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Königswinter: Niemandszeit: Was machten + dachten die Deutschen in der Nachkriegszeit?

17.03.2021

Deutschland 1945 - 1955. In dem dreitägigen Seminar „Niemandszeit“ werden die ersten Nachkriegsjahre in Deutschland von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachtet. Wie verliefen die ersten Neuorientierungen in Politik, Kultur, Gesellschaft, in der Bevölkerung in den westlichen und östlichen Besatzungszonen? Gab es eine „Stunde Null“ mit dem Kriegsende 1945?

Den Teilnehmenden wird ein geschichtlicher Überblick über das erste Nachkriegsjahrzehnt vermittelt.
Einzelne Fallbeispiele und Biografien aus Politik und Kultur zeigen die Besonderheiten in den 1949
gegründeten beiden deutschen Staaten auf.

Diskutiert werden soll auch, wer die Protagonisten und Wegweiser im Deutschland der Nachkriegszeit
waren und wie die Menschen den Alltag dieser Zeit erlebten. Welche Bilder bleiben im Kopf? Was
überliefern die persönlichen und familiären Erinnerung aus den Nachkriegsjahren der heutigen Generation?

Das Seminar findet in Kooperation mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus (GHH),
Düsseldorf, statt.

Referenten des GHH:
Laura Ebert M.A. ist Germanistin. Sie ist Referentin für Öffentlichkeitsarbeit am Gerhart-Hauptmann-Haus.
Dr. Katja Schlenker M.A. ist Kunsthistorikerin und Historikerin. Sie ist Kuratorin für Ausstellungen am
Gerhart-Hauptmann-Haus und Lehrbeauftrage am Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität zu
Köln.
Prof. Dr. Winfrid Halder ist Historiker und Politikwissenschaftler. Er ist Direktor der Stiftung Gerhart-
Hauptmann-Haus und Honorarprofessor an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Alle an dieser Thematik interessierten Bürger/innen sind herzlich eingeladen.
Herzlich willkommen in Königswinter!

Referate:
Stunde Null? Das Kriegsende 1945, die Besetzung Deutschlands und die ersten Weichenstellungen (insbes. Konferenz von Potsdam)
Alltag in Nachkriegsdeutschland: Lebensbedingungen, Einstellungen, Erwartungen

Alltag in Gesprächsrunde mit den Teilnehmenden:
Die Nachkriegszeit in persönlicher Erinnerung und/oder familiärer Erinnerung

Die doppelte Staatsgründung I: Von den Westzonen zur Bundesrepublik Deutschland (1945-1955)

Mütter des Grundgesetzes. Die vier weiblichen Mitglieder (von 65) des Parlamentarischen Rates
und ihr Einfluss auf die westdeutsche Verfassung

Die doppelte Staatsgründung II: Von der Sowjetischen Besatzungszone zur DDR (1945-1955)

Die „Entnazifizierung“ – ein deutsches
Trauerspiel / Wiedergutmachung und Restitution mit Blick auf Ostdeutschland

Nach Hause? Emigrierte Deutsche und Nachkriegsdeutschland

Architekten und bildende Künstler als Exilrückkehrer im östlichen Deutschland

Läuterung durch Literatur? Die Bestseller und ihre Leser in Nachkriegsdeutschland

Exkursion zum Haus der Geschichte Bonn - Führung und Gespräch zum Nachkriegsdeutschland

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Seminarzeiten:
Beginn: Mittwoch, 17. März 2021, 14.00 Uhr (Kaffee/Kuchen) /
Ende: Freitag, 19. März 2021, 12.30 Uhr (Mittagessen)

Tagungsgebühr:
165,00 Euro bei Übernachtung im Doppelzimmer, Vollverpflegung, Exkursion und Lehrmaterial.
197,00 Euro bei Übernachtung im Einzelzimmer, Vollverpflegung, Exkursion und Lehrmaterial
Bei Teilnahme ohne Übernachtung beträgt die Tagungsgebühr 150,00 €

Aktuelle Aktion: Der Tagungsbeitrag entfällt!! Wir bitten stattdessen um eine Spende für die
Bildungsforum gGmbH (Für weitere Fragen: 02223-73119 Frau Ochs).

Stiftung Christlich-Soziale Politik e. V. (CSP) / Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter (AZK)
Johannes-Albers-Allee 3, 53639 Königswinter / Tel.: 02223 - 73 119, Fax: 02223 - 73 601 / info@azk.de


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