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HartzIV-Leistungen: Unterschiede zwischen den Bundesländern

Foto:H.s.

18.06.2018

Fast jeder Zehnte in Deutschland erhält Hartz-IV-Leistungen. Zwischen den Bundesländern unterscheidet sich der Anteil der Hilfebedürftigen dabei deutlich. So bezieht nahezu jeder fünfte Berliner Hartz IV, während in Bayern nur vier Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Das zeigen die regionalen Hilfequoten der Bundesagentur für Arbeit. Nahezu jeder Zehnte beziehungsweise 9,4 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen zwischen 0 und 65 Jahren bezog im Jahr 2017 Hartz-IV-Leistungen aus der Grundsicherung nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II).

19 Prozent Hilfebedürftige in Berlin, vier Prozent in Bayern

In Bremen ist der Anteil der Bevölkerung, der von Hartz-IV-Leistungen lebt, mit 18,9 Prozent so hoch wie nirgendwo anders in Deutschland. Mit einem knappen Abstand von nicht einmal einem Prozentpunkt folgt Berlin, das in der Vergangenheit die höchste SGB-II-Hilfequote aufgewiesen hatte (O-Ton berichtete). Beinahe jeder Fünfte in diesen Städten ist hilfebedürftig im Sinne des SGB II.

Mit deutlichem Abstand folgt Sachsen-Anhalt: Hier beziehen rund 14 Prozent der Bevölkerung Arbeitslosengeld II, etwas mehr als jeder Siebte. Die wenigsten Hilfebedürftigen in Relation zur Bevölkerung gibt es in Bayern (4,3 Prozent), Baden-Württemberg (5,3 Prozent) und Rheinland-Pfalz (7,4 Prozent).
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Link: http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/leben-von-hartz-iv-wo-die-hilfebeduerftigkeit-am-hoechsten-ist-3
Quelle: O-Ton- Arbeitsmarkt