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St. Gallen: 11 Wegbegleiterinnen der Schweizer Kunst aus 100 Jahren

31.01.2021

Von der Presse ignoriert – und doch ein erstaunlicher Lichtblick. Wer hätte erwartet, dass es schon im 19. Jh. eine ganze Reihe von Schweizer Malerinnen gab, von denen hervorragende Werke existieren? Jetzt sind ihre Arbeiten in einer sehr schönen repräsentativen Ausstellung im Historischen Museum St. Gallen zu sehen:

180 Werke von 48 Leihgebern aus der ganzen Schweiz.

Ganz neue Bildwelten tun sich auf. Sichtbar wird eine andere Emanzipationsgeschichte der Frauen, besonders interessant, wenn wir sie in Zusammenhang bringen mit der beginnenden Frauenbewegung in der Schweiz. Diese jungen Frauen gingen ins Ausland, in die damaligen Kunstzentren Paris, München oder Berlin, um sich dort die besten Anregungen zu holen – Ida Baumann, Marie- Louise Bion, Louise Breslau, Ottilie Röderstein, Sophie Schaeppi, Martha Stettler, Martha Cunz, Marie Geroe-Tobler, Clara von Rappard.

Diese Künstlerinnen waren alles ander als Hobbymalerinnen, wie es damals üblich war.
Es entstanden sehr lebendige, realitätsnahe Porträts, Stilleben, Alltagsszenen, Landschaften.

Die Ausstellung ist bis zum 31. Januar ( Di - So, 10 - 17 Uhr) geöffnet.

Historisches und Völkerkundemuseum
Museumstrasse 50
CH-9000 St.Gallen
+41 (0)71 242 06 42 <15>info@hvmsg.ch


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