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Sozialwahlen 2017: Das ganze System ist dubios

Athen, Foto: H.S:

29.04.2017 - von K.-H. K.

Einige Worte zur Sozialwahl. Das gibt es nun schon seit 1953 so, wie ich gelesen habe. Ich habe mich damit ein wenig beschäftigt und meine: Viel zu kompliziert zu verstehen, für jemand der sich noch nicht damit auseinandergesetzt hat. Gut es gibt da ein sogenanntes Parlament in gleichen Teilen aus Arbeitgebern, Rentnern usw., aber was die beschließen, da hat der Bürger dann doch keinen Einfluss drauf.

Folgenden Absatz habe ich gefunden
Warum also Sozialwahl?
Wesentlicher Grund dürfte nach wie vor sein, dass man der Politik nicht allein die wichtigen Zukunftsthemen Rente und Gesundheit überlassen sollte. Zudem sollten Rentenversicherte und Rentner sowie Krankenkassenmitglieder rechtzeitig bei ihren Versicherungsträgern nachfragen, wie es um die Sozialwahl 2023 steht.


Nun, die Politik macht doch sowieso was sie will. Diese Sozialwahlen und dieseVertreter, die wir wählen sollen, haben auch nicht verhindern können (oder wollen), dass seit 1957 massiv in die Rentenkasse gegriffen wurde und wir mittlerweile solche Verhältnisse haben.

Für mich ist das ganze System dubios - ein aufgeblähtes mir unbekanntes Monster.
Ich frage mich, ob es nicht auch so ist, dass sich diejenigen, die da drin sind, auch ein schönes Geld dafür bekommen. Na klar, jegliche Arbeit sollte entlohnt werden, aber gemessen an den aktuellen Ergebnissen, ist das doch alles sehr undurchsichtig. Ja, und welcher Rentner und Krankenversicherte merkt etwas für sich persönlich positives daraus in den Jahren zwischen jeder Sozialwahl ?

Da frage ich doch gleich, ob es nicht schon seit 1957 eigentlich so hätte sein müssen, dass ALLE solidarisch in eine einzige Rentenkasse hätten einzahlen müssen, so wie es in Österreich oder der Schweiz geschieht. Wäre denn, wenn jetzt von Gerechtigkeit zur nächsten Bundestagswahl geredet wird ein solches Parlament überhaupt notwendig ?

Wenn ich nun eine solche Wahlbenarichtig bekomme und fülle diese aus, was hab ich davon?
Ich bezahle doch weiter als Rentner die gleichen Krankenkassenbeiträge wie bisher und habe die Aussicht der Rentensteigerung wie jetzt wieder angekündigt bis 2030 von durchschnittlich 2 % und wahrscheinlich auch wieder mal erhöhte Zusatzbeiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. So holt sich Vater Staat das Geld wieder zurück.

Mit freundlichen Gruß an alle.

Link: Wahlanfechtungsklage: Eilantrag beim Verfassungsgericht
Quelle: Mail an die Redaktion

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