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DIGITALISMUS, TELEMATIK, GEMATIK, e-HEALTH, FERNBEHANDLUNG: Dossier 2017

Foto: H.S. Eingang für Sklaven in der Villa Oplontis, Torre AnnunziataOplontis in

31.12.2017 - von Hanne Schweitzer und D.S.

"Ist der Digitalismus, also das technokratische Heilsversprechen der digitalen Verknüpfung, Bemessung, Bewertung und Verwertung von allen und allem wirklich die unausweichliche Leitlinie für die ökonomische-kulturelle Entwicklung der nächsten 20 Jahre?... "Es regt sich Widerstand gegen die Einführung von möglichen neuen Kontroll- und Zurichtungsmechanismen. Viele der geplanten Instrumente sind aufgrund von mangelnder Akzeptanz noch nicht zur Anwendung gekommen. In wenigen Jahren kann diese Entwicklung jedoch weit fortgeschritten sein, so dass ein Leben ohne diese Technologien den gesellschaftlichen Ausschluss bedeuet. Falls sich der Widerstand nicht drasstisch verstärkt, wir eine RÜckkehr in eine Leben ohne diese Kontroll- und Überwachungsmechanismen dann nahezu unmöglich werden." Woher kommt unsere devote Haltung gegenüber den selbsternannten Pionieren aus dem Silikon Valley? Welche gesellschaftlich relevanten Probleme haben sie bislang gelöst? Das Energie-Problem? Das Klima-Problem, die Wohnungsnot, den Verkehrsinfarkt? Nichts von dem – nicht einmal ansatzweise." capulco productions 2015 + 2017

30.12.2017
Fernbehandlungsverbot: Wie Telemedizin künftig zum Einsatz .kommen soll.
Tagesspiegel: Link

18.12.2017
Fernbehandlungsverbot könnte im Mai nächsten Jahres kippen

Noch sind Fernbehandlungen ohne einen vorher erfolgten persönlichen Kontakt zwischen Patient und Arzt wegen Regelungen im Berufsrecht der Ärzte verboten. … Anders in Badenwürttemberg. Link Franz Bartmann, Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer: „Änderungen im Bereich der Fernbehandlung sind wichtig, um Telemedizin in Deutschland zu stärken“. Die Gesundheitsexpertin Susanne Mauersberg von der Verbraucherzentrale: „Telemedizin ist für bestimmte Medizinfelder gleich gut wie ein direkter Kontakt zwischen Arzt und Patient.“ Deutsche Apotheker Zeitung: Link

16.12.2017
Aktion Stoppt die e-Card. "Hat die neue Versichertenkarte "mit Foto" wirklich Vorteile für uns Patienten?
Mit dem Versorgungsstrukturgesetz wurde im Nov. 2011 beschlossen, dass die Krankenkassen bis Ende 2012 mindestens 70% ihrer Versicherten mit der neuen elektronischen Gesundheitskarte ausstatten müssen. Schaffen sie es nicht, drohen ihnen empfindliche Geldeinbußen aus dem Gesundheitsfond. Warum wird so ein massiver Druck ausgeübt, wenn diese neue Karte doch so viele „Vorteile" haben soll? Bis zu 14 Milliarden Euro kann dieses Projekt verschlingen (laut Kosten-Nutzen Analyse von Booz, Allen, Hamilton), während kranken Menschen immer mehr Leistungen gestrichen werden.
Wer verdient an der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte? Welches Unternehmen stellt die neuen Karten her? Was kostet sie im Vergleich zur alten Versichertenkarte? Wer wurde beauftragt, die Fotos auf die neue Karte zu bringen und was kostet es? Wer stellt die neuen Kartenlesegeräte für Arztpraxen, Apotheken, Rehakliniken, Pflegeheime, Krankenhäuser usw. her? Wer entwickelt die neue Software und verdient daran?" ... Link

15.12.2017
Der französische Rüstungskonzern Thales hat den IT-Dienstleister Atos im Bieterkampf um den Chipkarten-Hersteller Gemalto ausgestochen.
Gemalto stellt unter anderem Chip- und Magnetstreifenkarten wie SIM-Karten für Handys, Kreditkarten sowie Gesundheitskarten her. Gemalto nahm das 4,8 Milliarden Euro schwere Thales Angebot an, teilten die beiden Unternehmen mit. Mit dem Kauf entstehe ein führender globaler Anbieter von Cyber-Sicherheit mit einem Jahresumsatz von 3,5 Milliarden Euro. Thales will zusätzlich auch 800 Millionen Euro an Schulden von Gemalto übernehmen. Atos - ebenfalls aus Frankreich - hatte zuvor 4,3 Milliarden Euro für Gemalto geboten. Der niederländisch-französische Konzern wies die Offerte jedoch als unerwünscht zurück. Gemalto stellt unter anderem Chip- und Magnetstreifenkarten wie SIM-Karten für Handys, Kreditkarten sowie Gesundheitskarten her. Gemalto nahm das 4,8 Milliarden Euro schwere Thales Angebot an, teilten die beiden Unternehmen mit. Mit dem Kauf entstehe ein führender globaler Anbieter von Cyber-Sicherheit mit einem Jahresumsatz von 3,5 Milliarden Euro. Thales will zusätzlich auch 800 Millionen Euro an Schulden von Gemalto übernehmen. Atos - ebenfalls aus Frankreich - hatte zuvor 4,3 Milliarden Euro für Gemalto geboten. Der niederländisch-französische Konzern wies die Offerte jedoch als unerwünscht zurück.: Golem.de Link

14.12.2017
Der Marburger Bund hat auf der Grundlage von 1.789 Antworten von Ärzten seine Studie "Digitalisierung im Krankenhaus" erarbeitet.
Fazit: Die Ärzteschaft ist mit der Umsetzung der Digitalisierung nicht zufrieden. Nicht, weil sie etwas gegen die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung hätten. Nein, es fehlt ihnen an Hard- und Software und an Schulungen. Marburger Bund: Link

6.12.2017
Die Suche nach dem Stichwort "Gesundheitsakte" auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums ergab NULL Treffer.
Wenn aber die AOK und die Techniker Krankenkasse die Gesundheitsakte pushen (AOK 10.10.2017 Link , die Techniker 17.8.2017) und der Berliner Verein der Kaufleute und Industriellen schon am 11.11.2016 ein 25seitiges Eckpunktepapier mit dem Titel: "Digital Health – Chance für die Hauptstadtregion Maßnahmen für mehr Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit am Digital-Health-Standort Berlin-Brandenburg" vorgelegt hat, das Gesundheitsministerium des Bundes sich aber "schlafend und abwesend stellt", kann man darüber schon ins Grübeln kommen. Link

28.11.2017
Ernst & Young BKK stellt Gesundheitsakte ein.
"Wichtig! Aufgrund der geringen Inanspruchnahme wird die Funktion der Online Gesundheitsakte zum 31.03.2018 eingestellt. Bitte drucken Sie sich bei Bedarf Ihre Daten rechtzeitig aus." Aber was passiert mit den gesammelten Daten? Wo sind sie geblieben und wer hat sie jetzt??? Diese datenschutzrechtliche Frage ist DRINGEND zu klären! Webseite der Ernst & Young BKK am 28.11.2017.

21.11.2017
Gesundheitsakte auf Smartphone.
Das Produkt "LifeTime", entwickelt von „connected-health.eu GmbH“, ermöglicht den Austausch von medizinischen Dokumenten zwischen Ärzten und Patienten. FAZ Link

17.11.2017
Ärzte, Zahnärzte + Kliniken brauchen für Telematikinfrastruktur (TI) von der gematik zugelassene Programme und Geräte.
Alle Voraussetzungen der TI-Komponenten erfüllt als erster Anbieter die CompuGroup Medical Deutschland AG. Ende November 2017 werden die ersten Praxen "angedockt". Zugelassen sind derzeit: der Konnektor KoCoBox MED+, das eHealth-Kartenlesegerät ORGA 6141, der CGM VPN-Zugangsdienst und der CGM Intermediär VSDM. CGM ALBIS, CGM MEDISTAR, CGM M1 PRO und CGM TURBOMED sowie die Zahnarztinformationssysteme CGM Z1, CHREMASOFT, CGM HIGHDENT PLUS und das Krankenhausinformationssystem CGM CLINICAL .Ist die bereits installierte eigene Software zugelassen?
Die Bundesdruckerei hat die Sektorenzulassung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) und die Zulassung der gematik als Trusted Service Provider bekommen!!!!! Link Nun kann die Kartenproduktion der Institutionskarte (SMC-B für Zahnärztinnen und Zahnärzte starten. Die Zulassung für Ärztinnen und Ärzte wird laut CompuGroup Medical Deutschland AG kurzfristig erwartet. Mehrere tausend Bestellungen für TI-Komponenten sollen vorliegen. CGM "hat sich auf den Ernstfall vorbereitet“!!!! Im Juni begann das CGM-Zertifizierungsprogramm für hunderte Techniker und Spezialisten, die für die Installation in den Praxen und die Einweisung von Ärzten und Praxisteams sorgen sollen.

15.11.2017
US-Arzneimittelbehörde FDA lässt digitale Überwachungspille Pille zu.
"Abilify MyCite" ist mit einem Sensor ausgestattet, der auf Magensäure reagiert, und soll dem Arzt Auskunft darüber geben, ob und wann Patienten ihre Tabletten einnehmen. Spiegel-online: Link

14.11.2017
Unternehmenserfolg durch optimalen IT-Einsatz.
Mit diesem Heilsversprechen trat die ENTSCHEIDERFABRIK (Gründer: Dr. Pierre-Michael Meier), beim 40. Deutschen Krankenhaustag auf. Dr. Josef Düllings, Präsident vom Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands: "Wir wollen digital in die Champions League. Link

13.11.2017
Pleitenprojekt „Elektronische Gesundheitskarte“ in den Koalitionsverhandlungen endlich beenden!
15 Jahre Planung, Kosten von mehreren Milliarden Euro und keine Verbesserungen für Patienten und Ärzte in Sicht – elektronische Gesundheitskarte hat das Zeug, ein noch größerer Flop zu werden als der Flughafen Berlin-Brandenburg. Freie Ärzteschaft: Link

10.11.2017
Expräsident von Facebook, Sean Parker, warnt vor sozialen Medien und sagt
: "Gott allein weiß, was es mit den Gehirnen unserer Kinder macht." Quelle: n-tv.de , ghö/dpa

10.11.2017
Gesundheitsminister Gröhes „Online Rollout“ der elektronischen Gesundheitskarte geplatzt.
"Im Sommer 2017 verkündete Gröhe, dass der „Online-Rollout „vollzogen worden sei. Allerdings stand zum Zeitpunkt des "Rollout" kein einziges Gerät für die Online-Zwangsanbindung aller Praxen und Kliniken zur Verfügung. Für die Durchführung des Versichertenstammdatenmanagements (VSDM) sind erforderlich: Ein Telematik-Konnektor, ein zugelassenes, onlinefähiges Kartenlesegerät und eine SMC-B Institutskarte. Alle 3 Komponenten standen im Juli 2017 nicht zur Verfügung und sie stehen auch bis heute nicht zur Verfügung. ... " Link

10.11.2017
Gröhe will Forschern Zugriff auf Krankenkassendaten erleichtern.
In einem Verordnungsentwurf schlägt der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vor, Wissenschaftlern anonymisierte Kassendaten statt nach vier Jahren nach nur zwei Jahren und noch dazu die Daten der Verstorbenen zur Verfügung zu stellen. Süddeutsche: Link

7.11.2017
Ärzten droht Kürzung der Vergütung.
Praxen, die sich zum vorgesehen Termin nicht an die Telematik-Infrastruktur angebunden haben, droht Kürzung der Vergütung vertragsärztlicher Leistungen von einem Prozent so lange, bis das Versichertenstammdatenmanagement durchgeführt wird. Frage: Wer bekommt das Geld für die Telematik-Infrastruktur-Knöllchen?

7.11.2017
Patientenakte gehört in Patientenhand. Es sei „ein Witz“, so die Grüne Maria Klein-Schmeink.
im Berliner Tagesspiegel, dass man nur in Arztpraxen Einsicht in die geplante elektronische Patientenakte gewährt bekommen solle. „Das Zwei-Schlüssel-Prinzip“ beim Zugang mit doppelter Legitimation durch Versichertenausweis plus Heilberufeausweis bedeute Bevormundung der Patienten."Link

3.11.2017
Bundesrat verschiebt Termin für zwangsweise Online-Anbindung von Praxen und Krankenhäusern.
Am 3. November 2017 hat der Bundesrat den im e-Health-Gesetz festgelegten Termin vom 30.6.2018 auf den 1. Januar 2019 verschoben.

21.10.2017
"Erst verzögerten Verbandsfunktionäre die digitale Nutzung von Patientendaten, dann versagte die Industrie. Heimlicher Profiteur des Desasters
ist ein Mittelständler aus Koblenz. ... Frank Gotthardt heißt der Mann, Compugroup sein Unternehmen. Sein Geschäftsfeld: Software für Ärzte und Krankenhäuser. "Link

17.10.2017
Hannah-Arendt-Tage:"Wissen - Macht - Meinung: Wie demokratisch wird das digitale Jahrhundert?"
Digitalisierung beeinflusst demokratische Prozesse. Welche Chancen und Risiken das birgt, diskutieren Wissenschaftler(innen) bei den Hannah-Arendt-Tagen am 21. Oktober 2017. Welche Chancen und Risiken darin stecken, erläutert der Verwaltungswissenschaftler Dr. Mike Weber. YouTube Link

10.10.2017
AOK-Nordost erprobt eigene elektronische Gesundheitsakte.
Link Nach der Techniker Kasse (siehe 17.8.2017) hat auch die AOK Nordost das digitale Heft des Handelns in die Hand genommen. Martin Litsch, Chef des AOK-Bundesverbands setzt auf "Partner in der Wirtschaft" - sprich Cisco Link mit deren Hilfe „ein bundesweites Angebot für die AOK-Versicherten“ entwickelt wird.
Zur Erprobung der e-Akte startet die AOK Nordost zwei Pilotprojekte. Im November 2017 soll Projekt Nr. 1 in Mecklenburg-Vorpommern starten. Daran beteiligt sind zwei Kliniken der Züricher Ameos-AG Link, sowie die unter dem Dach der „Haffnet Management GmbH“ Link arbeitenden Mediziner der Ärzte-GbR „HaffNet“. Dazu gehören 47 niedergelassene Mediziner sowie 8.000 AOK-Versicherte. Vier Anwendungen sind für die Akte vorgesehen: Das Aufnahme- und Entlass-Management in den beiden Kliniken und der Austausch von Dokumenten zwischen den Kliniken und den niedergelassenen Ärzten. Für die Patienten sind die über sie gespeicherten Informationen einsehbar. Sie können zusätzlich medizinische Dokumente, wie Organspende-Ausweis oder Mutterpass in die AKTE hochladen.
Zum Jahreswechsel 2017/18 startet das AOK-Gesundheitsnetzwerk in Berlin Pilotprojekt Nr. 2. Daran sind beteiligt die freiwilligen Teilnehmer von 114.000 AOK-Versicherten in Berlin, neun Kliniken und 13 Medizinische Versorgungszentren des kommunalen Krankenhauskonzerns Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH Link, der bereits über eine konzernweite IHE-Infrastruktur verfügt), sowie ein Krankenhaus der Sana Kliniken AG Linkl .
Christian Klose, Projektleiter „AOK-Gesundheitsnetzwerk“: Merkmal des AOK-Gesundheitsnetzwerkes ist die dezentrale Datenhaltung: Gesundheitsinformationen der Versicherten werden nicht zentral gespeichert, sondern bleiben bei demjenigen, der sie erhoben hat. Zentral vorhanden ist nur die Information, bei welcher Klinik oder bei welchem niedergelassenen Arzt Daten vorhanden sind und wer darauf zugreifen darf. Die AOK hat keinen Zugriff auf die Daten der Versicherten, die am Gesundheitsnetzwerk teilnehmen. Sie stellt aber die Information zur Verfügung, wer bei der AOK versichert ist (Stammdatenabgleich). Mit der IHE-Methode setzt die AOK auf die "Anschlussfähigkeit" zur Telematik-Infrastruktur der gematik. Die Zukunft liege in der Koexistenz vieler kooperativer Netze, die miteinander verbunden seien.

5.10.2017
Elektronische Gesundheitskarte hat bisher 2,2, Milliarden Euro gekostet.
Digitalisierung im Fokus vom Bund der Steuerzahler. "Skandalöses Beispiel ist die elektronische Gesundheitskarte, die elf Jahre nach ihrer Einführung sowie voraussichtlichen Kosten für Praxen, Kliniken und Krankenkassen in Höhe von 2,2 Milliarden Euro immer noch nicht richtig genutzt werden kann.“ ... Bund der Steuerzahler: Link
und:Heise: Link

13.9.2017
Seit 2012 sind in Baden Württemberg an den Hochschulen 400 Professuren rund um die Digitalisierung entstanden
. Das Land hat den Ausbau der Studienplätze zielgerichtet genutzt, um dieses Zukunftsfeld auch in den Studiengängen zu stärken. … Bis 2021 investiert das Land rund eine Milliarde Euro in die Digitalisierung. Baden-Württemberg soll so zur digitalen Leitregion werden. Eine aktuelle Erhebung des Wissenschaftsministeriums an allen Hochschulen in Baden-Württemberg zeigt die Zahl der neu eingerichteten oder umgewidmeten Professuren im Bereich Digitalisierung oder mit Schwerpunkt Digitalisierung seit 2012.
• Universitäten: 132 Professuren
• Medizinische Fakultäten: 24 Professuren
• Pädagogische Hochschulen: 5 Professuren
• Kunst-/Musikhochschulen: 12 Professuren
• Hochschulen für Angewandte Wissenschaft: 221 Professuren
Öffentlicher Dienst Baden-Württemberg:Link

29.08.2017
Ärzte wollen mehr Zeit für das Patientengespräch
Krankenkassen sind keine Sparkassen
Die Freie Ärzteschaft (FÄ) fordert mehr Zeit für das Arzt-Patienten-Gespräch sowie für ärztliche Untersuchungen. „Jeder einzelne Patient in den Arztpraxen soll die Zeit bekommen, die er braucht“. Freie Ärzteschaft: Link

25.8.2017
Klage gegen Gesundheitskarte: Berufung beim LSG München.
Die Arbeitsgemeinschaft gegen elektronische Gesundheitskarte und Telematikinfrastruktur hat 35 Klagen eingereicht. | Einreichung der Berufung v. Rolf D. Lenkewitz beim Landesozialgericht München | Große inhaltliche Fortschritte in den Klageschriften werden erzielt. Link

17.8.2017
Techniker Krankenkasse und IBM-Watson präsentieren ihre Partner.
Die Entwicklungspartnerschaft elektronische Gesundheitsakte umfasst die Helios Kliniken] AG, die Agaplesion gAG -Kliniken, die Vivantes GmbH und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (mehr als 80 Kliniken + Institute, pro Jahr 93.000 Patienten stationär / 293.000 ambulant), das mit seiner 2014 eingeführten Patientenakte PEPA vernetzt werden soll. "Mit der bundesweiten Vernetzung der eGA mit großen Krankenhausträgern machen wir nun den ersten wichtigen Schritt in diese Richtung", erklärt Klaus Rupp, Leiter des TK-Versorgungsmanagements. Außerhalb des geltenden Sozialgeheimnisses (SGB 5 §68) wird die GESUNDHEITSAKTE freiwillig natürlich!!!! Versicherten angeboten. Kooperationspartner sind private DRITTE. Die E-Health-Akte der Techniker Kasse soll im Jahr 2018 an alle Versicherten der TK ausgegeben werden.
TK-Pressemitteilungen/958400.

11.8.2017
Konzept der elektronischen Gesundheitskarte gescheitert!
„Sie sollte Leben retten.
Sie sollte Milliarden einsparen. Doch die elektronische Gesundheitskarte ist nichts weiter als eine einfache Versichertenkarte ohne Notfalldatensatz, ohne Medikationsplan, ohne auch nur eine der versprochenen Funktionen – und hat dafür rund 1,7 Milliarden Euro verschlungen. Aber Rettung ist nah! Das MedTech-Unternehmen vitabook kennt einen Ausweg aus der Misere. Vitabook:Link

6. 8. 2017
Elektronische Gesundheitskarte offenbar vor dem Aus. Insgesamt 1,7 Milliarden Euro wurden in die E-Card investiert.
... Krankenkasse Gesundheitskarte sorgt für neue Probleme ... Über die Trägergesellschaft Gematik haben sie den gesetzlichen Auftrag dafür. Süddeutsche: Link

11.7.2017
Hacker legen Kliniken lahm
. Laut Krankenhausstudie 2017 der Unternehmensberatung Roland Berger wurden rund 2/3 der befragten Häuser bereits Opfer eines Hackerangriffs. Download der Studie: https://www.rolandberger.com/de/Publications/Krankenhausstudie-2017.html

9.7.2017
Merkel für mehr Digitalisierung
in der Medizin Link

30.6.2017
6. Statusbericht der gematik: … „Status Entwicklung der TI vom 01.01.2016 –30.06.2017. ZULASSUNGEN ERPROBUNG VERSICHERTENSTAMMDATEN-MANAGEMENT.

Datum der Zulassung: 01.06.2017 Produkt|Komponente: VPN-Zugangsdienst Industriepartner/Antragsteller: CompuGroup Medical Deutschland AG. Datum der Zulassung: 09.05.2017 Produkt|Komponente: TSL-Dienst Industriepartner/Antragsteller: arvato systems GmbH. * Datum der Zulassung: 09.05.2017 Produkt|Komponente: Zentrales Netz Industriepartner/Antragsteller: arvatoSystems GmbH. * Datum der Zulassung: 02.03.2017 Produkt|Komponente: VPN-Zugangsdienst Industriepartner/Antragsteller: CompuGroup Medical Deutschland AG. Datum der Zulassung: 13.02.2017 Produkt|Komponente:Stationäres Kartenterminal VSDMCARD STAR medic 2 Modell 6220-4 VSDM Industriepartner/Antragsteller: CCV Deutschland GmbH.
Für das Jahr 2016 siehe Seite 7 unter: Link"
* arvato ist eine Bertelsmann-Tochter. Diese hat wiederum eine Tochter, AT Direkt, die als größter Adressenhändler gilt. CGM hat für ALLES :) "Die passende Lösung
Arztinformationssysteme, Dentalinformationssysteme, Klienteninformationssysteme
Apothekeninformationssysteme, Klinikinformationssysteme, Laborinformationssysteme, Online Patientenservices, Medizinische Onlinedienste, Rehasoftwaresysteme, Versorgungs- & Kostenträgerlösungen." Laut Wikipedia ist "CCV Deutschland GmbH ein Unternehmen für elektronische Bezahllösungen !!!! in Deutschland, Benelux und der Schweiz." Für die Zertifizierung von Geräten ist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zuständig. BSI: Link 6. Gematik Statusbericht: Link

16.5.2017
Jetzt kommt die Zwangsdigitalisierung. Seit 2011 sind alle Praxen mit eGK-fähigen Kartenterminals ausgestattet.
Solche Lesegeräte ermöglichen auch einen Datenabgleich. Das haben wir hingenommen, denn die Geräte wurden von den Kassen bezahlt. Sie stellen nun aber gewissermaßen den "schlummernden Trojaner" in unseren Praxen dar, denn sie können durch Updates um zusätzliche Funktionen erweitert werden. Medical Tribune: Link

27.04.2017
eHealth-Lösungen: Die GmbH vitabook und careon machen gemeinsame Sache
Die Software-Spezialisten fürs Gesundheitsmanagement haben beschlossen, in bestimmten Bereichen zu kooperieren. careon entwickelt und betreibt IT-Lösungen für Entscheidungen und Prozesse im Gesundheitswesen. Die Software Picama® DMP von careon ist seit 2003 erfolgreich bei Krankenkassen im Einsatz. Damit können Krankenkassen die gesetzlichen Vorgaben der strukturierten Behandlungsprogramme einhalten und alle Daten für die Berichte an das Bundesversicherungsamt bereitstellen.!!!!!!!! Im Bereich der elektronischen Gesundheitsakten wird careon nun auf die Kompetenzen von vitabook bauen. vitabook* ist das mit Abstand am weitesten entwickelte System am Markt und der einzige Anbieter (!) mit einer funktionierenden Infrastruktur, um Patienten digital mitBehandlern zu verbinden. !!!!!!!!!!
PM auf openPR.
* Vitabook gehört zur 2011 gegründeten ordermed GmbH, Gründer und Geschäftsführer ist Markus Bönig, zuvor Strategy Manager Public Sector von Cisco Systems Deutschland. vitabook ist die deutsche Gesundheits-Cloud für Patienten, die ihm eine eigene, digitale Identität im Gesundheitswesen verschafft – vergleichbar mit einem Girokonto in Gesundheitsangelegenheiten. Der Patient kann sich damit sicher jegliche Gesundheitsdaten von Ärzten, Kliniken, Laboren u.v.m. in sein selbstverwaltetes Gesundheitskonto senden lassen. Die Daten werden stark verschlüsselt und liegen in der Microsoft Cloud Deutschland, hochgesichert in zwei deutschen Telekom-Rechenzentren. News-ID: 948907

24.4.2017
Eine Studie von PwC Strategy im Auftrag der CompuGroup Medical SE und des Bundesverbands Gesundheits-IT - bvitg e.V. beziffert das wirtschaftliche Potential von e-Health-Lösungen.
Demnach gibt es ein „ungenutztes Effizienzpotential“ im deutschen Gesundheitssystem von rund 39 Mrd. Euro. Presseportal: Link

13.4.2017
Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und GKV-Spitzenverband einigen sich auf Kostenübernahme (Grundsatzfinanzierungsvereinbarung) der Online-Rollout-Stufe1.
Am 31. März 2017 beschlossen sie, dass sowohl der Erstausstattung als auch die Betriebskosten für die Anbindung der Praxen an die Telematikinfrastruktur (Online-Rollout Stufe 1 (ORS 1) von den Krankenkassen, also durch die Versicherten!!!!!!!!! finanziert werden. Presseportal: Link

4.4.2017
Die wichtigsten Anbieter elektronischer Patientenaktenlösungen der Gesundheits-IT haben sich auf die Schaffung voller Interoperabilität für elektronische Patientenakten verständigt.
. "Wir sind mehr als zuversichtlich, dass die Termine des eHealth-Gesetzes eingehalten werden können und die Telematik-Infrastruktur zeitgerecht und bundesweit zur Verfügung stehen wird", so Frank Gotthardt, Vorstandsvorsitzender der CompuGroup Medical SE (CGM). ... Die wichtigsten Anbieter künftiger elektronischer Patientenakten, trafen sich auf Einladung der CGM zu einem Workshop. Darunter waren u.a. Unternehmen wie die InterSystems GmbH, vitabook GmbH oder die eHealth business Services GmbH. Zunächst lotete man das Interesse an einer einheitlichen Lösung aus und verständigte sich rasch auf einen klaren Weg zur Umsetzung. ... Dr. Thorsten Vogel, Chief Technology Officer bei der CGM. "Wir wollen gemeinsam mit den Kollegen aus den anderen Unternehmen sehr schnell gemeinsame Standards der Interoperabilität für elektronische Patientenakten definieren und uns dabei insbesondere auch bereits vorhandener internationaler Standards bedienen. Dort, wo es sie bisher schlicht nicht gibt, werden wir sie gemeinsam entwickeln und so Standards schaffen", so Dr. Vogel weiter. ... "Für careon als ein Unternehmen, das seit 15 Jahren elektronische Gesundheitsakten für Krankenkassen betreibt, hat die Einführung der Telematik-Infrastruktur allergrößte Bedeutung. Je schneller die Interoperabilität der verschiedenen Aktenlösungen gewährleistet wird, desto besser für die Marktentwicklung", betont Dr. Harald Sondhof, Geschäftsführer der careon GmbH. Die vitabook gmbH versteht sich nach den Worten von Markus Bönig als Repräsentant einer neuen Gattung von Software-Anbietern: "Unsere Services liegen bereits vollständig in der Microsoft Cloud Deutschland und wir verstehen uns als Service-Provider des Bürgers für seine Gesundheitsdaten. Interoperabilität ist daher von höchster Bedeutung.“... Eine große Herausforderung bei der Herstellung voller Interoperabilität sind unter anderem auch die mit den hohen Anforderungen in Deutschland verbundenen Verschlüsselungssysteme, die für höchstmögliche Sicherheit der sensiblen Daten entwickelt wurden und bei den Anbietern in unterschiedlicher Ausprägung bereitstehen. Wenn diese hochkomplexen Sicherheitsmechanismen beibehalten werden sollen, ist es zwingend notwendig, dass gemeinsame Schnittstellen von der Industrie selbst entwickelt und umgesetzt werden und nicht von dritten am grünen Tisch vorgegeben werden. ... Die elektronische Patientenakte soll nach dem Willen des Gesetzgebers spätestens ab dem 01.01.2019 allen Versicherten in Deutschland angeboten werden können. Link

3.4.2017
Die wichtigsten Anbieter elektronischer Patientenaktenlösungen der Gesundheits-IT haben sich auf die Schaffung voller Interoperabilität für elektronische Patientenakten verständigt. ..
. "Wir sind mehr als zuversichtlich, dass die Termine des eHealth-Gesetzes eingehalten werden können und die Telematik-Infrastruktur zeitgerecht und bundesweit zur Verfügung stehen wird", so Frank Gotthardt, Vorstandsvorsitzender der CompuGroup Medical SE (CGM). ... Die wichtigsten Anbieter künftiger elektronischer Patientenakten, am Markt untereinander Wettbewerber, trafen sich daher auf Einladung der CGM zu einem gemeinsamen Workshop. Darunter waren u.a. Unternehmen wie die InterSystems GmbH, vitabook GmbH oder die eHealth business Services GmbH. Zunächst lotete man das gemeinsame Interesse an einer einheitlichen Lösung aus und verständigte sich sehr rasch auf einen klaren Weg zur Umsetzung. ... Dr. Thorsten Vogel, Chief Technology Officer bei der CGM. "Wir wollen gemeinsam mit den Kollegen aus den anderen Unternehmen sehr schnell gemeinsame Standards der Interoperabilität für elektronische Patientenakten definieren und uns dabei insbesondere auch bereits vorhandener internationaler Standards bedienen. Dort, wo es sie bisher schlicht nicht gibt, werden wir sie gemeinsam entwickeln und so Standards schaffen", so Dr. Vogel weiter. ... "Für careon als ein Unternehmen, das seit 15 Jahren elektronische Gesundheitsakten für Krankenkassen betreibt, hat die Einführung der Telematik-Infrastruktur allergrößte Bedeutung. Je schneller die Interoperabilität der verschiedenen Aktenlösungen gewährleistet wird, desto besser für die Marktentwicklung", betont Dr. Harald Sondhof, Geschäftsführer der careon GmbH. Die vitabook gmbH versteht sich nach den Worten von Markus Bönig als Repräsentant einer neuen Gattung von Software-Anbietern: "Unsere Services liegen bereits vollständig in der Microsoft Cloud Deutschland und wir verstehen uns als Service-Provider des Bürgers für seine Gesundheitsdaten. Interoperabilität ist daher von höchster Bedeutung.“... Eine große Herausforderung bei der Herstellung voller Interoperabilität sind unter anderem auch die mit den hohen Anforderungen in Deutschland verbundenen Verschlüsselungssysteme, die für höchstmögliche Sicherheit der sensiblen Daten entwickelt wurden und bei den Anbietern in unterschiedlicher Ausprägung bereitstehen. Wenn diese hochkomplexen Sicherheitsmechanismen beibehalten werden sollen, ist es zwingend notwendig, dass gemeinsame Schnittstellen von der Industrie selbst entwickelt und umgesetzt werden und nicht von dritten am grünen Tisch vorgegeben werden. ... Die elektronische Patientenakte soll nach dem Willen des Gesetzgebers spätestens ab dem 01.01.2019 allen Versicherten in Deutschland angeboten werden können.

31.3.2017
5. Statusbericht der gematik „… das deutsche Gesundheitswesen ist auf dem Weg in die digitale Zukunft. Mit dem E-Health-Gesetz hat der Gesetzgeber klare Richtlinien festgeschrieben, um ein innovatives, digitales Gesundheitssystem aufzubauen.“
… „Zum Redaktionsschluss waren 447 Praxen und fünf Krankenhäuser für die Erprobung des Versichertenstammdatenmanagements (VSDM) erfolgreich angeschlossen.“ … Link

31.1.2017
4. Statusbericht der Gematik. …"Das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) ist die erste Anwendung der Telematikinfrastruktur.
... ermöglicht es (online) zu überprüfen, ob die auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeicherten Versichertenstammdaten aktuell sind ... Stabilität der Telematikinfrastruktur sowie Praxistauglichkeit der damit verbundenen Prozesse werden getestet und wissenschaftlich evaluiert ... umfasst Zusammenwirken aller von der gematik zugelassenen Geräte und Dienste und die technischen Abläufe beim Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte bis hin zur Einweisung der Ärzte, Zahnärzte und des medizinischen Personals. …“
Link


Dossier 2018: GESUNDHEITSKARTE, DIGITIALISIERUNG, TELEMATIK, GEMATIK, e-HEALTH: Link

Dossier 2019: GESUNDHEITSAKTE, APPS, TELEMATIK, GEMATIK, e-HEALTH:
Link

Quelle: Büro gegen Altersdiskriminierung