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Frankfurt: Neueröffnung des neuen Jüdischen Musuems

21.10.2020

auf diesen Tag hat unser Museumsteam lange hingearbeitet: am 21. Oktober eröffnen wir nach fünfjährigem Umbau das neue Jüdische Museum. Es umfasst den neuen Lichtbau von Staab Architekten und das sanierte Rothschild-Palais mit einer neuen Dauerausstellung. Auf drei Etagen finden Sie dort die Schau "Wir sind jetzt. Das jüdische Frankfurt von der Emanzipation bis zur Gegenwart" vor. Im Lichtbau können Sie in den Angeboten der Jüdischen Literaturhandlung stöbern, das milchig-koschere Essen im FLOWDELI genießen oder sich in Bücher und Nichtbuchmedien in unserer großzügigen Bibliothek vertiefen - vieles davon kostenfrei und mit offenen WLAN.

Ab dem 23. Oktober zeigen wir Ihnen in den neuen Ausstellungsräumlichkeiten unter dem Lichtbau zudem unsere erste Wechselausstellung "Die Weibliche Seite Gottes". Informationen zu dieser Schau, zum neuen Museum und zu unserem Eröffnungsprogramm finden Sie auf unserer Website.

Vielleicht sind Ihnen schon unsere Plakate im Stadtraum aufgefallen? Sollten Sie in nächster Zeit einen Kinobesuch planen, sehen Sie dort eventuell unseren Kinotrailer zur Neueröffnung, den Sie sich auch auf unserem YouTube-Kanal ansehen können.

Wir freuen uns sehr, Sie bald im wiedereröffneten Jüdischen Museum begrüßen zu dürfen.
Ihre
Prof. Dr. Mirjam Wenzel mit dem Team des Jüdischen Museums Frankfurt

Festakt zur Eröffnung des neuen Jüdischen Museums
Am Dienstag, 20. Oktober ab 16 Uhr übertragen wir den Festakt zur Neueröffnung des Jüdischen Museums live aus der Alten Oper Frankfurt via YouTube.

Feierliche Eröffnung der Georg Heuberger Bibliothek
Sonntag, 25. Oktober 2020, Bibliothek im Jüdischen Museum, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main.

Mehr unter: Link

Kunstwerk des Monats
"Untitled" von Ariel Schlesinger

Ariel Schlesinger (*1980), Untitled, Aluminium, Frankfurt 2019
Die knapp 11 Meter hohe Skulptur begrüßt unsere Besucherinnen und Besucher auf dem Vorplatz des neuen Jüdischen Museums.
Ariel Schlesinger ist in den letzten Jahren immer wieder durch erstaunliche Werke und Rauminterventionen aufgefallen. Er wurde 1980 in Jerusalem geboren, arbeitet und lebt derzeit in Mexiko-Stadt und Berlin. Bekannt wurde er durch seine minimalen, stets äußerst präzisen Eingriffe in Alltagsgegenstände, die – scheinbar funktionslos geworden – neue Möglichkeiten im Umgang mit diesen aufzeigen. Dabei arbeitet er mit Gegenständen, die er mit mehr oder weniger radikalen Eingriffen wandelt und in etwas überführt, das vertraut und überraschend anders wirkt.
Die für den Vorplatz des Jüdischen Museums entwickelte Installation "Untitled" besteht aus zwei in Aluminium geformten Bäumen, von denen einer im Boden verpflanzt ist, der andere kopfüber sich an den Ästen des unteren zu halten scheint und seine Wurzeln gegen den Himmel streckt. Die Skulptur wird durch ihre Größe und Position von unterschiedlichen Perspektiven sichtbar sein. Wenn die Arbeit auch ihre Inspiration aus der Geschichte der Frankfurter Juden schöpft, dem Gefühl gleichzeitiger Verbundenheit und Entwurzelung, so lässt sie in der Entfaltung ihrer Poetik eine Vielzahl von Interpretationsebenen offen..

Auf dem YouTube-Kanal des Jüdischen Museums finden Sie ein Video mit Bildern vom Produktionsprozess des Kunstwerks.

Details erfahren auf der Webseite des Jüdischen Museums


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