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Ab April 18: Datenmodul eCall bei Neuwagen gesetzlich vorgeschrieben

Foto: H.S.

19.01.2018 - von H.S.

Kein Aprilscherz. Der Überwachungsstaat mach Schluss mit "freie Fahrt für freie Bürger". Ab dem 1. April 18 muss jeder Neuwagen eine SIM-Karte eingebaut haben. Das hat mit dem Notruf-System "eCall" zu tun. Damit ist der Wagen jederzeit, selbst wenn er geparkt ist, mit dem Netz verbunden und zu orten. Für die Daten auf der SIM-Karte gibt es viele Interessenten: Behörden, Versicherungen, die Autoindustrie, der TÜV, der ADAC, die IT-Branche ... Autobesitzer können die Datensammelei nicht stoppen. Die Onlineverbindung lässt sich nicht abschalten.

Gesammelt wird ohne Einwilligung des Fahrers/der Fahrerin und ohne dass diese wissen, WAS gesammelt wird, von WEM und WO: Gespräche mit dem Beifahrer, die Sitzposition des Fahrer, Ölwechsel, Überfahren von Landesgrenzen, Selbstgespräche des Fahrers, Telefongespräche der Fahrerin, die Sitzposition des Beifahrers, die Anzahl der Furze, die Anzahl der gerauchten Fluppen, die Musikauswahl, Dauer, Höhe und Orte von Geschwindigkeitsüberschreitungen, das komplette Bewegungsprofil, die Anzahl + Art von Flüchen, Heftigkeit und Häufigkeit von Husten, Restalkohol, oder Bindehautentzündungen.
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Die Allianz fordert einen unabhängigen Treuhänder einzusetzen. Er soll den Zugang zu den Fahrzeugdaten gewährleisten, damit weder die Autobauer, noch die Assekuranz oder weitere Interessenten einen exklusiven Zugang zu den Daten bekommen.

Quelle: Inforadio

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