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GESUNDHEITSKARTE, DIGITIALISIERUNG, TELEMATIK, GEMATIK, e-HEALTH: Daten sind das neue Öl - Dossier

Foto: H.S.

02.08.2018 - von Hanne Schweitzer + D.S.

Zur Begründung der milliardenschweren Entwicklung der eGesundheitskarte (eGK) und der Telematikinfrastruktur (TI) wurden zwei Punkte angeführt, die m.W. NIEMALS intensiv auf ihre Stichhaltigkeit überprüft wurden! 1) ein angeblich milliardenschwerer (!!!) Missbrauch mit den alten Mtgliedskarten der Krankenversicherungen. 2) Hunderte Millionen Euro, die die GKV durch sogenannte DOPPELUNTERSUCHUNGEN belasten! ZAHLEN dazu gibt es nicht. Siehe: Anfrage an die Kassenärztliche Bundesvereinigung: Link Anfrage an "Frag den Staat": Doppeluntersuchungen - Anzahl - Mehr-Kosten Link !!!!!! Auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums findet sich dazu - NICHTS. Aber wen interessiert das, wenn mit obigen Begründungen das eigentliche Ziel erreicht wurde: Mit den Geldern der Gesetzlichen Krankenkassen wurden die Voraussetzungen für die privatwirtschaftliche Nutzung der Telematikinfrastruktur subventioniert. Dient die Telematikinfrastruktur zur Marktaufteilung bzw. technischen Monopolbildung? Oder als Basis (öffentlich als "DATEN-AUTOBAHN" bezeichnet) für die kommerzielle Auswertung und Verwertung von Patientendaten auf einer privatwirtschaftlicher Basis? Wir werden sehen.

2.8.2018:
Zitat: BETREFF Gesundheitsakte gem. § 68 SGB V - Gilt das Sozialgeheimnis?
Das Zurverfügungstellen einer elektronischen Gesundheitsakte (eGA) ist
keine gesetzliche Aufgabe der Sozialleistungsträger im Sinne des
Sozialgesetzbuches.
Die Krankenkassen haben gemäß § 68 SBG V lediglich die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung zu einer persönlichen eGA ihrer Versicherten zu leisten.
Es handelt sich bei den eGA-Lösungen um ein privates Angebot von DRITTEN, die weder Sozialdaten im Sinne des § 67 Abs. 1 SGB X verarbeiten noch das Sozialgeheimnis gemäß § 35 SGB I beachten müssen.!!!
Quelle Link
Siehe u.a.
Link (Dritter ist IBM)
Link (Dritter ist CISCO)

29.7.2018:
"Bis zum 1.1.2019 sollen 200.000 Arztpraxen, Krankenhäuser und Apotheken an die Telematikstruktur angeschlossen werden. Die Denkkultur des Gesundheitswesens ist bis heute zu tiefst analog. Daran ändern auch ein paar Computer in den Arztpraxen nichts. Die Einführung der Digitalisierung im Gesundheitswesen ist aber der formulierte politische Wille von nunmehr fünf Regierungen. Das entstehende Spannungsfeld zwischen dem analogen Alltag der ärztlichen Sprechstunde und den digitalen Ansprüchen der Kontrollbehören ist enorm. Ich bin Hausarzt. Vor der Bestellung der Komponenten zum Telematikanschluss habe ich recherchiert und Fragen gestellt. Am vorläufigen Ende dieses Prozesses bin ich hier auf dieser Veranstaltung gelandet. Ich möchte Sie mitnehmen zu den Höhepunkten dieses CultureClashs." Dr. Stefan Streit
"Telematik in der Medizin: Ich komme aus einem anderen Land." Informationen aus der ArztPraxis: Vortrag von Dr. Streit über die technischen Seltsamkeiten der Telematik am 11.5.2018. Video, 27 min. auf media-ccc unter: Link

"Während die DSGVO beschäftigt, Zustimmung fordert, Rechte einräumt und versucht, die Daten von Menschen zu schützen, werden Monat für Monat 10.000 Arztpraxen und Ambulanzen an die Telematikinfrastruktur angeschlossen. Betrachtet man die E-Card, die sogenannte „elektronische Gesundheitskarte“ als Schlüssel, dann bildet die Telematik die Schließanlage, hinter der später einmal die Gesamtheit der deutschen Gesundheitsdaten aufbewahrt werden soll. Gegenwärtig dient die Telematik in den Arztpraxen jedoch nur zur Schlüsselüberprüfung. Zu mehr taugt das aktuelle System des „Stammdatenabgleichs“ nicht. Die Pläne von elektronischen Arztbriefen, elektronischen Rezepten oder telemetrischem Arzt-Patientenkontakt waren schon immer ein bisschen ambitioniert, jetzt sind sie, durch die DSGVO, zur Utopie geworden. Die irritierende Gegenläufigkeit, des in der Öffentlichkeit als belastend empfundenen Schutzgesetzes, bei gleichzeitig geräuschloser Umsetzung einer kritischen Technologie (der es jedoch an Alltagstauglichkeit mangelt) trägt eine bizarre Ambivalenz in die Diskussion um diese Zusammenhänge." Dr. Stefan Streit
"Telematik und DSGVO in der Arztpraxis: Kurzer Prozess. Informationen aus der Arztpraxis: Vortrag von Dr.Streit , 62 min. vom 26.7.2018 auf media-ccc mit Dr. Stefan Streit . Link

20.7.2018:
Die Regierung von Singapur meldete, dass Angreifer eine staatliche Gesundheitsdatenbank gehackt haben und die Gesundheitsdaten von mehr als einer Million Patienten erbeutet haben, die zwischen Mai 2015 und Juli 2018 in einer Klinik gewesen sind. Link

25.6.2018:
Acht Verbände wollen „Dialogplattform eHealth-Zielbild für Deutschland“. Dazu gehören aus der industriellen Gesundheitswirtschaft, BIO Deutschland, Bitkom, bvitg, BVMed, SPECTARIS, VDGH, vfa und ZVEI. Link

25.6.2018:
Macht Blocchain das Schweizer Gesundheitswesen sicherer?

Link

18.6.2018:
Wie einmal vorhandene Daten genutzt werden (können), zeigt sich (immer) erst später! In Österreich will die Regierung Versicherungsmissbrauch durch Arbeitnehmer*innen Aufspüren.
Der ORF teilt in einem Bericht dazu mit, dass dies erreicht werden soll “durch die Auswertung der Daten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und der E-Card-Daten.” Daten Schützer Rhein Main: "Was lernen wir daraus: Wo Datensammlungen angelegt werden, die eine Vielzahl von Menschen erfassen, wachsen Begehrlichkeiten. Bei Geheimdiensten, Regierungen, Unternehmen, Krankenkassen … Deshalb: Wehret den Anfängen! Keine zentralisierte Erfassung von Gesundheits- und Behandlungsdaten! Stoppt die e-Card und den Ausbau der telematischen Infrastruktur. Link

14.6.2018
Mindestens Daten von 20 Millionen gesetzlich Krankenversicherten verschiedener Krankenkassen bei der Fa. Bitmark gespeichert.
Anfrage eines/einer unbekannten Fragestellers bei FragdenStaat: Betreff Kontrollbericht: Fa. Bitmark GmbH [#29845]
Datum 16. Mai 2018 22:06
An Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
Status Warte auf Antwort — Nachricht wurde erfolgreich versendet ...
bitte senden Sie mir Folgendes zu:
-den Bericht zum letzten Beratungs- und Kontrollbesuch der BfDI bei der Fa. Bitmark GmbH. Mit Schwärzung personenbezogener Angaben bin ich einverstanden. ..
Link
Antwort aus PDF-Datei ...
Begründung: Ihrem Antrag steht entgegen, dass es keinen derartigen Kontrollbericht
gibt. Der Grund liegt darin, dass es bislang bei der Fa. BITMARCK GmbH noch
keine datenschutzrechtliche Kontrolle gegeben hat. Soweit ersichtlich stellen Sie derzeit Anträge auf Übersendung der Kontrollberichte zu den in Anlage 1 des 26. Tätigkeitsberichts aufgeführten Stellen. Ich bitte zu beachten, dass die Überschrift über der Anlage 1 lautet: Bericht über die durchgeführten Beratungs- und Kontrollbesuche. Es handelt sich daher nicht nur um Beratungs- und Kontrollbesuche, sondern auch um eine Übersicht über reine Beratungsbesuche, für die naturgemäß keine Kontrollberichte angefertigt wurden. Die Beratungen erfolgten bei diesen Besuchen mündlich. ... Link s.a. https://de.wikipedia.org/wiki/Bitmarck
P.S.: Eingesetzt wird hier auch u.a. Software von Microsoft
s.a. S.24-25
MONITORING des Versichertenbestandes leicht gemacht. Mit dem Produkt Versicherten- und Potenzialanalyse realisiert BITMARCK erstmals ein Werkzeug,
welches eine fachlich integrierte Sicht auf die konsolidierten Leistungsdaten der Versicherten bietet und Analysen nach diversen versichertenbezogenen Merkmalen ermöglicht. Quelle: Link bzw. einsnull_201501-Bitmarck.pdf
oder S.24-25
DAK-Gesundheit ist stolz auf ihre NeueSystemArchitektur, kurz N S A ... Mit der Neuausstattung erfolgte die Ablösung der bisher manuell und umständlich durchgeführten sogenannten Token-Authentifizierung durch das praktische automatische Einwahlverfahren Microsoft Direct Access. Dieses konnte ohne Absenkung der Security-Standards eingeführt werden. Somit wurde zugleich auch die Bedienerfreundlichkeit der Einwahl deutlich verbessert und der Zugriff auf die
Terminalservices gewährleistet. Link

11.6.2018:
Gesundheitsdaten in der App. Die Zukunft der digitalen Krankenakte.
siehe: Wirtschaftswoche
Link

23.5.2018:
Mecklenburg-Vorpommern soll nach dem Willen von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) über die Digitalisierung seine bundesweite Vorreiterrolle in der Gesundheitswirtschaft erhalten.
«Bei uns gibt es eine hohe medizinische Forschungskompetenz", so die Ministerin, "und die Schweiz hat große finanzstarke Unternehmen, die unsere Forschungen unterstützen können». Link

22.5.2018:
Antwort der Bundesregierung vom 22.5.18 auf die Kleine Anfrage Zukunft der elektronischen Gesundheitskarte
der Abgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg, Grigorios Aggelidis, Renata Alt, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP – Drucksache 19/2082 –. Siehe PDF Seite 22: Link

15.5.2018:
Spahn macht Rückzieher.
Die Milliarde für die elektronische Gesundheitskarte sei nicht umsonst investiert, sagte Spahn der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ). Es bleibe „sowohl bei der flächendeckenden Installation der Verbindungsgeräte als auch bei der Nutzung der Chipkarte“, teilte er den Spitzenverbänden der Krankenkassen und Ärzten mit. Link

10.5.2018:
Nach einer Ermunterung durch Jens Spahn hat der deutsche Ärztetag einem Antrag zur Telemedizin zugestimmt.
Nach Baden-Württemberg wird nun auch in Schleswig-Holstein die Berufsordnung geändert. Dann sind medizinische Beratung und Fernbehandlung über virtuelle Medien erlaubt - Ausnahmen sind Rezeptausstellung und Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigungen. Der Chef der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, fürchtet, dass Telemedizin die Zahl der Hausbesuche von Ärzten sinken lässt. Link und Link

8.5.2018:
Jens Spahn hat er vor, die Digitalisierung des Gesundheitswesens mit einem Bürgerportal !!!!!!!!!!!!!!!! zu koordinieren, das von der Bundesregierung !!!!!!!!!!!!!!!!geplant wird.
Mitten im Rollout äußerte er Zweifel an der elektronischen Gesundheitskarte und nannte die Modellprojekte der letzten 14 Jahre, die bisher eine Milliarde Euro gekostet hat, in der FAZ "völlig inakzeptabel". Spahn: "Ich will nicht, dass man eine digitale Identität für die Steuererklärung braucht, eine um seinen Pass zu beantragen und eine dritte für das Gesundheitswesen. !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Das bedeutet, Spahn will hochsensible persönliche Daten in einem einzigen digitalen Profil konzentrieren. Bedeutet dies nicht sogar in der Konsequenz - die Abschaffung der ärztlichen Schweigepflicht (der Patientenbestand liegt NICHT MEHR bzw. NICHT NUR in der Praxis vor), - eine indirekte Förderung der Telemedizin, die nach Freigabe auch auf diese Daten zugreifen könnte, - einen Abbau selbständiger Ärzte (späterer Ersatz durch MTA plus KI) in Call-Centern, - eine Abkehr vom vertrauensbasierten persönlichen Arztkontakt (das ist dann der Goldstandard!) zum telemedizinischen Kontakt mit einer Patienten-ID (ehemals Patient genannt), - eine Verstärkung des Ärztemangels durch unterlassene Gegenmaßnahmen u.v.m. ???????????????Link und Link

30.4.2018:
die Internetplattform Medileaks, die dafür wirbt, "die Wahrheit über deutsche Krankenhäuser" zu veröffentlichen und "Datenanalysen für eine gerechtes Gesundheitssystem" zu liefern, ist mit äusserster Vorsicht zu betrachten.
Während die einen davon reden, dass es sich bei der Plattform um "eine oberüble
verdeckte Aktion" diverser Gesundheitslobbyisten handelt, berichtet N-TV über einen anonymen Brief, mit dem ein für hauptsächlich im Rheinland operierende Kliniken zuständiger Zweckverband am11.4.2018 April davon in Kenntnis gesetzt wurde, dass es einen "möglichen Datendiebstahl" gab. Demnach verfüge die Internet-Plattform "medileaks.cc" über Daten aus bundesweit mehr als 300 Krankenhäusern.
Wie N-TV mitteilt, heißt es in dem anonymen Brief weiter: "Nach eigenen Angaben verfügt der Betreiber, der seine Identität nicht preisgibt und die Internetdomain auf den Kokosinseln (Australien) registriert hat, über ein Drittel aller §-21-Daten Deutschlands aus den letzten 10 Jahren." Geht man davon aus, dass wohl eher nicht § 21 Im BGB oder im SGB gemeint ist, landet man beim Sozialgesetzbuch (SGB) Erstes Buch (I) - § 21 Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Link

26.4.2018
Über die Vorbereitungen des Rollout der Telematikstruktur veröffentlicht die Deutsche Krankenhausgesellschaft eine 15 seitige PDF. I
n der Einleitung heißt es beruhigend: "DieTelematik-Infrastruktur (TI) ist eine sichere, digitale Plattform für die Unterstützung der Kooperation im Gesundheitswesen bilden. Der IT-Sicherheit wurde von Beginn an ein hoher Stellenwert beigemessen, der zu teilweise streitigen Festlegungen geführt hat. Alle Dienste innerhalb der TI werden von der gematik zugelassen und neue, für die TI spezifizierte Komponenten (z. B. Konnektor oder eHealth-Kartenterminal) müssen zusätzlich vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziert werden. Link

24.4.2018
Patientenschützer für einheitliche Standards bei "Digital-Akte"

BERLIN (dpa-AFX) - Patientenschützer und die Verbraucherzentralen pochen auf hohe einheitliche Standards bei neuen digitalen Anwendungen mit Gesundheitsdaten. Das Nutzen einer elektronischen Patientenakte müsse kostenfrei und freiwillig sein, sagte der Gesundheitsexperte des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv), Kai Vogel, ( Anmerkung: Der Gesundheitsexperte des Bundesverbands der
Verbraucherzentralen (vzbv), Kai Vogel (der kann auch auf einige gemeinsame Projekte mit der Bertelsmann Stiftung und mit ehemaligen VZBV-Kollegen, jetzt dort beschäftigt sind, zurückgreifen! Kai Vogel also sagte der Deutschen Presse-Agentur. "Jeder Patient muss die Hoheit über seine Daten behalten." Nicht zielführend seien zudem "Insellösungen und Parallelwelten" bei solchen Angeboten. (Am besten "geeignet" ist vermutlich die von der Bertelsmann Stiftung entwickelte Akte!!!!!) Siehe dazu den Artikel von ddrm.de unter:Link
Die Deutsche Stiftung Patientenschutz betont, nur der Staat könne höchste Sicherheitsstandards garantieren. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) solle daher ein Bundesamt für die Digitalisierung im Gesundheitswesen schaffen, sagte Vorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur. Ein Wildwuchs unterschiedlicher Anbieter werde diesem Anspruch nicht gerecht.
Siehe dazu auch wikipedia, Deutsche Stiftung Patientenschutz Kritik Link

22.4.2018
Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hält die Betreibergesellschaft für die Telematikinfrastruktur nicht für zukunftsfähig.
"Ich glaube, dass die gematik gescheitert ist", sagte Laumann auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Ärztekammer Nordrhein, der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und der Landeskrankenhausgesellschaft in Düsseldorf. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn werde in den kommenden Monaten prüfen, ob die gematik ihre Arbeit fortsetzen kann. Link

12.4.2018
„Digitalisierung
backt keine Arztzeit“
Link

2.4.2018, Ostermontag
Verstecken und HerumEIERN: Bürger X bittet die Techniker Krankenkasse Bund am 8.11.2017 und die AOK-Nordost am 11.11.2017 ihm Folgendes zuzusenden:
"Alle Unterlagen (in elektronischer Form), die zur Information und zur Beantragung einer elektronischen Gesundheitsakte erforderlich sind."Am 21.2.2018 hat er von der AOK-Nordost noch NICHTS geschickt bekommen, was inhaltlich zur Beantwortung der Frage dienlich sein könnte. Siehe Link. Gleiches gilt für die Techniker Krankenkasse Bund, die bis zum 29.3.2018 viel geschrieben, aber keine Auskunft gegeben hat. Siehe unter: Link Die elektronische Gesundheitsakte ist eine privatwirtschaftlich organisierte und gespeicherte "elektronische Akte" ohne Sozialgeheimnis. Nicht zu verwechseln (aber so beabsichtigt) mit der elektronischen Patientenakte, die gemäss SGB 5 MIT Sozialgeheimnis versehen ist.

28.3.2018
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung fordert von Gesundheitsminister Spahn
, die Frist zum Rollout der Telematikinfrastruktur auf Mitte 2019 zu verlängern.
Link

15.3.2018
Ein Beitrag von Philip Banse im Deutschlandfunk Kultur wird angekündigt, als sei Vernetzung das ALLERLALLERbeste: Blutgruppe, Rezepte, Arztbriefe und Röntgenbilder, abgespeichert auf einem Chip: Die digitale Patientenakte gilt seit Jahren als Zukunftsvision des Gesundheitswesens. Doch bei der Vernetzung hinken Krankenhäuser und Praxen noch immer hinterher. Hink Hink. Link

12.3.2018
Digitalisierungsturbo für das Gesundheitswesen präsentiert
Ärztezeitung: Link

29.1.2018
Um ein ärztliches Rezept zu bekommen, mussten Patienten bisher eine Arztpraxis aufsuchen. Ab jetzt geht das auch anders[/b]. Denn ab diesem Jahr ist es möglich, dass Ärzte Rezepte digital[/b ]ausstellen im Rahmen eines telefonischen oder digitalen Arztbesuches. Vorerst dürfen das nur baden-württembergische Ärzte. Doch es wird wohl nicht lange dauern, bis andere Bundesländer nachziehen.
Link

[b]25.1.2018
E-Health und die Realität – was sehen wir heute schon in der Klinik?
Ziel dieser Übersicht von H. Gehring, K. Rackebrand und M. Imhoff ist die Darstellung der bereits bestehenden Realität in der Klinik mit den daraus abzuleitenden Perspektiven aus Sicht der medizinischen AnwenderInnen. Link

25.1.2018
Mit der neuen, internationalen Holding „Helios Health“ "richtet Europas größter Klinikträger zum 1. März 2018 seine Unternehmensstruktur auf weiteres Wachstum aus.
Helios Health wird Helios Deutschland und die 2016 erworbene spanische Klinikgruppe Quirònsalud unter einem gemeinsamen Dach vereinen und den internationalen Ausbau der Klinikgruppe vorantreiben. Die neue Holding wird ihren Sitz in Berlin haben. Jährlich werden bei Helios in Deutschland und Spanien in mehr als 150 Kliniken und zahlreichen weiteren Gesundheitseinrichtungen insgesamt 15 Millionen Patienten medizinisch behandelt. Link

25. 1. 2018
Mit Hilfe einer Computerformel soll der Todeszeitpunkt schwerstkranker Patienten errechnet werden können.
Wissenschaftler an der Stanford University haben einen Algorithmus entwickelt, der die Daten in elektronischen Patientenakten analysiert und daraus eine relativ genaue Vorhersage der restlichen Lebenszeit von unheilbar kranken Patienten schlußfolgern könne. Jetzt halten Sie sich fest: die Zeitspanne liegt zwischen drei und 12 Monaten. Begründung für den Unfug: Es könne eine optimale Palliativversorgung für die Patienten angeleiert werden.
Link

27.1.2018
Ärzte besorgt über Ökonomisierung. Wohin steuert unser Medizinwesen und was ist den Konzernen entgegenzusetzen?
Darüber diskutierten Cuxhavener Ärzte. Wie bald wird auch die ambulante Versorgung in Konzernhänden sein? Und wird der medizinische Nachwuchs irgendwann – weil er es nie anders gekannt hat – den restriktiven Umgang mit Medikamenten und Zeit für Patienten ganz normal finden?

17.1.2018
Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) ist nach der Kassenärztliche Bun­des­vereinigung (KBV) und der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apotheker­verbände dem Letter of Intent beigetreten.
Das ist eine Absichtserklärung zur verstärkten Zusammenarbeit bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Gemeinsam mit der Politik wollen sie eine übergreifende E-Health-Strategie und eine konsistente E-Health-Architektur für die Gesundheitsversorgung entwickeln. Der bundes­weite Medikationsplan sei nur ein erster Schritt und nicht ausreichend Link

20172017201720172017201720172101720172017201720172017201720172017

15.12.2017
Der französische RüstungskonzernThales hat den IT-Dienstleister Atos im
Bieterkampf um den Chipkarten-Hersteller Gemalto ausgestochen.

Gemalto stellt unter anderem Chip- und Magnetstreifenkarten wie SIM-Karten für Handys, Kreditkarten sowie Gesundheitskarten her. Gemalto nahm das 4,8 Milliarden Euro schwere Thales Angebot an, teilten die beiden Unternehmen mit. Mit dem Kauf entstehe ein führender globaler Anbieter von Cyber-Sicherheit mit einem Jahresumsatz von 3,5 Milliarden Euro. Thales will zusätzlich auch 800 Millionen Euro an Schulden von Gemalto übernehmen. Atos - ebenfalls aus Frankreich - hatte zuvor 4,3 Milliarden Euro für Gemalto geboten. Der niederländisch-französische Konzern wies die Offerte jedoch als unerwünscht zurück. (rts)
Link

14.12.2017:
Der Marburger Bund hat auf der Grundlage von 1.789 Antworten von Ärzten seine Studie "Digitalisierung im Krankenhaus" erarbeitet.
Fazit: Die Ärzteschaft ist mit der Umsetzung der Digitalisierung nicht zufrieden.Link

13.12.2017
Die CompuGroup Medical SE hat heute die Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt.
Der Grund für die Senkung der Prognose ist eine Verzögerung der Installationen im Bereich Telematik Infrastruktur. Link

13.12.2017
Das Verbot der Fernbehandlungs (Telemedizin)
soll 2018 enden. Auf dem Ärztetag im Mai 2018 planen Deligierte über eine Änderung der Musterberufsordnung abstimmen, um das Verbot einer telemedizinischen Erstbehandlung aufzuheben. Link

6.12.2017
Die Suche nach dem Stichwort "Gesundheitsakte" auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums ergab NULL Treffer.
Wenn aber die AOK und die Techniker Krankenkasse die Gesundheitsakte pushen (siehe unten: AOK 10.10.2017 und Techniker 17.8.2017) und der Berliner Verein der Kaufleute und Industriellen bereits am 11.11.2016 ein 25seitiges Eckpunktepapier mit demTitel: "Digital Health – Chance für die Hauptstadtregion Maßnahmen für mehr Innovationskraft und
Wettbewerbsfähigkeit am Digital-Health-Standort Berlin-Brandenburg" Link vorgelegt hat, das Gesundheitsministerium des Bundes sich aber "schlafend und abwesend stellt", kann man darüber schon ins Grübeln kommen.

28.11.2017
Ernst & Young BKK stellt Gesundheitsakte ein.
"Wichtig! Aufgrund der geringen Inanspruchnahme wird die Funktion der Online Gesundheitsakte zum 31.03.2018 eingestellt. Bitte drucken Sie sich bei Bedarf Ihre Daten rechtzeitig aus." Aber was passiert mit den gesammtelten Daten? Wo sind sie geblieben und wer hat sie jetzt??? Diese datenschutzrechtliche Frage ist DRINGEND zu klären!
Webseite der Ernst & Young BKK am 28.11.2017: Link

21.11.2017
Gesundheitsakte auf Smartphone
. Das Produkt "LifeTime", entwickelt von connected-health.eu GmbH Link, ermöglicht den Austausch von medizinischen Dokumenten zwischen Ärzten und Patienten. Link

17.11.2017
Ärzte, Zahnärzte +Kliniken brauchen für Telematikinfrastruktur (TI) von der gematik zugelassene Programme und Geräte.
Alle Voraussetzungen der TI-Komponenten erfüllt als erster Anbieter die CompuGroup Medical Deutschland AG Link Ende November 2017 werden die ersten Praxen "angedockt". Zugelassen sind derzeit: der Konnektor KoCoBox MED+, das eHealth-Kartenlesegerät ORGA 6141, der CGM VPN-Zugangsdienst und der CGM Intermediär VSDM. CGM ALBIS, CGM MEDISTAR, CGM M1 PRO und CGM TURBOMED sowie die Zahnarztinformationssysteme CGM Z1, CHREMASOFT, CGM HIGHDENT PLUS und das Krankenhausinformationssystem CGM CLINICAL .
Ist die bereits installierte eigene Software zugelassen? Siehe: Link
Die Bundesdruckerei hat die Sektorenzulassung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) und die Zulassung der gematik als Trusted Service Provider bekommen!!!!! Nun kann die Kartenproduktion der Institutionskarte (SMC-B für Zahnärztinnen und Zahnärzte starten. Die Zulassung für Ärztinnen und Ärzte wird laut CompuGroup Medical Deutschland AG kurzfristig erwartet. Mehrere tausend Bestellungen für TI-Komponenten sollen vorliegen. CGM "hat sich auf den Ernstfall vorbereitet" !!!! Im Juni begann das CGM-Zertifizierungsprogramm für hunderte Techniker und Spezialisten, die für die Installation in den Praxen und die Einweisung von Ärzten und Praxisteams sorgen sollen.

16.11.2017
Unternehmenserfolg durch optimalen IT-Einsatz
. Unter diesem Motto trat die ENTSCHEIDERFABRIK (Gründer: Dr. Pierre-Michael Meier) , beim 40. Deutschen Krankenhaustag auf. De rEntscheiderfabrik gehören zur Zeit 33 fördernde Verbände des Gesundheitswesens und ca. 100 Industrieunternehmen an. Dr. Josef Düllings, Präsident vom Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands: "Wir wollen digital in die Champions League. Link

14.11.2017[
US Arzneimittelbehörde FDA lässt digitale Überwachungspille Pille zu.
"Abilify MyCite" ist mit einem Sensor ausgestattet, der auf Magensäure reagiert, und soll dem Arzt Auskunft darüber geben, ob und wann Patienten ihre Tabletten einnehmen. Link

13.11.2017
Pleitenprojekt „Elektronische Gesundheitskarte“ in den Koalitionsverhandlungen endlich beenden!
15 Jahre Planung, Kosten von mehreren Milliarden Euro und keine Verbesserungen für Patienten und Ärzte in Sicht – elektronische Gesundheitskarte hat das Zeug, ein noch größerer Flop zu werden als der Flughafen Berlin-Brandenburg. Freie Ärzteschaft: Link

10.11.2017
Expräsident von Facebook,Sean Parker, warnt vor sozialen Medien und sagt
: "Gott allein weiß, was es mit den Gehirnen unserer Kinder macht."
Quelle: n-tv.de , ghö/dpa Link

10.11.2017
Gröhe will Forschern Zugriff auf Krankenkassendaten erleichtern.
In einem Verordnungsentwurf schlägt der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe ( CDU) vor, Wissenschaftlern anonymisierte Kassendaten statt nach vier Jahren nach nur zwei Jahren und noch dazu die Daten der Verstorbenen zur Verfügung zu stellen.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/gesundheitsministerium-datenschatz-der-krankenkassen-weckt-begehrlichkeiten-1.3740473

7.11.2017
Ärzten droht Kürzung der Vergütung.
Die unendliche, milliardenschwere Geschichte geht weiter. Praxen, die sich zum vorgesehen Termin nicht an die Telematik-Infrrastriktur angebunden haben, droht Kürzung der Vergütung vertragsärztlicher Leistungen von einem Prozent solange, bis das Versichertenstammdatenmanagement durchgeführt wird.Link

7.11.2017
Patientenakte gehört in Patientenhand.
Es sei „ein Witz“, so die Grüne Maria Klein-Schmeink im Berliner Tagesspiegel, dass man nur in Arztpraxen Einsicht in die geplante elektronische Patientenakte gewährt bekommen solle. „Das ]Zwei-Schlüssel-Prinzip“ beim Zugang mit doppelter Legitimation durch Versichertenausweis plus Heilberufeausweis bedeute Bevormundung der Patienten."Link

3.11.2017
Bundesrat verschiebt Termin für zwangsweise Online-Anbindung von Praxen und Krankenhäusern.
Am 3. November 2017 hat der Bundesrat den im e-Health-Gesetz festgelegten Termin vom 30.6.2018 auf den 1. Januar 2019 verschoben.

17.10.2017
Hannah-Arendt-Tage:
"Wissen - Macht - Meinung: Wie demokratisch wird das
digitale Jahrhundert?" Link

10.10.2017
AOK-Nordost erprobt eigene elektronische Gesundheitsakte.
Link Nach der Techniker Kasse (siehe 17.8.2017) hat auch die AOK Nordost das digitale Heft des Handelns in die Hand genommen. Martin Litsch, Chef des AOK-Bundesverbands setzt auf "Partner in der Wirtschaft" - sprich Cisco Link mit deren Hilfe „ein bundesweites Angebot für die AOK-Versicherten“ entwickelt wird.
Zur Erprobung der e-Akte startet die AOK Nordost zwei Pilotprojekte. Im November 2017 soll Projekt Nr. 1 in Mecklenburg-Vorpommern starten. Daran beteiligt sind zwei Kliniken der Züricher Ameos-AG Link, sowie die unter dem Dach der „Haffnet Management GmbHLink arbeitenden Mediziner der Ärzte-GbR „HaffNet“. Dazu gehören 47 niedergelassene Mediziner sowie 8.000 AOK-Versicherte. Vier Anwendungen sind für die Akte vorgesehen: Das Aufnahme- und Entlass-Management in den beiden Kliniken und der Austausch von Dokumenten zwischen den Kliniken und den niedergelassenen Ärzten. Für die Patienten sind die über sie gespeicherten Informationen einsehbar. Sie können zusätzlich medizinische Dokumente, wie Organspende-Ausweis oder Mutterpass in die AKTE hochladen.

Zum Jahreswechsel 2017/18 startet das AOK-Gesundheitsnetzwerk in Berlin Pilotprojekt Nr. 2. Daran sind beteiligt die freiwilligen Teilnehmer von 114.000 AOK-Versicherten in Berlin, neun Kliniken und 13 Medizinische Versorgungszentren des kommunalen Krankenhauskonzerns Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH Link, der bereits über eine konzernweite IHE-Infrastruktur verfügt), sowie ein Krankenhaus der Sana Kliniken AG Linkl .
Christian Klose, Projektleiter „AOK-Gesundheitsnetzwerk“: Merkmal des AOK-Gesundheitsnetzwerkes ist die dezentrale Datenhaltung: Gesundheitsinformationen der Versicherten werden nicht zentral gespeichert, sondern bleiben bei demjenigen, der sie erhoben hat. Zentral vorhanden ist nur die Information, bei welcher Klinik oder bei welchem niedergelassenen Arzt Daten vorhanden sind und wer darauf zugreifen darf. Die AOK hat keinen Zugriff auf die Daten der Versicherten, die am Gesundheitsnetzwerk teilnehmen. Sie stellt aber die Information zur Verfügung, wer bei der AOK versichert ist (Stammdatenabgleich). Mit der IHE-Methode setzt die AOK auf die "Anschlussfähigkeit" zur Telematik-Infrastruktur der gematik. Die Zukunft liege in der Koexistenz vieler kooperativer Netze, die miteinander verbunden seien.

5.10.2017
Elektronische Gesundheitskarte hat bisher 2,2, Milliarden Euro gekostet.
Digitalisierung im Fokus vom Bund der Steuerzahler. "Skandalöses Beispiel ist die elektronische Gesundheitskarte, die elf Jahre nach ihrer Einführung sowie voraussichtlichen Kosten für Praxen, Kliniken und Krankenkassen in Höhe von 2,2 Milliarden Euro immer noch nicht richtig genutzt werden kann. ... Link

27.9.2017
Krankenkassen haben 1,4 Milliarden Euro in die gematik investiert.
Wessen Geld die Kassen ivestiert haben, sagen sie nicht, stattdessen klagt der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands, Martin Litsch darüber, dass sie keine vorzeigbaren Ergebnisse erhalten. Link

14.9.2016
AOK Nordost, Vivantes GmbH und die Sana Kliniken AG wollen eHealth-Versorgung vorantreiben.
In einem gemeinsamen digitalen Gesundheitsnetzwerk (Anm.: auf Basis der Telematikinfrastruktur IHE-Standard) wollen die Unternehmen neue Wege in der eHealth-Versorgung beschreiten. Link

13.9.2017
24 Digitalisierungs-Professuren im medizinischen Bereich in Baden-Württemberg.
Bis 2021 plant das Land die Digitalisierung mit rund einer Milliarde Euro zu subventionieren. Baden-Württemberg soll zur digitalen Leitregion werden.
Professuren: Link Diitalisierungsstrategie: Link

17.8.2017
Techniker Krankenkasse und IBM-Watson präsentieren ihre Partner.
Die Entwicklungspartnerschaft elektronische Gesundheitsakte umfasst die Helios Kliniken] AG, die Agaplesion gAG -Kliniken, die Vivantes GmbH und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (mehr als 80 Kliniken + Institute, pro Jahr 93.000 Patienten stationär / 293.000 ambulant), das mit seiner 2014 eingeführten Patientenakte PEPA vernetzt werden soll. "Mit der bundesweiten Vernetzung der eGA mit großen Krankenhausträgern machen wir nun den ersten wichtigen Schritt in diese Richtung", erklärt Klaus Rupp, Leiter des TK-Versorgungsmanagements. Außerhalb des geltenden Sozialgeheimnisses (SGB 5 §68) wird die GESUNDHEITSAKTE freiwillig natürlich!!!! Versicherten angeboten. Kooperationspartner sind private DRITTE. Die E-Health-Akte der Techniker Kasse soll im Jahr 2018 an alle Versicherten der TK ausgegeben werden.
Pressemitteilungen/958400.

11.7.2017
Hacker legen Kliniken lahm.
Nach einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger wurden zwei von drei bundesdeutschen Kliniken Opfer von Hackeangriffen. Link

9.7.2017
Merkel für mehr Digitalisierung
in der Medizin
Link

10.11.2017
Gröhes Online Rollout der elektronischen Gesundheitskarte geplatzt.
"Im Sommer 2017 verkündete Bundesgesundheitsminister Gröhe, dass der Online-Rollout nun vollzogen worden sei. Allerdings stand zum Zeitpunkt des "Rollout" kein einziges Gerät für die Onlinzwangs anbindung aller Praxen und Kliniken zur Verfügung. Für die Durchführung des Versichertenstammdatenmanagements (VSDM) sind erforderlich: Ein Telematik-Konnektor, ein zugelassenes onlinefähiges Kartenlesegerät und eine SMC-B Institutskarte. Alle 3 Komponenten standen im Juli 2017 nicht zur Verfügung und sie stehen auch bis heute nicht zur Verfügung. ... " alt=http://www.stoppt-die-e-card.de/index.php?/archives/359-Online-Rollout-der-Elektronischen-Gesundheitskarte-erneut-verschoben.html>Link

27.04.2017
eHealth-Lösungen: Die GmbH vitabook und careon machen gemeinsame Sache
Die Software-Spezialisten fürs Gesundheitsmanagement haben beschlossen, in bestimmten Bereichen zu kooperieren. careon entwickelt und betreibt IT-Lösungen für Entscheidungen und Prozesse im Gesundheitswesen. Die Software Picama® DMP von careon ist seit 2003 erfolgreich bei Krankenkassen im Einsatz. Damit können Krankenkassen die gesetzlichen Vorgaben der strukturierten Behandlungsprogramme einhalten und alle Daten für die Berichte an das Bundesversicherungsamt bereitstellen.!!!!!!!!
Im Bereich der elektronischen Gesundheitsakten wird careon nun auf die Kompetenzen von vitabook bauen. vitabook* ist das mit Abstand am weitesten entwickelte System am Markt und der einzige Anbieter (!) mit einer funktionierenden Infrastruktur, um Patienten digital mitBehandlern zu verbinden. !!!!!!!!!!
PM auf openPR.
* vitabook gehört Vitabook gehört zur 2011 gegründeten ordermed GmbH, Gründer und Geschäftsführer ist Markus Bönig, zuvor Strategy Manager Public Sector von Cisco Systems Deutschland. vitabook ist die deutsche Gesundheits-Cloud für Patienten, die ihm eine eigene, digitale Identität im Gesundheitswesen verschafft – vergleichbar mit einem Girokonto in Gesundheitsangelegenheiten. Der Patient kann sich damit sicher jegliche Gesundheitsdaten von Ärzten, Kliniken, Laboren u.v.m. in sein selbstverwaltetes Gesundheitskonto senden lassen. Die Daten werden stark verschlüsselt und liegen in der Microsoft Cloud Deutschland, hochgesichert in zwei deutschen Telekom-Rechenzentren.
News-ID: 948907

24.4.2017
Das wirtschaftliche Potential von eHealth.
Eine Studie von PwC Strategy& im Auftrag der CompuGroupMedical SE Link und des Bundesverbands Gesundheits-IT – bvitg e.V. beziffert das wirtschaftliche Potential von e-Health-Lösungen.
Link

13.4.2017
Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und GKV-Spitzenverband einigen sich auf Kostenübernahme der Online-Rollout-Stufe1.
Am 31. März 2017 beschlossen sie, dass sowohl der Erstausstattung als auch die Betriebskosten für die Anbindung der Praxen an die Telematikinfrastruktur (Online-Rollout Stufe 1 (ORS 1) von den Krankenkassen, also durch die Versicherten!!!!!!!!! finanziert werden Link

3.4.2017
Die wichtigsten Anbieter elektronischer Patientenaktenlösungen der Gesundheits-IT haben sich auf die Schaffung voller Interoperabilität für elektronische Patientenakten verständigt.
... "Wir sind mehr als zuversichtlich, dass die Termine des eHealth-Gesetzes eingehalten werden können und die Telematik-Infrastruktur zeitgerecht und bundesweit zur Verfügung stehen wird", so Frank Gotthardt, Vorstandsvorsitzender der CompuGroup Medical SE (CGM). ... Die wichtigsten Anbieter künftiger elektronischer Patientenakten, am Markt untereinander Wettbewerber, trafen sich daher auf Einladung der CGM zu einem gemeinsamen Workshop. Darunter waren u.a. Unternehmen wie die InterSystems GmbH, vitabook GmbH oder die eHealth business Services GmbH. Zunächst lotete man das gemeinsame Interesse an einer einheitlichen Lösung aus und verständigte sich sehr rasch auf einen klaren Weg zur Umsetzung. ... Dr. Thorsten Vogel, Chief Technology Officer bei der CGM. "Wir wollen gemeinsam mit den Kollegen aus den anderen Unternehmen sehr schnell gemeinsame Standards der Interoperabilität für elektronische Patientenakten definieren und uns dabei insbesondere auch bereits vorhandener internationaler Standards bedienen. Dort, wo es sie bisher schlicht nicht gibt, werden wir sie gemeinsam entwickeln und so Standards schaffen", so Dr. Vogel weiter. ... "Für careon als ein Unternehmen, das seit 15 Jahren elektronische Gesundheitsakten für Krankenkassen betreibt, hat die Einführung der Telematik-Infrastruktur allergrößte Bedeutung. Je schneller die Interoperabilität der verschiedenen Aktenlösungen gewährleistet wird, desto besser für die Marktentwicklung", betont Dr. Harald Sondhof, Geschäftsführer der careon GmbH. Die vitabook gmbH versteht sich nach den Worten von Markus Bönig als Repräsentant einer neuen Gattung von Software-Anbietern: "Unsere Services liegen bereits vollständig in der Microsoft Cloud Deutschland und wir verstehen uns als Service-Provider des Bürgers für seine Gesundheitsdaten. Interoperabilität ist daher von höchster Bedeutung." ... Eine große Herausforderung bei der Herstellung voller Interoperabilität sind unter anderem auch die mit den hohen Anforderungen in Deutschland verbundenen Verschlüsselungssysteme, die für höchstmögliche Sicherheit der sensiblen Daten entwickelt wurden und bei den Anbietern in unterschiedlicher Ausprägung bereitstehen. Wenn diese hochkomplexen Sicherheitsmechanismen beibehalten werden sollen, ist es zwingend notwendig, dass gemeinsame Schnittstellen von der Industrie selbst entwickelt und umgesetzt werden und nicht von dritten am grünen Tisch vorgegeben werden. ... Die elektronische Patientenakte soll nach dem Willen des Gesetzgebers spätestens ab dem 01.01.2019 allen Versicherten in Deutschland angeboten werden können.
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31.1.2017
4. Statusbericht der Gematik.[/b "Das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) ist die erste Anwendung der Telematikinfrastruktur. ... ermöglicht es (online) zu überprüfen, ob die auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeicherten [b]Versichertenstammdaten
aktuell sind ... Stabilität der Telematikinfrastruktur sowie Praxistauglichkeit der damit verbundenen Prozesse werden getestet und wissenschaftlich evaluiert ... umfasst Zusammenwirken aller von der gematik zugelassenen Geräte und Dienste und die technischen Abläufe beim Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte bis hin zur Einweisung der Ärzte, Zahnärzte und des medizinischen Personals.
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11.11.2016
Berlin-Brandenburg soll Health-Modellregion werden, das wünscht sich der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI e.V.)
in seinem Papier " Digital Health – Chance für die Hauptstadtregion". Link Was eine richtige Modellregion ist, die braucht natürlich eine Geschäftsstelle und einen Rundem Tisch, an dem Politiker und IT-ler Platz nehmen, damit man neue digitale Geschäftsmodelle nicht nur testen, sondern gleich die "substanziellen Hürden und regulatorischen Rahmenbedingungen für Digital Health, etwa bei Vergütung, Medizinproduktezertifizierung, Nutzennachweis und -bewertung, Datenschutz und -sicherheit verbessern kann. Dies muss je nach Zuständigkeit teils auf Ebene Land, Bund und Europäischer Gemeinschaft erfolgen und soll dazu beitragen, über ein gemeinsames Verständnis von Regulierung, Hürden und Lösungswegen die Rahmenbedingungen für Innovation im Bereich Digital Health in Deutschland und der EU voranzutreiben.“ Vorantreiben, drunter machen sie es nicht, die Berliner.
Das Lobby-Medium der IT-Gesundheitsindustrie „E-Health-Com“ Link attestiert ihnen denn auch, dass wichtige Leute im "Gesundheitsausschuss" des Vereins der der Berliner Kaufleute und Industriellen sitzen, "die die Schlüssel für die Verwirklichung einer Modellregion in der Hand halten". Gemeint sind: 1. die AOK Nordost. und 2. die Techniker Krankenkasse, die für ihre IHE-basierte Gesundheitsakte Anfang des Jahres den Zuschlag erteilen möchte.

1.11.2016
Gesetz zur Elektronischen Gesundheitskarte als Versicherungsnachweis.
Seit 01.11.2016 geltende Fassung von § 291 SGB V: Link In der am 29.12.2015 geltenden Fassung: Link

16.02.2016
Hacker
legen Krankenhäuser lahm. Im Lukaskrankenhaus in Neuss (500 Betten) fielen deshalb im Jahr 2016 Rechner und Server für vier Wochen aus.
Link

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21.12.2015
Gesetz "Elektronische Kommunikation"
, § 67 SGB V, wird verabschiedet. ... Link

21.12.2015
Gesetz " Finanzierung einer persönlichen elektronischen Gesundheitsakte"
, § 68 SGB V, wird verabschiedet: "Zur Verbesserung der Qualität und der Wirtschaftlichkeit der Versorgung können die Krankenkassen ihren Versicherten zu von Dritten angebotenen Dienstleistungen der elektronischen Speicherung und Übermittlung patientenbezogener Gesundheitsdaten finanzielle Unterstützung gewähren." ... Link

21.12.2015
Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen sowie zur Änderung weiterer Gesetze (E-Health-Gesetz)
wird verabschiedet. ... "Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen, die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, die Bundesärztekammer, die Bundeszahnärztekammer, die Deutsche Krankenhausgesellschaft sowie die für die Wahrnehmung der wirtschaftlichen Interessen gebildete maßgebliche Spitzenorganisation der Apotheker auf Bundesebene schaffen die insbesondere für die Nutzung der elektronischen Gesundheitskarte und ihrer Anwendungen erforderliche interoperable und kompatible Informations-, Kommunikations- und Sicherheitsinfrastruktur (Telematikinfrastruktur)."...
- Über Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte hinaus kann die Telematikinfrastruktur für weitere elektronische Anwendungen des Gesundheitswesens sowie für die Gesundheitsforschung verwendet werden, wenn ...
- Bis zum 30. September 2017 vereinbaren die Vertragspartner ... mit Wirkung ab dem 1. Januar 2018 nutzungsbezogene Zuschläge für die Nutzung von Daten ...
- Die Gesellschaft für Telematik berücksichtigt, dass die Telematikinfrastruktur schrittweise ausgebaut wird und die Zugriffsberechtigungen künftig auf weitere Leistungserbringergruppen ausgedehnt werden können. ...
- informationstechnische Systeme, die zum Erheben, Verarbeiten und Nutzen von personenbezogenen Patientendaten eingesetzt werden in 1. der vertragsärztlichen Versorgung, 2. der vertragszahnärzlichen Versorgung und 3. Krankenhäusern, sollen so bald wie möglich offene und standardisierte Schnittstellen zur systemneutralen Archivierung von Patientendaten sowie zur Übertragung von Patientendaten bei einem Systemwechsel integriert werden. ...
- Die Gesellschaft für Telematik benennt mit Zustimmung des Bundesministeriums für Gesundheit Experten, die über Fachwissen im Bereich der Gesundheitsversorgung und im Bereich der Informationstechnik und Standardisierung im Gesundheitswesen verfügen. Die Experten sind aus folgenden Gruppen auszuwählen: 1. Anwendern informationstechnischer Systeme, 2. für die Wahrnehmung der Interessen der Industrie maßgeblichen Bundesverbänden aus dem Bereich der Informationstechnologie im Gesundheitswesen, 3. Ländern, 4. fachlich betroffenen Bundesbehörden, 5. fachlich betroffenen nationalen und internationalen Standardisierungs- und Normungsorganisationen sowie 6. Vertretern wissenschaftlicher Einrichtungen. Die Gesellschaft für Telematik erstattet den Experten die ihnen durch die Mitarbeit entstehenden Kosten. ...
- Elektronische Anwendungen im Gesundheitswesen dürfen aus Mitteln der gesetzlichen Krankenversicherung nur ganz oder teilweise finanziert werden, wenn ....
- § 291f Übermittlung elektronischer Briefe in der vertragsärztlichen Versorgung: Der Zuschlag nach § 291a Absatz 7b Satz 1 erhöht sich im Jahr 2017 um eine Pauschale von 55 Cent pro Übermittlung eines elektronischen Briefs zwischen den an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzten und Einrichtungen, wenn die Übermittlung durch sichere elektronische Verfahren erfolgt und dadurch der Versand durch Post-, Boten- oder Kurierdienste entfällt. ... Link

24.06.14
Versicherte der Gesetzlichen Krankenkasse BIG
Link können seit Dezember 2013 ihre Abrechnungsdaten online auf der digitalen Patientenquittung einsehen. Umgesetzt wird die Patientenquittung von der careon GmbH Link und der spectrum gmbH

10.06.2014
Bundesverband Gesundheits-IT - bvitg e. V.
Kurz vor seinem 20-jährigen Bestehen hat er[ die Zeichen der Zeit erkannt und sich strategisch neu positioniert: Gesundheits-IT rückt als wesentlicher Bestandteil der Gesundheitsversorgung und Teil der Wertschöpfungskette in den Mittelpunkt. Link

22.1.2014
Kritischer Kurzfilm zur elektronischen Gesundheitskarte:
Gezeigt wird Medizin in Zeiten von Big Data. Als Kasper beim Arzt sitzt, traut er seinen Augen nicht: Im Computer seines Arztes stehen alle Krankheiten, die er jemals hatte. Denn seine Medizindaten werden irgendwo zentral gespeichert. Dort stillen auch Unternehmen ihren Datenhunger. Und das kostet Kasper den Job. – So jedenfalls erlebt es die Hauptfigur in dem Video-Clip „Kasper und die elektronische Gesundheitskarte“, den junge Künstler für die Aktion „Stoppt die e-card“ hergestellt haben . „Das mag heute noch wie eine Fiktion klingen, könnte aber bittere Realität werden, wenn Medizindaten außerhalb von Praxen und Kliniken gespeichert werden“, sagte Dr. Silke Lüder, Sprecherin der Aktion, heute in Hamburg. Link

19.6.2014
Stellungnahme von Teilnehmern des Deutschen Ärztetages 2014 zum Sachstandsbericht der Bundesärztekammer über die Zusammenarbeit mit der gematik.
Trotz der 48 Seiten mangelt es an einer unabhängigen datenschutzrechtlichen Bewertung, einer wirklichen Kosten-Nutzen-Betrachtung und Darstellung der Finanzierung des Projekts elektronische Gesundheitskarte (eGK) durch GKV-Versicherte und Ärzteschaft. Darstellung der Machtverhältnisse in der gematik fehlt. Die Ablehnungsbeschlüsse der Ärzteschaft werden verkürzt wiedergegeben, eine kritische Betrachtung der weiteren Zielsetzungen des Mammutprojektes aus der Sicht der Ärzteschaft findet nicht statt. ...
Link

29.3.2014
Stammdaten auf eGK sollen überprüft werden.
Gesetzliche Krankenkassen fordern Gesetzgeber auf, Ärzte und Zahnärzte dazu zu verpflichten, die Stammdaten auf der elektronischen Gesundheitskarte online zu überprüfen. Dies sei unabdingbar, um finanziellen Schaden von den Beitragszahlern !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! abzuwenden.
Link

16.12.14
Audi BKK und careon
unterzeichnen Vereinbarung zur elektronischen Gesundheitsakte und Patientenquittung Link

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28.10.2011
Forschungsprojekt des Fraunhofer-Instituts für Sicherheit in der Informationstechnik
vorgestellt von Thomas Kunz bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie in Mainz: Welche Anforderungen muss eine elektronische Patientenakte (ePA) als freiwillig nutzbare Anwendung der elektronischen Gesundheitskarte auf Basis des § 291 a Sozialgesetzbuch V und im Rahmen der geplanten bundesweiten Telematikinfrastruktur erfüllen? Link

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28.7.2010
Krankenversicherung soll werden wie Autoversicherung

Link

18.6.2010
Gesetzliche Regelung beschlossen zum "Aufbau eines modernen Versichertenstammdatenmanagements".
Erfassst werden sollen: mehr als 70 Millionen Patienten, ca. 270.000 Ärzte, ca. 77.000 Zahnärzte, ca. 2.000 Krankenhäuser, ca. 22.000 Apotheken und ca. 200 Krankenkassen. Das Gesetz dient der "Verbesserung der Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesens", also nicht etwa der Verbesserung der Versorgung von Patienten.
Link

2010
Barmer
: Nutzen und Akzeptanz von elektronischen Gesundheitsakten. Abschlussbericht des Forschungsprojekts Link zum Forschungsprojekt der BARMER GEK 2010. Kooperationspartner des Projekts: InterComponentWare AG (ICW) Link Autorin: Dr. med. Hanna Kirchner Link .

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30.10.2009
Gesundheitskarte von AOK gestoppt!
Der Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland/Hamburg, Wilfried Jacobs, gab bei der Nachrichtenagentur AFP in Düsseldorf zu Protokoll: Bevor ausgeliefert wird, erst mal "Klarheit von Union und FDP".
Link

21.08.2009
Gegner der elektronischen Gesundheitskarte dürfen keine Anzeige schalten
Die Ärzteorganisationen IPPNW und Freie Ärzteschaft wollten im Rheinischen Ärzteblatt eine Anzeige schalten. Link

20.07.2009
Streit um die Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte, eskaliert.
Die AOK Rheinland/Hamburg, die größte Krankenkasse, droht, die geplante Verteilung der elektronischen Gesundheitskarte zu boykottieren. Der Chef der AOK Rheinland/Hamburg, Wilfried Jacobs, bestätigte einen Bericht der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung», nach dem die Kasse sich weigere, die elektronischen Gesundheitskarten für ihre Versicherten auszugeben. Jacobs will die generelle Einwilligung der Ärzte für die Teilnahme an der geplanten Online-Anbindung. Sonst mache die Karte keinen Sinn.
Link

21.4.2009
Die Versicherten zahlen für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte.

1.020 Euro maximal erhält jeder niedergelassene Arzt zum Kauf und zur Installation des Geräts, mit dem die Gesundheitskarte gelesen werden kann. Auf der CEBIT 2009 gab Gilbert Mohr von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein den Ärzten den Tipp, das Geld für die Installationspauschale doch als Plus mitzunehmen, "wenn der Schwiegersohn ein IT`ler ist". Link

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14.05.2008
Protestunterschriften gegen elektronische Gesundheitskarte. Gesammelt wurden sie von der Ärzteorganisation IPPNW und der Bürgerrechtsorganisation Komitee für Grundrechte und Demokratie. Es protestieren BürgerInnen, PatientInnen und ÄrztInnen gegen die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Die ersten 7.000 Unterschriften sind Zeichen einer zunehmenden Opposition gegen das Mammutprojekt eGK.
Link

30.4.2008
Hochglanzmagazin wirbt für Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft.

Link

25.1.2008
Gesundheitskarte: Alte sind schuld.
Etliche Jahre, nachdem IT-Industrie und Gesundheitsministerium damit begonnen haben, die Entwicklung und Einführung eines elektronischen Speichermediums für Patienten anzudenken (das weltweit größte IT-Projekt) , berichtet die TAZ unter der hämischen Überschrift "Das letzte Gefecht" über Gegner der Gesundheitskarte. Link

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10.05.2007
Ärzte wollen sich nicht an der Finanzierung der elektronischen Gesundheitskarte beteiligen.
Der Protest kommt von der Bundesärztekammer, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, dem Marburger Bund und Verbänden der Fach- und Hausärzte.
Link

10.01.2007
Gesundheitskarte geht in Testphase.
In Zittau und in Flensburg wird die Gesundheitskarte von 10.000 gesetzlich Krankenversicherten getestet.
Link

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8.11.2006
Patientenquittung:
Seit 2004 erhalten Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse nach § 305 Abs. 1 SGB V auf Antrag Informationen über die von Ihnen in den letzten 18 Monaten in Anspruch genommenen Leistungen und deren Kosten. Nach § 305 Abs. 2 SGB V müssen auf Verlangen des Versicherten Vertragsärzte, ärztlich geleitete Einrichtungen und medizinische Versorgungszentren sowie Vertragszahnärzte und Krankenhäuser eine Patientenquittung mit Kosten- und Leistungsinformationen in verständlicher Form ausstellen. Link

25.3.2006
Wer zahlt für die Gesundheitskarte?
Bitkom Vizepräsident Jörg Menno Harms dazu in einem Interview: "Die Zahl von 500 Millionen Euro, die sich durch die Karte im Jahr einsparen lassen, ist durchaus realistisch." Über die Kosten der Karte sagte er: "Für die reine Einführung sind die bisher genannten 1,4 Milliarden Euro nicht unrealistisch." (Ob darin schon der Preis für die Lesegeräte enthalten ist, die sich Ärzte, Kassen, Krankenhäuser, Therapeuten und Apotheken zulegen müssen?)

14.01.2006
Gesundheitskarte + Telemedizin.
Je weniger Ärzte und Artzpraxen es gibt, je mehr Krankenhäuser geschlossen werden, um so besser stehen die Chancen für die Virtualisierung der medizinischen Versorgung. Link

Link: Bald aus mit meinem Krankenhaus?
Quelle: Büro gegen Altersdiskriminierung