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Saskia Eskens gute Idee mit der Vermögensabgabe

Foto: H.S.

10.04.2020 - von Hanne Schweitzer

Zur Mitfinanzierung der Folgen der Corona-Krise forderte die SPD-Chefin Saskia Esken - nun ja, eine einmalige Vermögensabgabe, aber immerhin wenigstens das. Hui, da kam aber Wind auf! Vom Vermögen etwas abgeben? Niemals. Wenn das Geld schon verteilt wird wie Heu, dann will man das bitteschön als Vermögender behalten. Thomas Strobl, stellvertretender Vorsitzender der CDU, blaffte, wie es von Stellvertretern erwartet wird, ordentlich rum in der Stuttgarter Zeitung Anfang April: „Die Ersparnisse der Bürgerinnen und Bürger sind Teil ihrer Lebensleistung. Ihr Erspartes, ihr Vermögen, haben sich die Menschen durch ihren Fleiß und teilweise durch Verzicht hart erarbeitet“. Das Vermögen sei in vielen Fällen ein wichtiger Teil der Altersvorsorge, deshalb: "Hände weg vom Spargroschen, liebe SPD!“
Spargroschen? Seit wann besitzen Vermögende Spargroschen? Groschen!!!

Wer sich ohne Vermögen durchs Leben schlägt, aber mit Fleiß und Verzicht für die eigene Altersvorsorge hart gearbeitet und eine Direktversicherung abgeschlossen hat, sollte wissen: Thomas Strobl stimmte bei der Abstimmung über das berühnt berüchtigte Gesundheitsmodernisierungsgesetz am Freitag, den 26.09.2003 mit JA. Ohne mit der Wimper zu zucken sprach er sich für die Enteignung der Spargroschen der Nichtvermögenden aus. Und so wie er machten es all seine christlich sozialen Fraktionsgefährten und -gefährtinnen. Tja, die Würde der Vermögenden ist unantastbar!

Link: ltere als Medikamententest-Personen I Normale Medikamente in den Kliniken gehen aus!
Quelle: Stuttgarter Zeitung