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Köln: Wie die Nazis die Spuren ihrer Massenmorde in Osteuropa beseitigten

25.01.2018

In dem Vortrag „Aktion 1005“ in Malyj Trostenez gibt Jens Hoffmann im ersten Teil einen Überblick zur Geschichte der „Aktion 1005“ – dem letzten Endes misslungenen Versuch von Nazitätern, die Spuren ihrer Massenverbrechen auszulöschen. Im zweiten Teil rekonstruiert er anhand von Strafprozessakten, auf welche Weise die Täter des „Sonderkommandos 1005-Mitte“ am Vernichtungsort Malyj Trostenez bei Minsk die Spuren von Massenmorden an mehrheitlich jüdischen Zivilsten aus Belarus, Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei zu verwischen versuchten.

Jens Hoffmann, geboren 1968, lebt in Berlin. Publizist zu zeitgeschichtlichen Themen. Bücher: „Das kann man nicht erzählen“ (2008), „Aber wenn ich werd´schreien, wird besser sein?“ (2010), „Diese außerordentliche deutsche Bestialität“ (2013).

Um 19.00 Uhr im EL-DE-Haus, Apellhofplatz. Jens Hoffmann stellt sein Buch "Aktion 1005" vor. Eintritt:: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00


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