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Bochum: Zur Freiheit der Arbeit im Kapitalismus

06.02.2020

Die Geschichte der Arbeit der vergangenen zwei Jahrzehnte konzentrierte sich zum einen auf die Verwissenschaftlichung von Arbeit und zum anderen auf die Vielfalt von Arbeitsverhältnissen in globaler Perspektive. Im Sinne einer Standortbestimmung der Arbeitsgeschichte im deutschen Sprachraum wird auf der ersten Tagung der German Labour History Association die «freie Lohnarbeit» und ihr Verhältnis zum Kapitalismus aus drei Perspektiven in den Blick genommen:

Historiographiegeschichtlich wird nach der Funktion der Freiheit in der Arbeitsgeschichtsschreibung gefragt.
Empirisch wird die Bedeutung von Freiheit als Norm, Semantik und Anspruch thematisiert.
Theoretisch werden die Vor- und Nachteile einer expliziteren Bezugnahme auf die Freiheit der Arbeit diskutiert.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Um eine Anmeldung bis zum 15. Januar 2020 wird gebeten.

6. Februar 2020
Tagung anlässlich der Gründung der German Labour History Association

Haus der Geschichte des Ruhrgebiets (HGR)
Clemensstraße 17-19
44789 Bochum
Kontakt: Jan Kellershohn & Anna Strommenger
jan.kellershohn(at)rub.de / anna.strommenger(at)uni-due.de
Web: https://germanlabourhistory.wordpress.com/

Eine gemeinsame Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit Förderung durch die Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung.


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