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Kassenmedizin-Atlas für Deutschland (2014)

Königswinter, 2015 Foto: H.S.

01.02.2016 - von Akademie und Institut für Sozialforschung, Verona

Der medizinisch-finanzielle Komplex, angeführt von den Kassenkonzernen und ideologisch („wissenschaftlich“) begleitet von seinen Instituten, Stiftungen etc., hat eine weitere Form der Manipulation und Indoktrination der Öffentlichkeit entwickelt und baut diese laufend aus.

Im Unterschied zu früheren Jahrzehnten werden nun für viele Themen der Gesundheitsversorgung Atlanten und Kartographen als Darstellungsmittel verwendet. Dargestellt werden bevorzugt Regionalunterschiede in der Erkrankungs- und Behandlungshäufigkeit der Bevölkerung, in der Arztpraxenversorgung der Bevölkerung etc.

Die Botschaft, die damit übermittelt wird lautet: Alles ist sehr unterschiedlich. Mit Schweigen übergangen werden gleichzeitig die Ursachen und vor allem die Auswirkungen dieser Unterschiede zwischen den Regionen. Typisch für diese Methode des Zudeckens und Verhüllens ist die Tatsache, dass in diesen Atlanten und Kartographien die Finanzströme der Krankenversicherung und die Funktion der Gesundheitswirtschaft zwischen und in den Regionen nicht behandelt werden.
Eine interessante Art der Manipulation: Den Informationsdruck auf das Publikum erhöhen, aber dem Publikum gleichzeitig keine Analysehilfe leisten = die Interprepretationsabhängigkeit des Publikums steigern.

Aber es gibt ein Gegenbeispiel – den „Kassenmedizin-Atlas für Deutschland (2014)”. Darin werden die finanziellen und ökonomischen Zusammenhänge und Hintergründe der Gesundheitsversorgung für die Regionen Deutschlands darstellt.

Erfahren Sie mehr in: Link
KASSENMEDIZIN-ATLAS FÜR DEUTSCHLAND von Markus Steinmetz
Akademie und Institut für Sozialforschung (Hrsg.) Verona, 2014.

Kassenmedizin-Atlas für Deutschland (2014)
Quelle: Quelle: Akademie und Institut für Sozialforschung Verona