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Berlin: Städte als Spekulationsobjekte

23.05.2018

Werden unsere Städte mehr und mehr zu global cities mit internationaler Anziehungskraft? Wer kommt für die Infrastruktur auf? Welche Rolle spielt das internationale Finanzkapital? Gibt es einen Ausverkauf der Städte? Der Soziologe Michael Goldman beschäftigt sich am 23. Mai um 17 Uhr in seiner Lecture „Speculative Urbanism and the New Volatility of City Life“ am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) mit diesen Fragen. (Vortrag in englischer Sprache)

Internationale Investoren haben den Wohnungsmarkt und Infrastrukturprojekte weltweit in vielen Großstädten zu Spekulationsobjekten gemacht. Ausgehend von Ergebnissen aus Europa und den USA berichtet Michael Goldman über seine Recherchen in Indien, wo Wohnungs- und Landenteignungen stattgefunden haben, leere Gebäude und blockierte Infrastrukturprojekte an der Tagesordnung sind. Dort gibt es bankrotte Kommunen, während Private-Equity-Firmen Großgrundbesitzer sind. Wie konnte es dazu kommen? Sind wir in Deutschland und Europa auf einem ähnlichen Weg? Wie widersetzen sich Menschen?

Michael Goldman ist Professor für Soziologie an der Universität Minnesota-Twin Cities, arbeitet aber auch mit journalistischen Methoden. Bekannt wurde der US-Amerikaner u.a. mit seinem Buch über die Weltbank „Imperial Nature: The World Bank and Struggles for Social Justice in the Age of Globalization“.

23. Mai um 17 Uhr
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Reichpietschufer 50
10785 Berlin-Tiergarten
http://www.wzb.eu

Quelle: WZB

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