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GESUNDHEITSKARTE, GESUNDHEITSAKTE, TELEMATIK, GEMATIK, e-HEALTH: Daten sind das neue Öl - Dossier

Foto: H.S.

06.12.2017 - von Hanne Schweitzer + D.S.

Zur Begründung der milliardenschweren Entwicklung der eGesundheitskarte (eGK) und der Telematikinfrastruktur (TI) wurden zwei Hauptgründe angeführt, die m.W. NIEMALS intensiv auf ihre Stichhaltigkeit überprüft wurden! 1) ein angeblich milliardenschwerer (!!!) Missbrauch mit den alten Mtgliedskarten der Krankenversicherungen. 2) hunderte Millionen Euro belasten angeblich die GKV durch sogenannte DOPPELUNTERSUCHUNGEN! ZAHLEN dazu gibt es nicht. Siehe: Anfrage an die Kassenärztliche Bundesvereinigung: Link Anfrage an "Frag den Staat": Doppeluntersuchungen - Anzahl - Mehr-Kosten Link !!!!!! Auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums findet sich dazu - NICHTS.
Aber wen interessiert das, wenn mit obigen Begründungen das eigentliche Ziel erreicht wurde: Mit den Geldern der Gesetzlichen Krankenkassen wurden die Voraussetzungen für die privatwirtschaftliche Nutzung der Telematikinfrastruktur subventioniert. TI dient möglichweise zur Marktaufteilung bzw. technischen Monopolbildung oder als Basis (öffentlich als "DATEN-AUTOBAHN" bezeichnet) für die kommerzielle Auswertung und Verwertung von Patientendaten auf privatwirtschaftlicher Basis.

13.12.2017:
Das Verbot der Fernbehandlungs (Telemedizin) soll 2018 enden. Auf dem Ärztetag im Mai 2018 planen Deligierte über eine Änderung der Musterberufsordnung abstimmen, um das Verbot einer telemedizinischen Erstbehandlung aufzuheben. Link

6.12.2017
Die Suche nach dem Stichwort "Gesundheitsakte" auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums ergab NULL Treffer. Wenn aber die AOK und die Techniker Krankenkasse die Gesundheitsakte pushen (siehe unten: AOK 10.10.2017 und Techniker 17.8.2017) und der Berliner Verein der Kaufleute und Industriellen bereits am 11.11.2016 ein 25seitiges Eckpunktepapier mit demTitel: "Digital Health – Chance für die Hauptstadtregion Maßnahmen für mehr Innovationskraft und
Wettbewerbsfähigkeit am Digital-Health-Standort Berlin-Brandenburg" Link vorgelegt hat, das Gesundheitsministerium des Bundes sich aber "schlafend und abwesend stellt", kann man darüber schon ins Grübeln kommen.

28.11.2017
Ernst & Young BKK stellt Gesundheitsakte ein. "Wichtig! Aufgrund der geringen Inanspruchnahme wird die Funktion der Online Gesundheitsakte zum 31.03.2018 eingestellt. Bitte drucken Sie sich bei Bedarf Ihre Daten rechtzeitig aus." Webseite der Ernst & Young BKK am 28.11.2017: Link

21.11.2017
Gesundheitsakte auf Smartphone. Das Produkt "LifeTime", entwickelt von connected-health.eu GmbH Link, ermöglicht den Austausch von medizinischen Dokumenten zwischen Ärzten und Patienten. Link

17.11.2017
Ärzte, Zahnärzte +Kliniken brauchen für Telematikinfrastruktur (TI) von der gematik zugelassene Programme und Geräte. Alle Voraussetzungen der TI-Komponenten erfüllt als erster Anbieter die CompuGroup Medical Deutschland AG Link Ende November 2017 werden die ersten Praxen "angedockt". Zugelassen sind derzeit: der Konnektor KoCoBox MED+, das eHealth-Kartenlesegerät ORGA 6141, der CGM VPN-Zugangsdienst und der CGM Intermediär VSDM. CGM ALBIS, CGM MEDISTAR, CGM M1 PRO und CGM TURBOMED sowie die Zahnarztinformationssysteme CGM Z1, CHREMASOFT, CGM HIGHDENT PLUS und das Krankenhausinformationssystem CGM CLINICAL .
Ist die bereits installierte eigene Software zugelassen? Siehe: Link
Die Bundesdruckerei hat die Sektorenzulassung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) und die Zulassung der gematik als Trusted Service Provider bekommen!!!!! Nun kann die Kartenproduktion der Institutionskarte (SMC-B für Zahnärztinnen und Zahnärzte starten. Die Zulassung für Ärztinnen und Ärzte wird laut CompuGroup Medical Deutschland AG kurzfristig erwartet. Mehrere tausend Bestellungen für TI-Komponenten sollen vorliegen. CGM "hat sich auf den Ernstfall vorbereitet" !!!! Im Juni begann das CGM-Zertifizierungsprogramm für hunderte Techniker und Spezialisten, die für die Installation in den Praxen und die Einweisung von Ärzten und Praxisteams sorgen sollen.

16.11.2017
Unternehmenserfolg durch optimalen IT-Einsatz. Unter diesem Motto trat die ENTSCHEIDERFABRIK (Gründer: Dr. Pierre-Michael Meier) , beim 40. Deutschen Krankenhaustag auf. De rEntscheiderfabrik gehören zur Zeit 33 fördernde Verbände des Gesundheitswesens und ca. 100 Industrieunternehmen an. Dr. Josef Düllings, Präsident vom Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands: "Wir wollen digital in die Champions League. Link

14.11.2017
US Arzneimittelbehörde FDA lässt digitale Überwachungspille Pille zu. "Abilify MyCite" ist mit einem Sensor ausgestattet, der auf Magensäure reagiert, und soll dem Arzt Auskunft darüber geben, ob und wann Patienten ihre Tabletten einnehmen. Link

13.11.2017
Pleitenprojekt „Elektronische Gesundheitskarte“ in den Koalitionsverhandlungen endlich beenden! 15 Jahre Planung, Kosten von mehreren Milliarden Euro und keine Verbesserungen für Patienten und Ärzte in Sicht – elektronische Gesundheitskarte hat das Zeug, ein noch größerer Flop zu werden als der Flughafen Berlin-Brandenburg. Freie Ärzteschaft: Link

10.11.2017
Expräsident von Facebook,Sean Parker,[ warnt vor sozialen Medien und sagt:/b] "Gott allein weiß, was es mit den Gehirnen unserer Kinder macht."
Quelle: n-tv.de , ghö/dpa[b] Link


10.11.2017
Gröhe will Forschern Zugriff auf Krankenkassendaten erleichtern. In einem Verordnungsentwurf schlägt der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vor, Wissenschaftlern anonymisierte Kassendaten statt nach vier Jahren nach nur zwei Jahren und noch dazu die Daten der Verstorbenen zur Verfügung zustellen.
Link

7.11.2017
Ärzten droht Kürzung der Vergütung. Die unendliche, milliardenschwere Geschichte geht weiter. Praxen, die sich zum vorgesehen Termin nicht an die Telematik-Infrrastriktur angebunden haben, droht Kürzung der Vergütung vertragsärztlicher Leistungen von einem Prozent solange, bis das Versichertenstammdatenmanagement durchgeführt wird. Link

7.11.2017
Patientenakte gehört in Patientenhand. Es sei „ein Witz“, so die Grüne Maria Klein-Schmeink im Berliner Tagesspiegel, dass man nur in Arztpraxen Einsicht in die geplante elektronische Patientenakte gewährt bekommen solle. „Das ]Zwei-Schlüssel-Prinzip“ beim Zugang mit doppelter Legitimation durch Versichertenausweis plus Heilberufeausweis bedeute Bevormundung der Patienten."Link

3.11.2017
Bundesrat verschiebt Termin für zwangsweise Online-Anbindung von Praxen und Krankenhäusern. Am 3. November 2017 hat der Bundesrat den im e-Health-Gesetz festgelegten Termin vom 30.6.2018 auf den 1. Januar 2019 verschoben.

17.10.2017
Hannah-Arendt-Tage: "Wissen - Macht - Meinung: Wie demokratisch wird das
digitale Jahrhundert?" Link

10.10.2017
AOK-Nordost erprobt eigene elektronische Gesundheitsakte. Link Nach der Techniker Kasse (siehe 17.8.2017) hat auch die AOK Nordost das digitale Heft des Handelns in die Hand genommen. Martin Litsch, Chef des AOK-Bundesverbands setzt auf "Partner in der Wirtschaft" - sprich Cisco Link mit deren Hilfe „ein bundesweites Angebot für die AOK-Versicherten“ entwickelt wird.
Zur Erprobung der e-Akte startet die AOK Nordost zwei Pilotprojekte. Im November 2017 soll Projekt Nr. 1 in Mecklenburg-Vorpommern starten. Daran beteiligt sind zwei Kliniken der Züricher Ameos-AG Link, sowie die unter dem Dach der „Haffnet Management GmbHLink arbeitenden Mediziner der Ärzte-GbR „HaffNet“. Dazu gehören 47 niedergelassene Mediziner sowie 8.000 AOK-Versicherte. Vier Anwendungen sind für die Akte vorgesehen: Das Aufnahme- und Entlass-Management in den beiden Kliniken und der Austausch von Dokumenten zwischen den Kliniken und den niedergelassenen Ärzten. Für die Patienten sind die über sie gespeicherten Informationen einsehbar. Sie können zusätzlich medizinische Dokumente, wie Organspende-Ausweis oder Mutterpass in die AKTE hochladen.
Zum Jahreswechsel 2017/18 startet das AOK-Gesundheitsnetzwerk in Berlin Pilotprojekt Nr. 2. Daran sind beteiligt die freiwilligen Teilnehmer von 114.000 AOK-Versicherten in Berlin, neun Kliniken und 13 Medizinische Versorgungszentren des kommunalen Krankenhauskonzerns Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH Link, der bereits über eine konzernweite IHE-Infrastruktur verfügt), sowie ein Krankenhaus der Sana Kliniken AG Linkl .
Christian Klose, Projektleiter „AOK-Gesundheitsnetzwerk“: Merkmal des AOK-Gesundheitsnetzwerkes ist die dezentrale Datenhaltung: Gesundheitsinformationen der Versicherten werden nicht zentral gespeichert, sondern bleiben bei demjenigen, der sie erhoben hat. Zentral vorhanden ist nur die Information, bei welcher Klinik oder bei welchem niedergelassenen Arzt Daten vorhanden sind und wer darauf zugreifen darf. Die AOK hat keinen Zugriff auf die Daten der Versicherten, die am Gesundheitsnetzwerk teilnehmen. Sie stellt aber die Information zur Verfügung, wer bei der AOK versichert ist (Stammdatenabgleich). Mit der IHE-Methode setzt die AOK auf die "Anschlussfähigkeit" zur Telematik-Infrastruktur der gematik. Die Zukunft liege in der Koexistenz vieler kooperativer Netze, die miteinander verbunden seien.

5.10.2017
Elektronische Gesundheitskarte hat bisher 2,2, Milliarden Euro gekostet. Digitalisierung im Fokus vom Bund der Steuerzahler. "Skandalöses Beispiel ist die elektronische Gesundheitskarte, die elf Jahre nach ihrer Einführung sowie voraussichtlichen Kosten für Praxen, Kliniken und Krankenkassen in Höhe von 2,2 Milliarden Euro immer noch nicht richtig genutzt werden kann. ... Link

27.9.2017
Krankenkassen haben 1,4 Milliarden Euro in die gematik investiert. Wessen Geld die Kassen ivestiert haben, sagen sie nicht, stattdessen klagt der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands, Martin Litsch darüber, dass sie keine vorzeigbaren Ergebnisse erhalten. Link

14.9.2016
AOK Nordost, Vivantes GmbH und die Sana Kliniken AG wollen eHealth-Versorgung vorantreiben. In einem gemeinsamen digitalen Gesundheitsnetzwerk (Anm.: auf Basis der Telematikinfrastruktur IHE-Standard) wollen die Unternehmen neue Wege in der eHealth-Versorgung beschreiten. Link

13.9.2017
24 Digitalisierungs-Professuren im medizinischen Bereich in Baden-Württemberg. Bis 2021 plant das Land die Digitalisierung mit rund einer Milliarde Euro zu subventionieren. Baden-Württemberg soll zur digitalen Leitregion werden.
Professuren: Link Diitalisierungsstrategie: Link

17.8.2017
Techniker Krankenkasse und IBM-Watson präsentieren ihre Partner. Die Entwicklungspartnerschaft elektronische Gesundheitsakte umfasst die Helios Kliniken AG, die Agaplesion gAG -Kliniken, die Vivantes GmbH und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (mehr als 80 Kliniken + Institute, pro Jahr 93.000 Patienten stationär / 293.000 ambulant) das mit seiner 2014 eingeführten Patientenakte PEPA vernetzt werden soll. "Mit der bundesweiten Vernetzung der eGA mit großen Krankenhausträgern machen wir nun den ersten wichtigen Schritt in diese Richtung", erklärt Klaus Rupp, Leiter des TK-Versorgungsmanagements. Außerhalb des geltenden Sozialgeheimnisses (SGB 5 §68) wird die GESUNDHEITSAKTE freiwillig natürlich!!!! Versicherten angeboten. Kooperationspartner sind private DRITTE. Die E-Health-Akte der Techniker Kasse soll im Jahr 2018 an alle Versicherten der TK ausgegeben werden alt=https://www.tk.de/tk/pressemitteilungen/bundesweite-pressemitteilungen/958400 >Link .

11.7.2017
Hacker legen Kliniken lahm. Nach einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger wurden zwei von drei bundesdeutschen Kliniken Opfer von Hackeangriffen. Link

10.11.2017
Gröhes Online Rollout der elektronischen Gesundheitskarte geplatzt. "Im Sommer 2017 verkündete Bundesgesundheitsminister Gröhe, dass der Online-Rollout nun vollzogen worden sei. Allerdings stand zum Zeitpunkt des "Rollout" kein einziges Gerät für die Onlinzwangs anbindung aller Praxen und Kliniken zur Verfügung. Für die Durchführung des Versichertenstammdatenmanagements (VSDM) sind erforderlich: Ein Telematik-Konnektor, ein zugelassenes onlinefähiges Kartenlesegerät und eine SMC-B Institutskarte. Alle 3 Komponenten standen im Juli 2017 nicht zur Verfügung und sie stehen auch bis heute nicht zur Verfügung. ... " alt=http://www.stoppt-die-e-card.de/index.php?/archives/359-Online-Rollout-der-Elektronischen-Gesundheitskarte-erneut-verschoben.html>Link

24.4.2017
Das wirtschaftliche Potential von eHealth. Eine Studie von PwC Strategy& im Auftrag der CompuGroupMedical SE Link und des Bundesverbands Gesundheits-IT – bvitg e.V. beziffert das wirtschaftliche Potential von e-Health-Lösungen.
Link

13.4.2017
Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und GKV-Spitzenverband einigen sich auf Kostenübernahme der Online-Rollout-Stufe1. Am 31. März 2017 beschlossen sie, dass sowohl der Erstausstattung als auch die Betriebskosten für die Anbindung der Praxen an die Telematikinfrastruktur (Online-Rollout Stufe 1 (ORS 1) von den Krankenkassen, also durch die Versicherten!!!!!!!!! finanziert werden Link

31.1.2017
4. Statusbericht der Gematik. "Das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) ist die erste Anwendung der Telematikinfrastruktur. ... ermöglicht es (online) zu überprüfen, ob die auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeicherten Versichertenstammdaten aktuell sind ... Stabilität der Telematikinfrastruktur sowie Praxistauglichkeit der damit verbundenen Prozesse werden getestet und wissenschaftlich evaluiert ... umfasst Zusammenwirken aller von der gematik zugelassenen ]Geräte und Dienste und die technischen Abläufe beim Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte bis hin zur Einweisung der Ärzte, Zahnärzte und des medizinischen Personals.
Link

20162016201620162016201620162016201620162016201620162016201620162016

11.11.2016
Berlin-Brandenburg soll Health-Modellregion werden, das wünscht sich der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI e.V.)./b] in seinem Papier " Digital Health – Chance für die Hauptstadtregion". Link Was eine richtige Modellregion ist, die braucht natürlich eine Geschäftsstelle und einen Rundem Tisch, an dem Politiker und IT-ler Platz nehmen, damit man neue digitale Geschäftsmodelle nicht nur testen, sondern gleich die "substanziellen Hürden und regulatorischen Rahmenbedingungen für Digital Health, etwa bei Vergütung, Medizinproduktezertifizierung, Nutzennachweis und -bewertung, Datenschutz und -sicherheit verbessern kann. Dies muss je nach Zuständigkeit teils auf Ebene Land, Bund und Europäischer Gemeinschaft erfolgen und soll dazu beitragen, über ein gemeinsames Verständnis von Regulierung, Hürden und Lösungswegen die Rahmenbedingungen für Innovation im Bereich Digital Health in Deutschland und der EU voranzutreiben.“
Vorantreiben, drunter machen sie es nicht, die Berliner.
Das Lobby-Medium der IT-Gesundheitsindustrie „E-Health-Com“ Link attestiert ihnen denn auch, dass wichtige Leute im "Gesundheitsausschuss" des Vereins der der Berliner Kaufleute und Industriellen sitzen, "die die Schlüssel für die Verwirklichung einer Modellregion in der Hand halten". Gemeint sind: 1. die AOK Nordost. und 2. die Techniker Krankenkasse, die für ihre IHE-basierte Gesundheitsakte Anfang des Jahres den Zuschlag erteilen möchte.

[b]1.11.2016

Gesetz zur Elektronischen Gesundheitskarte als Versicherungsnachweis. Seit 01.11.2016 geltende Fassung von § 291 SGB V: Link In der am 29.12.2015 geltenden Fassung: Link

16.02.2016:
Hacker legen Krankenhäuser lahm. Im Lukaskrankenhaus in Neuss (500 Betten) fielen deshalb im Jahr 2016 Rechner und Server für vier Wochen aus.
Link

20152015201520152015201520152015201520152015201520152015201520152015

21.12.2015
Gesetz "Elektronische Kommunikation", § 67 SGB V, wird verabschiedet. ... Link

21.12.2015
Gesetz " Finanzierung einer persönlichen elektronischen Gesundheitsakte", § 68 SGB V, wird verabschiedet: "Zur Verbesserung der Qualität und der Wirtschaftlichkeit der Versorgung können die Krankenkassen ihren Versicherten zu von Dritten angebotenen Dienstleistungen der elektronischen Speicherung und Übermittlung patientenbezogener Gesundheitsdaten finanzielle Unterstützung gewähren." ... Link

21.12.2015
Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen sowie zur Änderung weiterer Gesetze (E-Health-Gesetz) wird verabschiedet. ... "Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen, die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, die Bundesärztekammer, die Bundeszahnärztekammer, die Deutsche Krankenhausgesellschaft sowie die für die Wahrnehmung der wirtschaftlichen Interessen gebildete maßgebliche Spitzenorganisation der Apotheker auf Bundesebene schaffen die insbesondere für die Nutzung der elektronischen Gesundheitskarte und ihrer Anwendungen erforderliche interoperable und kompatible Informations-, Kommunikations- und Sicherheitsinfrastruktur (Telematikinfrastruktur)."...
Über Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte hinaus kann die Telematikinfrastruktur für weitere elektronische Anwendungen des Gesundheitswesens sowie für die Gesundheitsforschung verwendet werden, wenn ...
Bis zum 30. September 2017 vereinbaren die Vertragspartner ... mit Wirkung ab dem 1. Januar 2018 nutzungsbezogene Zuschläge für die Nutzung von Daten ...
Die Gesellschaft für Telematik berücksichtigt, dass die Telematikinfrastruktur schrittweise ausgebaut wird und die Zugriffsberechtigungen künftig auf weitere Leistungserbringergruppen ausgedehnt werden können. ...
In informationstechnische Systeme, die zum Erheben, Verarbeiten und Nutzen von personenbezogenen Patientendaten eingesetzt werden in 1. der vertragsärztlichen Versorgung, 2. der vertragszahnärzlichen Versorgung und 3. Krankenhäusern, sollen so bald wie möglich offene und standardisierte Schnittstellen zur systemneutralen Archivierung von Patientendaten sowie zur Übertragung von Patientendaten bei einem Systemwechsel integriert werden. ...
Die Gesellschaft für Telematik benennt mit Zustimmung des Bundesministeriums für Gesundheit Experten, die über Fachwissen im Bereich der Gesundheitsversorgung und im Bereich der Informationstechnik und Standardisierung im Gesundheitswesen verfügen. Die Experten sind aus folgenden Gruppen auszuwählen: 1. Anwendern informationstechnischer Systeme, 2. für die Wahrnehmung der Interessen der Industrie maßgeblichen Bundesverbänden aus dem Bereich der Informationstechnologie im Gesundheitswesen, 3. Ländern, 4. fachlich betroffenen Bundesbehörden, 5. fachlich betroffenen nationalen und internationalen Standardisierungs- und Normungsorganisationen sowie 6. Vertretern wissenschaftlicher Einrichtungen. Die Gesellschaft für Telematik erstattet den Experten die ihnen durch die Mitarbeit entstehenden Kosten. ...
Elektronische Anwendungen im Gesundheitswesen dürfen aus Mitteln der gesetzlichen Krankenversicherung nur ganz oder teilweise finanziert werden, wenn ....
§ 291f Übermittlung elektronischer Briefe in der vertragsärztlichen Versorgung: Der Zuschlag nach § 291a Absatz 7b Satz 1 erhöht sich im Jahr 2017 um eine Pauschale von 55 Cent pro Übermittlung eines elektronischen Briefs zwischen den an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzten und Einrichtungen, wenn die Übermittlung durch sichere elektronische Verfahren erfolgt und dadurch der Versand durch Post-, Boten- oder Kurierdienste entfällt. ... Link

24.06.14
Versicherte der Gesetzlichen Krankenkasse BIG Link können seit Dezember 2013 ihre Abrechnungsdaten online auf der digitalen Patientenquittung einsehen. Umgesetzt wird die Patientenquittung von der careon GmbH Link und der spectrum gmbH

10.06.2014
Bundesverband Gesundheits-IT - bvitg e. V. Kurz vor seinem 20-jährigen Bestehen hat er[ die Zeichen der Zeit erkannt und sich strategisch neu positioniert: Gesundheits-IT rückt als wesentlicher Bestandteil der Gesundheitsversorgung und Teil der Wertschöpfungskette in den Mittelpunkt. Link

22.1.2014
Kritischer Kurzfilm zur elektronischen Gesundheitskarte: Gezeigt wird Medizin in Zeiten von Big Data. Als Kasper beim Arzt sitzt, traut er seinen Augen nicht: Im Computer seines Arztes stehen alle Krankheiten, die er jemals hatte. Denn seine Medizindaten werden irgendwo zentral gespeichert. Dort stillen auch Unternehmen ihren Datenhunger. Und das kostet Kasper den Job. – So jedenfalls erlebt es die Hauptfigur in dem Video-Clip „Kasper und die elektronische Gesundheitskarte“, den junge Künstler für die Aktion „Stoppt die e-card“ hergestellt haben . „Das mag heute noch wie eine Fiktion klingen, könnte aber bittere Realität werden, wenn Medizindaten außerhalb von Praxen und Kliniken gespeichert werden“, sagte Dr. Silke Lüder, Sprecherin der Aktion, heute in Hamburg. Link

19.6.2014
Stellungnahme von Teilnehmern des Deutschen Ärztetages 2014 zum Sachstandsbericht der Bundesärztekammer über die Zusammenarbeit mit der gematik. Trotz der 48 Seiten mangelt es an einer unabhängigen datenschutzrechtlichen Bewertung, einer wirklichen Kosten-Nutzen-Betrachtung und Darstellung der Finanzierung des Projekts elektronische Gesundheitskarte (eGK) durch GKV-Versicherte und Ärzteschaft. Darstellung der Machtverhältnisse in der gematik fehlt. Die Ablehnungsbeschlüsse der Ärzteschaft werden verkürzt wiedergegeben, eine kritische Betrachtung der weiteren Zielsetzungen des Mammutprojektes aus der Sicht der Ärzteschaft findet nicht statt. ...
Link

29.3.2014
Stammdaten auf eGK sollen überprüft werden. Gesetzliche Krankenkassen fordern Gesetzgeber auf, Ärzte und Zahnärzte dazu zu verpflichten, die Stammdaten auf der elektronischen Gesundheitskarte online zu überprüfen. Dies sei unabdingbar, um finanziellen Schaden von den Beitragszahlern !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! abzuwenden.
Link

16.12.14
Audi BKK und careon unterzeichnen Vereinbarung zur elektronischen Gesundheitsakte und Patientenquittung Link

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28.10.2011
Forschungsprojekt des Fraunhofer-Instituts für Sicherheit in der Informationstechnik vorgestellt von Thomas Kunz bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie in Mainz: Welche Anforderungen muss eine elektronische Patientenakte (ePA) als freiwillig nutzbare Anwendung der elektronischen Gesundheitskarte auf Basis des § 291 a Sozialgesetzbuch V und im Rahmen der geplanten bundesweiten Telematikinfrastruktur erfüllen? Link

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28.7.2010
Krankenversicherung soll werden wie Autoversicherung
Link

18.6.2010
Gesetzliche Regelung zum "Aufbau eines modernen Versichertenstammdatenmanagements" beschlossen. Erfassst werden sollen: mehr als 70 Millionen Patienten, ca. 270.000 Ärzte, ca. 77.000 Zahnärzte, ca. 2.000 Krankenhäuser, ca. 22.000 Apotheken und ca. 200 Krankenkassen. Das Gesetz dient der "Verbesserung der Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesens", also nicht etwa der Verbesserung der Versorgung von Patienten.
Link

2010
Barmer: Nutzen und Akzeptanz von elektronischen Gesundheitsakten. Abschlussbericht des Forschungsprojekts Link zum Forschungsprojekt der BARMER GEK 2010. Kooperationspartner des Projekts: InterComponentWare AG (ICW) Link Autorin: Dr. med. Hanna Kirchner Link .

20092009200920092009200920092009200920092009200920092009200920092009

30.10.2009
Gesundheitskarte von AOK gestoppt! Der Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland/Hamburg, Wilfried Jacobs, gab bei der Nachrichtenagentur AFP in Düsseldorf zu Protokoll: Bevor ausgeliefert wird, erst mal "Klarheit von Union und FDP".
Link

21.08.2009
Gegner der elektronischen Gesundheitskarte dürfen keine Anzeige schalten Die Ärzteorganisationen IPPNW und Freie Ärzteschaft wollten im Rheinischen Ärzteblatt eine Anzeige schalten. Link

20.07.2009
Streit um die Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte, eskaliert. Die AOK Rheinland/Hamburg, die größte Krankenkasse, droht, die geplante Verteilung der elektronischen Gesundheitskarte zu boykottieren. Der Chef der AOK Rheinland/Hamburg, Wilfried Jacobs, bestätigte einen Bericht der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung», nach dem die Kasse sich weigere, die elektronischen Gesundheitskarten für ihre Versicherten auszugeben. Jacobs will die generelle Einwilligung der Ärzte für die Teilnahme an der geplanten Online-Anbindung. Sonst mache die Karte keinen Sinn. Link

21.4.2009
Die Versicherten zahlen für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte.
1.020 Euro maximal erhält jeder niedergelassene Arzt zum Kauf und zur Installation des Geräts, mit dem die Gesundheitskarte gelesen werden kann. Auf der CEBIT 2009 gab Gilbert Mohr von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein den Ärzten den Tipp, das Geld für die Installationspauschale doch als Plus mitzunehmen, "wenn der Schwiegersohn ein IT`ler ist". Link

20082008200820082008200820082008200820082008200820082008200820082008

14.05.2008
Protestunterschriften gegen elektronische Gesundheitskarte. Gesammelt wurden sie von der Ärzteorganisation IPPNW und der Bürgerrechtsorganisation Komitee für Grundrechte und Demokratie. Es protestieren BürgerInnen, PatientInnen und ÄrztInnen gegen die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Die ersten 7.000 Unterschriften sind Zeichen einer zunehmenden Opposition gegen das Mammutprojekt eGK.
Link

30.4.2008
Hochglanzmagazin wirbt für Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft.
Link

25.1.2008
Gesundheitskarte: Alte sind schuld. Etliche Jahre, nachdem IT-Industrie und Gesundheitsministerium damit begonnen haben, die Entwicklung und Einführung eines elektronischen Speichermediums für Patienten anzudenken (das weltweit größte IT-Projekt) , berichtet die TAZ unter der hämischen Überschrift "Das letzte Gefecht" über Gegner der Gesundheitskarte. Link

20072007200720072007200720072007200720072007200720072007200720072007

10.05.2007
Ärzte wollen sich nicht an der Finanzierung der elektronischen Gesundheitskarte beteiligen./b] Der Protest kommt von der Bundesärztekammer, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, dem Marburger Bund und Verbänden der Fach- und Hausärzte.
http://www.altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=1977

[b]10.01.2007

Gesundheitskarte geht in Testphase. In Zittau und in Flensburg wird die Gesundheitskarte von 10.000 gesetzlich Krankenversicherten getestet.
Link

20062006200620062006200620062006200620062006200620062006200620062006

8.11.2006
Patientenquittung: Seit 2004 erhalten Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse nach § 305 Abs. 1 SGB V auf Antrag Informationen über die von Ihnen in den letzten 18 Monaten in Anspruch genommenen Leistungen und deren Kosten. Nach § 305 Abs. 2 SGB V müssen auf Verlangen des Versicherten Vertragsärzte, ärztlich geleitete Einrichtungen und medizinische Versorgungszentren sowie Vertragszahnärzte und Krankenhäuser eine Patientenquittung mit Kosten- und Leistungsinformationen in verständlicher Form ausstellen. Link

25.3.2006
Wer zahlt für die Gesundheitskarte? Bitkom Vizepräsident Jörg Menno Harms dazu in einem Interview: "Die Zahl von 500 Millionen Euro, die sich durch die Karte im Jahr einsparen lassen, ist durchaus realistisch." Über die Kosten der Karte sagte er: "Für die reine Einführung sind die bisher genannten 1,4 Milliarden Euro nicht unrealistisch." (Ob darin schon der Preis für die Lesegeräte enthalten ist, die sich Ärzte, Kassen, Krankenhäuser, Therapeuten und Apotheken zulegen müssen?)

14.01.2006
Gesundheitskarte + Telemedizin. Je weniger Ärzte und Artzpraxen es gibt, je mehr Krankenhäuser geschlossen werden, um so besser stehen die Chancen für die Virtualisierung der medizinischen Versorgung. Link

Link: Bald aus mit meinem Krankenhaus?
Quelle: Büro gegen Altersdiskriminierung