolle auszuüben. Du wohnst im Hotspot? Pech gehabt, vergiss deine Urlaubsträume. Setz dich auf deinen Balkon, falls du einen hast. Wir schützen dich, bis du geimpft bist. Danach sehen wir weiter!

16.9.2020: Tagesthemen und Rheinische Post
Neue Risikogebiete: das Bundesland Wien. „Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Bundesland Wien wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt“, teilte das Auswärtige Amt in Berlin mit.
Frankreich: Die Reisewarnung wurde die Region Hauts-de-France ganz im Norden der französischen Republik sowie das Überseegebiet La Réunion ausgedehnt.
Niederlande: Reisewarnung für die Provinzen Nord- und Südholland.
Schweiz Ausweitung der Reisewarnung auf den Kanton Freiburg,/b] die Kantone Genf und Waadt.
Kroatien: Ausweitung der Reisewarnung auf die Gespanschaften Brod-Posavina und Virovitica-Podravina, nachdem bereits fünf weitere Regionen als Risikogebiete galten.
Tschechien: Eine Reisewarnung gilt nun auch für [b]die Mittelböhmische Region rings um die Hauptstadt Prag
, die bereits seit rund einer Woche als Risikogebiet gilt.
Ungarn: Reisewarnung für die Hauptstadt Budapest.

12.9.2020: Neue Zürcher Zeitung
Schweiz setzt Paris und Wien auf der Risikoliste. Ab Montag müssen sich Personen, die aus diesen beiden Städten in die Schweiz zurückkehren, für zehn Tage in Quarantäne begeben. Der Bundesrat hat am Freitag entschieden, nicht Nachbarländer als Ganzes auf die Risikoliste zu setzen, dafür gilt neu für Regionen mit hohen Fallzahlen eine Quarantänepflicht.

9.9.2020: Auswärtiges Amt
Die ehemals weltweite Covid-19-Reisewarnung wird bis 30. September 2020 fortbestehen. Ab dem 1. Oktober 2020 werden wieder umfassend differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise bzw. Reisewarnungen für einzelne Länder gelten.
Bis 30. September wird daher vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland, außer in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (Belgien*, Bulgarien*, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich*, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien*, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien*, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien*, Tschechien, Ungarn, Republik Zypern), in Schengen-assoziierte Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz), in das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland, nach Monaco, San Marino und in den Vatikanstaat, gewarnt. (* Aufgrund hoher Infektionszahlen gilt für diese Länder entweder für bestimmte Regionen oder das ganze Land derzeit eine Reisewarnung.)
Prag, Genf und Dubrovnik:
Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Hauptstadt Prag wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.
Marokko:
Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Marokko weiterhin gewarnt.
Der Luftraum nach Marokko ist grundsätzlich gesperrt, der Fährverkehr eingestellt. Die Grenzübergänge in Ceuta und Melilla sind geschlossen, eine Öffnung ist nicht absehbar. Die Landgrenze zu Algerien ist geschlossen, eine Ein- und Ausreise aus Marokko ist damit derzeit nur unter besonderen Voraussetzungen möglich.
Ein- und Ausreisemöglichkeiten bestehen für Personen mit Wohnsitz in Marokko und deren unmittelbaren Familienangehörigen (Ehepartner, Eltern und Kinder). Dies gilt sowohl für marokkanische als auch für ausländische, z.B. deutsche Staatsangehörige. Eine Ausreise aus Marokko ist mit Sonderflügen von Royal Air Maroc und Air Arabia sowie mit Sonderfähren der Reederei GNV möglich. Einzelheiten dazu finden Sie in den Newstickern auf der Website der deutschen Botschaft in Rabat. Es kann zu kurzfristigen Änderungen der Bedingungen und Stornierungen kommen. Die Sonderregelungen gelten bis auf weiteres.
Bulgarien:
Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Verwaltungsbezirk (Oblast) Blagoevgrad wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. ... Daraus resultiert bei Einreise nach Deutschland ein kostenloser verpflichtender COVID-19-PCR-Test und ggf. eine Quarantäneverpflichtung. ... Es gilt ein Betretungsverbot von Lebensmittelgeschäften und Apotheken für Personen unter 60 Jahren täglich zwischen 8.30 und 10.30 Uhr. Ansonsten gibt es keine Bewegungsbeschränkungen im Land.
Frankreich:
Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Regionen Île-de-France, Provence-Alpes-Côte-d’Azur, Auvergne-Rhônes-Alpes, Occitanie, Nouvelle-Aquitaine sowie Corse (Korsika) wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.
Auch vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Französisch Guyana, St. Martin und Guadeloupe wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.
Von Reisen in die übrigen französischen Überseegebiete, für die Einreisebeschränkungen bestehen, wird dringend abgeraten.

8.9.2020: Auswärtiges Amt
- Von der Teilnahme an Kreuzfahrten wird aufgrund der besonderen Risiken dringend abgeraten. Hiervon ausgenommen sind Flusskreuzfahrten innerhalb der EU bzw. Schengen mit spezifischen Hygienekonzepten. Ebenfalls hiervon ausgenommen sind Kreuzfahrten auf Schiffen mit spezifischen Hygienekonzepten, deren Reise in einem Hafen in Deutschland beginnt und ohne ein Anlegen in einem ausländischen Hafen wieder in einem Hafen in Deutschland endet.

- Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland, außer - in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (Belgien*, Bulgarien*, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich*, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien*, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien*, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien*, Tschechien, Ungarn, Republik Zypern), - in Schengen-assoziierte Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz), - in das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland, Monaco, San Marino und in den Vatikanstaat, wird derzeit bis einschließlich 14. September 2020 gewarnt. (* Überschreitet ein Land oder eine Region die Neuinfiziertenzahl im Verhältnis zur Bevölkerung von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner kumulativ in den letzten sieben Tagen, können Reisewarnungen wieder ausgesprochen werden. Dies gilt aktuell für Regionen in Frankreich, Spanien, Belgien, Kroatien, Bulgarien und Rumänien.)

Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in folgende Länder:
Nigeria: Reise- und Sicherheitshinweise: Teilreisewarnung
Ägypten: Reise- und Sicherheitshinweise: Teilreisewarnung
Ukraine: Reise- und Sicherheitshinweise: Teilreisewarnung
Palästinensische Gebiete: Reise- und Sicherheitshinweise: Teilreisewarnung
Niger: Reise- und Sicherheitshinweise: Teilreisewarnung
Libanon: Reise- und Sicherheitshinweise: Teilreisewarnung
Japan: Reise- und Sicherheitshinweise: Teilreisewarnung
Kamerun: Reise- und Sicherheitshinweise: Teilreisewarnung
Demokratische Republik Kongo: Reise- und Sicherheitshinweise: Teilreisewarnung
Mali: Reise- und Sicherheitshinweise: Teilreisewarnung
Burkina Faso: Reise- und Sicherheitshinweise: Teilreisewarnung
Algerien: Reise- und Sicherheitshinweise: Teilreisewarnung
Tschad: Reise- und Sicherheitshinweise: Teilreisewarnung
Philippinen: Reise- und Sicherheitshinweise: Teilreisewarnung
Afghanistan: Reisewarnung
Pakistan: Reise- und Sicherheitshinweise: Teilreisewarnung
Mauretanien: Reise- und Sicherheitshinweise: Teilreisewarnung
Côte d`Ivoire: Reise- und Sicherheitshinweise: Teilreisewarnung
Südsudan: Reisewarnung
Irak: Reise- und Sicherheitshinweise: Teilreisewarnung
Eritrea: Reise- und Sicherheitshinweise: Teilreisewarnung
Venezuela: Reisewarnung
Jemen: Reisewarnung: Reisewarnung
Zentralafrikanische Republik: Reisewarnung: Reisewarnung
Libyen: Reisewarnung: Reisewarnung
Somalia: Reisewarnung: Reisewarnung
Syrien: Reisewarnung: Reisewarnung

2.9.2020: BILD
"Wegen der gestiegenen Zahl von Neuinfektionen auf den Kanarischen Inseln stuften die zuständigen Bundesministerien für Innen und Gesundheit sowie das Auswärtige Amt auch die Region im Atlantik als Risikogebiet ein."

2.9.2020: FAZ
Die EU-Kommissare für Justiz und Inneres haben von Ungarn „die nichtdis-
kriminierende Anwendung von Grenzmaßnahmen für alle EU-Bürger und Bewohner“ gefordert. Die mit Corona begründeten Einreisesperren gelten nicht für Polen, die Slowakei und die Tschechische Republik.

31.8.2020: NZZ
Ab dem 1. September schließt Ungarn wieder seine Grenzen. "Ausser Diplomaten, Geschäftsleuten und Studenten mit negativen Tests dürfen keine Ausländer mehr in das Land Ungarn."

29/30.8.2020: Junge Welt
"Vom 1. bis 15.9.2020 gilt in Havanna eine teilweise Ausgangssperre. Zwischen 19.00 und 5.00 Uhr dürfen keine Personen- und Gütertransporte stattfinden. Fahrten mit privaten PKW und Motorrädern sind in dieser Zeit verboten. ...Der Reiseverkehr nach und aus Havanna wird eingeschränkt und an den zwölf Zugangspunkten zur Staddt kontrolliert."

28.8.2020: FAZ
"Neu ist, dass eine Entschädigung für einen Einkommensausfall nicht gewährt wird, wenn Menschen in ein bei Reiseantritt schon ausgewiesenes Risikogebiet fahren." !!

27.8.2020: WELT
"Die Reisewarnung für Touristen wegen der Corona-Pandemie für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union hat die Bundesregierung unterdessen verlängert. Dem Kabinettsbeschluss vom Mittwoch zufolge soll sie nun bis zum 14. September
gelten." Kostenlose Tests für Reisende, die aus "Risiokogebieten" zurückkommen, sind von den Gesundheitsministern der Länder und des Bundes gestrichen worden, Nun gilt eine 14tägige Quarantänepflicht, die durch einen negativen Test frühestens fünf Tage nach der Rückkehr beendet werden kann. Spahn kündigte verstärkte Kontrollen dieser Quarantänepflicht an. „Das ist keine Bitte, sondern eine staatliche Anordnung.“
Die neuen Regeln könnten am 15.9.oder 1.10.2020 in Kraft treten.

20.8.2020: Kölner Stadt-Anzeiger
Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung aausgesprochen. Sie bezieht sich auf die
beiden südlichen Verwaltungsbezirke – die sogenannten Gespanschaften – Sibenik-Knin mit dem Nationalpark Krka und Split-Dalmatien mit der Hafenstadt Split sowie den Inseln Brac und Hvar.

19.8.2020: Neue Zürcher Zeitung
Die Kantonsregierung von Genf hat unter anderem die Balearen, Belgien, Malta und Indien neu als Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko definiert. Wer aus diesen Regionen in die Schweiz einreist, muss danach zehn Tage in Quarantäne. Ebenfalls in Quarantäne müssen Einreisende aus Albanien, Andorra, Aruba, Belize, Färöer, Gibraltar, Guam, Monaco und Namibia. Von der Liste gestrichen werden Serbien, Singapur, Äquatorialguinea, São Tome und Principe und Saudiarabien. Die Änderung tritt am Donnerstag in Kraft, wie das BAG am Dienstag mitteilte.

17.8.2020: ADAC
Reisen nach Italien: Link

16.8.2020: Telepolis
Die Internationale Messe von Thessaloniki Anfang September ist wegen steigender Infektionszahlen abgesagt worden. Im Großraum Attika, in Thessaloniki, aber auch auf zahlreichen Urlaubsinseln z.B. auf Kreta, müssen ab Montag dem 17. August alle Gaststätten ab 24 Uhr schließen. Organisierte Menschenansammlungen von mehr als fünfzig Personen sind nicht gestattet. Mehr als neun Personen dürfen sich weder an öffentlichen Orten, noch im Privaten treffen.

16.8.2020: FAZ
"TUI hat alle Pauschalreisen aus Deutschland nach Spanien mit Ausnahme der Kanarischen Inseln abgesagt. Betroffen sind Urlaube, die bis zum 24. August geplant waren. TUI-Reisende, die schon in Spanien sind, wurden gebeten, binnen sieben Tagen nach Deutschland zurückzukehren. Dort müssen sie sich auf." das Coronavirus testen lassen und bis zu einem negativen Ergebnis in Quarantäne bleiben.

16.8.2020: WELT
Reisewarnung ist kein Reiseverbot aber ermöglicht "Pauschaltouristen eine kostenlose
Kündigung des Reisevertrages. ... Die Absagen würden, so sagte DRV-SprecheTorsten Schäfer, „erstmal von Woche zu Woche“ erfolgen, um abzuwarten, ob die Reisewarnung nicht bald wie-
der aufgehoben wird. „Man kann ja nicht Mallorca bis zum Jahresende absagen."

15.8.2020: Kölner Stadt-Anzeiger
"Fast ganz Spanien samt der Ferieninsel Mallorca gilt für deutsche Urlauber nun als Corona-Risikogebiet wegenhoher Infektionszahlen – mit Ausnahme der Kanarischen Inseln. Das entschieden die beteiligten Bundesministerien für Gesundheit und Inneres sowie das Auswärtige Amt, wie es am Freitag aus Regierungskreisen hieß. Die Einstufung bedeutet, dass für Heimkehrer eine Testpflicht greift. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen
sie sich in Quarantäne begeben."

14.8.2020: Neue Zürcher Zeitung
In allen Restaurants des Kanton Bern gilt ab Montag eine Registrierungspflicht. Der Kanton Bern geht damit weiter, als der Bund vorschreibt. Dieser verlangt die Kontaktdaten der Gäste nur dort, wo der 1,5-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann.

14.8.2020: Neue Zürcher Zeitung
Seit dem 27. Juli gilt in der Provinz Antwerpen eine Sperrstunde und eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Am Mittwoch (13.8.) zog Brüssel nach: "Der Mund-Nasen-Schutz muss nun – selbst bei Temperaturen über 30 Grad – nicht nur an belebten Orten, sondern im gesamten Stadtgebiet angelegt werden."

10.8.2020: Kölner Stadt-Anzeiger
Am Samstag wurden am Frankfurter Flughafen vom Deutschen Roten Kreuz 2.000 Reiserückkehrer getestet. Positiv reagierte der Test bei einem Prozent = 14 Tage Quarantänne.

7.8.2020: WELT
Von Samstag an müsse sich jeder Reisende aus diesen (Krisen)-Regionen testen lassen, kündigte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an. Dies gelte nicht nur für Flugpassagiere, sondern auch für Auto- oder Bahnfahrer. Andernfalls drohten Bußgelder von bis zu 25.000 Euro. „Ich finde, es ist ein zumutbarer Eingriff“, sagte Spahn.

6.8.2020: Telepolis
Die Landgrenze zwischen Griechenland und Albanien bei Kakavia wird in der Nacht geschlossen. Damit soll eine bessere Überwachung durch Testteams ermöglicht werden.

6.8.2020: Deutschlandfunk
Am 8.8.2020 beginnt die Testpflicht für Rückreisende aus Staaten, die als Risikogebiete definiert wurden. Link (Ob die neue Spahnsche Verordnung auch gilt, wenn eine Gegend erst während des dortigen Aufenthalts vom RKI zum Krisengebiet oder Hotspot erklärt wurde? Und welche Verordnungen werden noch folgen, um die bei einem Corona-Viren-Nachweis vorgeschriebene 14tägige häusliche Isolation zu überprüfen? Leopold Federmair schriebt in einem Beitrag für die NZZ am 5.8.: "In Südkorea wurde eine elektronische Fussfessel für Infizierte erwogen, eine Massnahme, die man bisher nur Kriminellen angedeihen liess.")

4.8.2020 Auswärtiges Amt: Türkei
Aufhebung der Reisewarnung für die Provinzen Aydin, Antalya, Izmir und Muğla. Weitere Reise- und Sicherheitswarnungen zur Türkei unter: Link Dazu schreibt der KölnerStadt Anzeiger am 5.8.20: "Der türkische Tourismusminister Nuri Ersoy kam Anfang Juli sogar gemeinsam mit Außenminister Mevlüt Cavusoglu nach Berlin. Die Reisewarnung sei „politisch“ motiviert, kritisierte Cavusoglu damals. Jetzt gab Berlin nach. Für vier Provinzen an der Ägäis und an der türkischen Südküste gilt die Reisewarnung nicht mehr."

4.8.2020: Belgieninfo:
"In der von der derzeitigen Infektionswelle besonders betroffenen Provinz Antwerpen gelten strengere Auflagen. Dazu zählt, wie Gouverneurin Cathy Berx am späten Montagabend mitteilte, eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 23.30 und 6 Uhr. Cafés und Restaurants müssen statt bisher um 1 Uhr nachts bereits um 23 Uhr schließen." Ab dem 1. August müssen alle Personen, die aus dem Ausland nach Belgien zurückkehren oder nach Belgien reisen und länger als 48 Stunden hier bleiben, ein Ausweisformular (Passenger Locator Form) ausfüllen. Das Formular muss innerhalb 48 Stunden vor der Reise elektronisch übermittelt werden. Diese Registrierung dient der Kontaktrückverfolgung im Falle einer Infektion. Auszufüllen ist das Formular über diesen Link: Link
Seit 29. Juli gelten in Belgien wieder strengere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Sie bleiben mindestens vier Wochen, bis Ende August, in Kraft. Dazu gehört die Verkleinerung der sogenannten Kontaktblase auf maximal fünf Personen pro Haushalt - Kinder unter zwölf Jahren ausgenommen. Treffen in nicht organisiertem Rahmen, etwa mit Familie oder Freunden, sind auf zehn Menschen beschränkt. Einkäufe egal welcher Art sollen alleine erledigt werden und höchstens 30 Minuten dauern. Bei offiziell angemeldeten Veranstaltungen im Freien sind maximal 200 Menschen erlaubt, in Innenräumen 100.Mehr unter: Link oder: Link

FAZ: 1.8. 2020
"Wegen der steigenden Zahl von Corona-Infektionen hat das Auswärtige Amt eine Reisewarnung für die spanischen Regionen Katalonien, Aragón und Navarra ausgesprochen. Wer von dort zurückkehrt, muss sich künftig für zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben und beim Gesundheitsamt melden. Möglich ist auch, das negative Ergebnis eines Corona-Tests vorzulegen, das höchstens 48 Stunden alt sein darf."

RDN 30.7.2020
“Wenn die Verwaltungsanordnung zur Corona-Testpflicht durch Zwang durchgesetzt werden soll, ist das Aufgabe der Polizei. Wir müssen letztlich Recht durchsetzen und am Ende auch mit Zwang”, sagte Jörg Radek, Vize-Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), dem RND

FAZ 28.7.2020
Pandemie im Überblick: Link

FAZ 17.7.2020
Ab sofort können Ein- und Ausreisesperren auch lokal verhängt werden. Kanzleramtschef Helge Braun und die Staatskanzleichefs der Länder haben, so heißt das jetzt in Orwell-Sprech, „Mobilitätsbeschränkungen“ beschlossen. Diese können "lokal" oder "zielgerichtet" sein, und sollen eingesetzt werden, wenn "ein Corona-Infektionsherd außer Kontrolle geraten" ist, was immer das bedeutet - und zwar "als Ergänzung zu den bewährten abgestuften Maßnahmen." Link Die Tagesschau am 16.7. formuliert das so: "Zielgenauer gegen lokale Corona-Ausbrüche. ... Bund und Länder einigten sich auf ein zielgerichtetes Vorgehen.... Künftig sollen zielgenauere Maßnahmen ergriffen werden. Ein- und Ausreisesperren soll es geben können, wenn die Zahl der Infektionen weiter steigt oder es keine Gewissheit gibt, dass die Infektionsketten bereits unterbrochen sind. Mit anderen Worten: Keine Gewissheit mehr für Reisewillige.

Süddeutsche: 14.7.2020
Merkel und Söder für Ausreiseverbote: Link

FAZ: 4.7.2020
Aktuelle Zahlen und Karten zum Corona-Virus in den Bundesländern und Euro: Link

FAZ: 10.6.2020
Bis Ende August: Regierung verlängert Reisewarnung für Nicht-EU-Länder.

FAZ, 4.6.2020
Die Bundesregierung will vom übernächsten Montag, dem 15. Juni an wieder Reisen ins europäische Ausland zulassen, „soweit es das dortige Infektionsgeschehen erlaubt“. Das Kabinett beschloss am Mittwoch ein Eckpunktepapier, das vorsieht, die weltweite Reisewarnung zu diesem Zeitpunkt für die Staaten der EU sowie für Großbritannien, Norwegen, Island, die Schweiz und Liechtenstein durch gezielte Reisehinweise zu ersetzen. ... manche Staaten erwögen, ihrerseits Reisebeschränkungen noch länger aufrechtzuerhalten. „Reisehinweise sind keine Reiseeinladungen.“

Express, 28.5.2020
Sonnenanbeter dürfen hoffen: Düsseldorfer Flughafen will den Betrieb wieder aufnehmen Link

FAZ, 24.5.2020
Von Montag an ist Usedom für alle wieder zu haben: Die Insel gibt einen ersten Ausblick auf die neue deutsche Urlaubsrealität: Link

Kölner Stadt Anzeiger, 24.5.2020
„Ab Ende Juni wollen wir pünktlich zu den Sommerferien wieder fliegen“, sagte Vorstandschef Fritz Joussen der Düsseldorfer „Rheinischen Post“... „Wir wollen Mitte/Ende Juni den Flugverkehr nach Mallorca wieder aufnehmen.“ Österreich, Griechenland, Zypern, Kroatien und Bulgarien seien ebenfalls sehr gut vorbereitet, sagte der Tui-Chef. Die Hotel-Saison solle dort spätestens am 1. Juli starten.

Kölner Stadt-Anzeiger, 21.5.2020
„Wir wollen auch in diesem Jahr der Corona-Krise einen europäischen Sommerurlaub möglich machen – aber -unter Wahrung des Gesundheitsschutzes,-versteht sich." ... Vom Stornierer zum Urlaubsplaner: Sein Ministerium arbeitet derzeit mit aller Kraft daran, den Umgang
mit Grenzkontrollen innerhalb der EU zu harmonisieren und Quarantänebestimmungen anzugleichen. Die zum 14. Juni auslaufende weltweite Reisewarnung soll nicht verlängert werden... Die Kehrtwende in der deutschen Tourismuspolitik ist nur zum Teil im Infektionsgeschehen begründet. Denn solange es weder ein Medikament noch eine Impfung gibt, ist ein Hochschnellen der Infektionszahlen nicht ausgeschlossen – schon gar nicht in Touristenhochburgen. Dass Urlaubsreisen dennoch möglich sein sollen, erklärt sich vor allem mit der großen finanziellen Abhängigkeit zahlreicher EU-Staaten vom Sommertourismus..."

FAZ, 20.5.2020
Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus werden gelockert – aber in welche Länder darf man nun wieder reisen? Und was gilt in den verschiedenen Bundesländern? Karten und Diagramme geben einen Überblick. Link

Kölner Stadt-Anzeiger, 30.4.2020
Mehrheit der Deutschen laut Umfrage für GRENZEN BLEIBEN DICHT. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov sind 48 Prozent dafür, die wegen der Corona Pandemie erlassene Ausreisesperre auch im Sommer aufrechtzuerhalten. 20 Prozent sind für eine Öffnung der Grenzen zu einzelnen Ländern. Nur 13 Prozent plädieren dafür, schon im Sommer den Reiseverkehr innerhalb der EU wieder vollständig zu erlauben. Ob in den Sommerferien, die in einigen Bundesländern bereits Ende Juni starten (in Nordrhein-Westfalen am 29. Juni) wieder Urlaubsreisen im Ausland möglich sein werden, lässt das Auswärtige Amt noch offen. Vor dem 14. Juni solle die Lage dann erneut bewertet werden, dazu wolle man sich vor allem mit den Nachbarn in der Europäischen Union eng abstimmen.

FAZ, 29.4.2020 10:23
"Keine Lockerung für Urlaubsreisen ins Ausland: Die Bundesregierung hat in der Kabinettssitzung in Berlin nach Angaben aus Regierungskreisen die Reisewarnung bis zum 14. Juni verlängert." Link

FAZ, 27.4.2020
Corona-Krise : EU-Kommission genehmigt Staatshilfe für Condor. Link

WELT AM SONNTAG; 26.4.2020: Wer jetzt Chancen auf Strandurlaub in Deutschland hat: Link

WELT am SONNTAG;, 26.4.2020: Reisebranche empört über Maas` Sommersaison Absage Link

Spiegel online 24.4.2020: Link

Kölner Stadt-Anzeiger, 22.4.2020
Ein italienisches Unternehmen schlägt vor, Strandbesucher mit Plexiglas zu schützen

FAZ, 21.4.2020:
Corona-Krise : EU-Kommissar rechnet mit geschlossenen Grenzen auch im Sommer Link

Nordbayern.de
Maas: Einen normalen Sommerurlaub wird es in diesem Jahr nicht geben Link

Quelle: diverse