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Leipzig: Das Verhältnis des jungen zum alten Marx

16.01.2018

Podiumsdiskussion mit Michael Heinrich und Christian Schmid über Alt gegen Jung? Brüche und Kontinuitäten im Werk von Karl Marx. Moderation: Antonella Muzzupappa (Berlin). Die Debatte über Kontinuitäten und Brüche im Marx´schen Werk ist ebenso alt wie unabgeschlossen. Bereits relativ früh brach in der Rezeption ein Streit um das Verhältnis des jungen zum alten Marx aus. Vielfach wurde und es wird die Meinung vertreten, zwischen dem jungen ("philosophisch-humanistischen") und dem alten ("wissenschaftlichen") Marx liege ein radikaler Bruch. Andere vertreten die These einer Einheit des Marx´schen Werkes: dieselben Motive und Themen durchzögen das gesamte Werk von Anfang bis Ende.

In dieser Veranstaltung wollen wir den Argumenten für die These des Bruchs bzw. der Kontinuität nachgehen. Oder ist die Alternative "Kontinuität oder Bruch" insgesamt zu schematisch gedacht? Handelt es sich nicht viel eher um viele, einander überlagernde Kontinuitäten und Brüche? Außerdem wollen wir danach fragen, ob es sich nicht einfach um philologische Spitzfindigkeiten einiger Marxologen handelt – oder ob die unterschiedlichen Lesarten tatsächlich verschiedene politische Konsequenzen nach sich ziehen?

Eine Veranstaltung von http://www.marx-expedition.de . In Kooperation mit Kulturraum e.V. - KreV und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V.. Grafik von Lea Pauline Kolling.

Institut für Zukunft, An den Tierklinken 38.
Beginn: 18 Uhr.


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