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Kranke sind uninteressant - der Zank um`s Geld nicht

12.01.2016 - von V.P.

Das Gesundheitswesen, so wie es derzeit existiert und "praktiziert", muß dringend verbessert werden. Die Interessen der Patienten - gerade der Kassenpatienten - stehen LEIDER! nie im Fokus der Debatte. Von außen und vom Bundestag aus betrachtet, mag alles noch einen schönen Glanz haben, aber wie immer geht’s hier nicht um die Kranken, sondern ausschließlich um Geld! Nennen wir das Kind beim Namen: Welches Interesse hat ein niedergelassener Arzt an der schnellen "Gesundung" seiner Patienten und was wird verlangt, bevor man überhaupt seine "Wehwehchen" zur Sprache bringen kann? und damit nicht genug, die Ärzte schieben sich auch noch gegenseitig die Patienten zur "Mitbehandlung" zu - natürlich alles nur im Interesse des Patienten selbst, züchtet man sich seine Patienten selbst?!

Und von der Pharmaindustrie wollen wir mal gar nicht erst anfangen, soviel kann man gar nicht essen, wie man kotzen möchte, wenn man sich das Ganze mal etwas näher betrachten. Natürlich sind die Ärzte überlastet, es besteht ja ein chronischer, künstlich erzeugter Mangeln an qualifizierten Fachärzten und damit diese nicht an "Langer Weile" sterben, ersticken sie in der zunehmenden Bürokratie der Kassen und Behörden selbst. Zeit, die jedem einzelnen Patienten flöten geht. Nicht nur in diesem Zusammenhang sollten wir uns hier wieder die Frage stellen "WEM NUTZT ES?“

Ich denke, ich spreche vielen Patienten aus der Seele, wenn ich sage - hier wird das Pferd von hinten aufgezäumt! wer daran schuld ist, steht auf einem ganz anderen Blatt und es ist nicht Aufgabe des Patienten darauf zu achten! Die Interessen der Patienten stehen doch nie wirklich zur Diskussion, ansonsten würde man nicht monatelang auf einen Termin warten müssen oder ganz abgeschmettert werden, weil die Kapazitäten "erschöpft" sind und man würde auch nicht stundenlang im Wartezimmer rumsitzen, sich u.U. mit Scharen von Gutachtern abfinden müssen, die dann noch beweisen wollen, dass wir eigentlich alle nur notorische Simulanten sind. Tja, wenn’s ums liebe Geld geht, bleibt kein Auge trocken und alle verdienen fleißig, nur eben einer nicht:

Der Patient, der bezahlt letztendlich ohnehin die ganze Kapelle: Ärzte, Krankenkassen, Pharmaindustrie, Pflege ect. ! Der zahlende Patient dümpelt im "Elend", während sich der Rest auf`s reichlich aufgetischte Bankett stürzt.

Also: Zankt Euch weiter ums Geld, es gibt ja genug davon, aber wenigstens sollten sich die Bedingungen FÜR die Patienten DRASTISCH verbessern. Werdet Euch mal im Klaren darüber, wer Euch tatsächlich bezahlt und handelt entsprechend!!!

Link: Kampf um soziales Gesundheitswesen - verloren
Quelle: Mail an die Redaktion