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BALD AUS MIT MEINEM KRANKENHAUS? Dossier

Foto: H.S.

11.04.2019 - von Hanne Schweitzer

In keinem anderen europäischen Land wurden in den letzten Jahrzehnten so viele Krankenhäuser privatisiert wie hier. Seit der neoliberalen Dauer-Gesundheitsreform stieg der Anteil von Kliniken im Privatbesitz schon bis 2009 auf 30 Prozent. Seit 2016 läuft eine medial begleitete Kampagne des Gesundheitskomplexes, um Stimmung für eine Verschlechterung der Krankenhausversorgung zu machen: "Weg mit der wohnortnahen Krankenhausversorgung", sagt aber keiner, stattdessen heißt es: Je größer die Klinik, umso besser für die Patienten. Von derzeit 1.951 sollen laut Plan nur noch ca. 300 (!) Megakliniken übrig bleiben - zur Versorgung von 20 Millionen Patienten pro Jahr. Die allermeisten davon sind zwischen 50 und 100 Jahre alt. Alte Menschen + chronisch Kranke werden die ersten Verlierer dieser "Reform" sein. Die Argumentation, mit den gegenwärtigen Folgen der Ökonomisierung (Über- und Fehlbehandlung) eine noch brutalere Ökonomisierung (Zentralisierung und Konzentration) zu begründen, läßt sich aufbrechen, wenn man von der tatsächlichen Krankenhausepidemiologie und -morbidität ausgeht. Dieses Thema umgehen die Krankenhauskapitalisierer aber wohlweislich.

Erstaunlich bleibt, dass die „eigentlich“ für diese gesellschafts- wie gesundheitspolitischen Probleme Zuständigen, die Sozial- und Wohlfahrtsverbände, es seit Jahrzehnten versäumen, eine Krankenhausversorgungs-Konzeption zu präsentieren. (Über die Auswirkungen der sich verändernden Bedingungen auf die Beschäftigten und deren Gegenwehr wird ausführlich auf Labournet.de informiert:
Link

Rechtzeitig zu den drohenden Verwüstungen in der deutschen Krankenhauslandschaft liefert die EU-Ebene passende Alibi-Argumente. Das Europäische Komitee für Normung (CEN) macht Propaganda für eine europaweite Standardisierung ärztlicher und pflegerischer Dienstleistungen. Im so genannten Wahlkampf hat A. Merkel „mehr Standard“ für Gesundheit und Pflege schon angedroht.


11.4.2019
Obwohl die Fresenius-Aktionäre 2019 mit 80 Cent fünf Cent mehr pro Aktie einstecken als im Vorjahr: Die Fresenius-Kliniktochter Helios schwächelt. Die Gewinne sind gesunken, ebenso die Fallzahlen, privat Versicherte kommen nicht mehr so zahlreich, die Bündelung der Therapien in den Kliniken führt zu einer hohen Fluktuation bei der Ärzteschaft, Stellenstreichungen wurden angekündigt. Link. Deshalb, so Fresenius Vorstandschef Stephan Sturm, müsse es eine "kleinere Zahl größerer Klinikanbieter im deutschen Gesundheitswesen geben". Will sagen: Wenige große Klinikbetreiber. Diese arbeiteten effizienter und die Qualität ihrer Behandlung wäre besser. Damit wiederholte er, was er Ende Oktober 2018 schon verkündet hatte: kleine Kliniken könnten nur dann überleben, wenn sie größer werden und sich spezialisieren. Weshalb es auf dem Krankenhausmarkt zu einer weiteren Konzentration kommen würde.Link Nun bietet sich Sturm als Krankenhaus-Übernehmer an. Besonders in Bayern und Baden-Württemberg gebe es für den Konzern noch "ausgesprochen weiße Flecken". Link Gesetzt wird ausserdem auf Behandlungszentren in China, Klinikkäufe in Kolumbien und Heimdialyse für Nierenpatientent. Link

9.4.2019
Hersbrucker demonstrieren gegen Krankenhausschließung.Link

8.4.2019
Kartellamt stoppt Übernahme von vier Sana-Kliniken in Ostholstein durch die Ameos-Gruppe. Link

2.4.2019
Alle Belegärzte am Krankenhaus Hersbruck geben auf. Klinikbetrieb nur noch bis 30. Juni 2019. Link

26.03.2019
Umfrage unter rund 1.500 Assistenzärzten offenbart: Arbeitszeitgesetz bloße Makulatur – Ökonomischer Druck und Personalmangel in der Klinik beeinträchtigen nicht nur die Gesundheit des medizinischen Personals, sondern stellen auch eine potenzielle Gefahr für Patientinnen und Patienten dar. Zur Umfrage: alt=https://www.hartmannbund.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Umfragen/HB-Assistenzarztumfrage-2018-2019.pdf
>Link

25.3.2019
Zwischen Überversorgung und Überlebenskampf - Wie viele Krankenhäuser braucht NRW? Das Beratungsunternehmen Deloitte Deutschland gehört zu "Deloitte Touche Tohmatsu Limited („DTTL“), einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach britischem Recht und beleuchtet die Lage der Krankenhäuser in NRW. Studie zum Download unter: Link

11.3.2019
Krankenhäuser im ländlichen Raum Klinikbetreiber gehen immer häufiger pleite. MDR aktuell:Link

9.3.2019
Krankenhäuser in Sachsen-Anhalt: Krankenkasse Barmer fordert Schließung von Kliniken. Link

8.3.2019
Intensivmedizinische Versorgung in den kommenden Jahren erheblich gefährdetPflegende und Experten fordern verbindliche Betreuungsschlüssel, bessere Arbeitsbedingungen und höhere Bezahlung für Intensivpflegepersonal. Bereits heute kommt es wegen des Personalmangels auf Intensivstationen häufig zu Bettensperrungen. Eine aktuelle Umfrage unter Intensivpflegekräften zeigt: Mehr als ein Drittel der Befragten plant, ihren Beruf in den nächsten fünf Jahren aufzugeben. Die Situation wird sich in Zukunft deutlich verschärfen, wenn keine wirkungsvollen Maßnahmen ergriffen werden, um die Arbeitsbedingungen für Pflegende auf Intensivstationen zu verbessern, warnt die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin e.V. (DGIIN). Link

6.3.2019
Die Bürgerinitiative Nordsaarlandklinik prangert an, dass Krankenhäuser nur noch als Rendite-Objekte gesehen werden. Gibt es für die Nordsaarlandklinik keinen Investor oder ist sie politisch nicht gewollt?Link

6.3.2019
Landesregierung und Krankenkassen vereinbaren Umsetzung des Strukturfonds: NRW-Kliniken schockiert über fehlende Förderung für Pflege und Digitalisierung.
Link

5.3.2019
„Mangelnde Konzepte, hohe finanzielle Risiken“ – das Urteil des Landesrechnungshofs zur Übernahme des Agaplesion Diakoniekrankenhauses Ingelheim durch die Universitätsmedizin Mainz (Unimed) ist vernichtend. Link

28.2.2019
Das thüringisch-bayerische Gesundheitsunternehmen Regiomed übernimmt die Reha-Klinik Masserberg mit 230 Betten. Link

28.2.2019
Im Rhein-Kreis entsteht das zehntgrößte kommunale Klinikum Deutschlands. Landrat Petrauschke und der Neusser Bürgermeister Breuer sind die Macher. Doch Quantität allein ist kein Wert. Es geht um Qualität. Link

26.2.2019
Bürgerinitiative in Solingen fordert Rettung des Klinikums Solingen statt Verbund mit dem Klinikum in Leverkusen. Link

21.2.2019
Fresenius leidet unter Schwächen beim Geschäft mit Privatkliniken. In der Kliniksparte brach das Ergebnis im vierten Quartal 2018 wegen sinkender Behandlungszahlen ein. Gedämpftes Wachstum auch bei Fresenius Medical Care . Trotzdem stieg der Umsatz 2018 um 2 Prozent auf 33,5 Milliarden und der Gewinn um vier Prozent auf 1,9 Milliarden. Siehe auch: Fresenius Medical Care gibt Ausscheiden von Finanzvorstand Michael Brosnan bekannt:
Link

20.2.2019
Finanzinvestoren kauften 2017 mehr als 274 Unternehmen, rund 30 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Einstiege in Gesundheitsbranche wachsen stark. Mehrheit der Fonds an Offshore-Standorten. Besonders aktiv waren die Investoren in der Gesundheitsbranche. Für Beschäftigte und Arbeitnehmervertreter ist der Umgang mit den neuen Eigentümern oft nicht einfach, zudem könnte der verstärkte Einstieg von stark renditeorientierten Firmenhändlern den Sozial- und Gesundheitssektor drastisch verändern. Der aktuelle „Private Equity Monitor“, von Dr. Christoph Scheuplein vom Institut Arbeit und Technik (IAT), gefördert vom Institut für Mitbestimmung und Unternehmensführung (I.M.U.) der Hans-Böckler-Stiftung.Link

9.2.2019
Vor nicht allzu langer Zeit gab es in Frankfurt noch etwa 7.500 Krankenhausbetten. Heute gibt es in Frankfurt nur noch 5.800 Krankenhausbetten. Link

1.2.2019
Aufgrund eines Personalengpasses stellt die Geburtshilfe des Maria-Hilf-Krankenhauses in Bergheim den Betrieb zum 1. Februar ein. Link

30.1.2019
Die Heliosklinik Nordenham, die erst im Mai 2017 eröffnet wurde, schließt Mitte Februar ihre gesamte Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. "Trotz intensiver Suche sei es nicht gelungen, eine ausreichende Zahl von Hebammen zu finden."
Link

7.1.2019
Die Anzahl der Betten in Kinderkliniken sowie das für entsprechende Behand-lungen zur Verfügung stehende Personal in Hessen ist nach den Angaben be-troffener Eltern in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Betroffen sind dabei laut Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom 22. Oktober 2018 nicht nur ländliche Regionen, sondern auch Großstädte und Ballungsgebiete wie Frankfurt am Main, Darmstadt, Wiesbaden und Kassel. Dieser Missstand, der durch die zunehmende Ökonomisierung des Gesundheitssystems verursacht wurde, ist nicht auf Hessen beschränkt, sondern betrifft alle Bundesländer.
Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion die LINKE 19/6894 Link

2018201820182018201820182018201820182018201820182018201820120182018201820182018

13.9.2018
Im Krankenhausgesetz von NRW ist festgeschrieben, dass die Kommunen 40 Prozent der Kosten für Krankenhaus-Investitionen bezahlen müssen.[ Gegen diese "Kommunalisierung der Krankenhauskosten, so Pit Clausen, (SPD Oberbürgermeister von Bielefeld) wehrt sich jetzt der NRW-Städtetag, dessen Vizepräsident Clausen ist. Der Vorstand lässt prüfen, ob eine Klage vor dem NRW-Verfassungsgerichtshof erfolgreich sein könnte.

27.8.2018
Im Jahr 2017 wurden in den 344 nordrhein-westfälischen Krankenhäusern mehr
als 4,6 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär versorgt; das
waren 0,5 Prozent weniger als 2016.

24.7.2018
Im Orteneaukreis werden vier Krankenhäuser ab dem Jahr 20130 geschlossen. [/b] 53 Abgeordnete des Kreistages stimmten dafür, 25 dagegen. Lahrer Zeitung am 24.7. 2018 Link

23.07.2018
Medizinische Versorgung. Das große Kliniksterben auf dem Land. Bald soll es nur noch 628 Notfallkliniken in Deutschland geben - statt derzeit 1748. Beitrag von Susanne Lettenbauer, Deutschlandfradio, vom 23.7.2018 Link

28.6.2018
Die Krankenkassen haben den Versorgungsvertrag mit der Asklepios Harzklinik in Clausthal-Zellerfeld gekündigt. Das Sozialministerium in Hannover hat es abgelehnt, der Klinik den Versorgungsauftrag zu entziehen. Entscheiden jetzt die Gerichte? HAZ: Link

22.5.2018
Nachdem die Schliießung der Geburtsstation in DRK-Klinikum Neuwied erfolgt ist, kann das Marienhaus-Klinikum nicht alle Schwangeren aufnehmen. Link

17.5. 2018
Krankenhausrelevante Beschlüsse der 133. Hauptversammlung des Marburger Bundes und des 121. Deutschen Ärztetages hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft zusammengefasst unter: Link

16.5.2018
Bremen unterstützt per Nachtragshaushalt die kommunalen Krankenhäuser. Der Senat hat einen Nachtragshaushalt beschlossen, der eine Höhe von 250 Millionen Euro hat, für Stadt und Land Bremen in 2018 und 2019. Die Mitarbeitervertretungen der Freien Gemeinnützigen Kliniken halten das für eine große Ungerechtigkeit. Radio Bremen: Link

16.5.2018:
Der noch unveröffentlichte Krankenhaus Rating Report 2018 nennt vorab Zahlen, wie der Status quo in der Pflege von 2016 zu gewährleisten sei. Bis zum Jahr 2025 werden in Deutschland 80.000 zusätzliche Fachkräfte in der Altenpflege und 30.000 zusätzliche Krankenpflegefachkräfte benötigt. Link

15.5.2018
Freie Wähler Bayern fordern Bestandsgarantiefür alle Krankenhäuser. Link

14.5.2018
Das insolvente Bürgerspital im südniedersächsischen Einbeck wird von einer Investorengruppe
um den Gesundheitsunternehmer Reinhard Wichels übernommen. Link

30.4.2018
Reform der Notfallversorung führt zur Schließung von ca. 12 Notaufnahmen in München. Link

30.4.2018
Umsatz und Gewinn der Maternus-Kliniken AG im Jahr 2017 erneut gestiegen.
Geschäftsbericht 2017, PDF unter: https://www.maternus.de/fileadmin/user_upload/Unternehmen/Maternus/Unternehmen/Investor_Relations/Unternehmensberichte/Geschaeftsbericht_MATERNUS-Kliniken_AG_2017_-_Konzern.pdf

28.4.2018
Helios-Klinik Wesermarsch im Nordenhamer Stadtteil Esenshamm schließt die beiden Kreißsäle. Zurzeit sind vier Hebammen angestellt. Benötigt werden aber sieben. Damit die vier Frauen eine dringend benötigte Pause einlegen können, werden die Kreißsäle für 10 Tage geschlossen (von Montag, 30. April, 0 Uhr, bis Freitag, 11. Mai, 7 Uhr). Link

28.4.2018
Der Bayerische Rundfunk berichtet: [b]Kundgebung für kleinere Kliniken.
Nürnberg: Großdemo gegen bayerische Gesundheitspolitik. Mehrere hundert Menschen haben am Samstagnachmittag in Nürnberg für den Erhalt kleiner Krankenhäuser und eine wohnortnahe Klinikversorgung demonstriert. Sie forderten ein Umdenken in der bayerischen Gesundheitspolitik. Link

27.4.2018
[b]Engpässe in Kliniken und beim Rettungsdienst in Bremen und Niedersachsen
, Notaufnahmen in Kliniken müssen immer mehr Patienten behandeln. Das führt zu Versorgungsengpässen. Link

26.4.2018
Für den [b]Krankenhausbau in der kommenden Legislaturperiode
hat Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder In seiner Regierungserklärung am 18. April 2018 angekündigt, über drei Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen.Dies ist ein Plus von 23 Prozent gegenüber der aktuellen Situation. alt=https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-freistaat-ist-starker-partner-der-kliniken-im-laendlichen-raum-bayerns/
>Link


26.4.2018[/b[/b
Asklepios Konzern: "Unser operatives Ergebnis (EBITDA) liegt mit EUR 270,9 Mio.unter dem Vorjahreszeitraum, ]schrieb der Vorstand der [b]Asklepios-Geschäftsleitung
noch im November 2017. Im Geschäftsbericht für 2017 hieß es dann: Die Patientenzahl von 2.282 421 spiegelt sich in einer leichten Erhöhung des Umsatzes wider. Er wurde zu 83,6 % (Vorjahr 84,5 %) in Krankenhäusern der Akutversorgung, zu 15,5 % (Vorjahr 14,8 %) in den Rehabilitationskliniken sowie zu 0,9 % in den sonstigen sozialen Einrichtungen und in den übrigen Einrichtungen generiert.Link

25.4.2018
Das [b]Zentralklinikum für den Flensburger Raum wird deutlch teurer
als die veranschlagten 250 Millionen Euro.Link

25.4.2018
„Es ist [b]klares politisches Ziel, kleine Krankenhäuser zu schließen“
, sagte der Geschäftsführer der Regionalen Kliniken-Holding (RKH), Professor Dr. Jörg Martin. Der Aufsichtsrat der Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim hatte in einer Sitzung am Montagabend in der Orthopädischen Klinik Markgröningen das Aus für das Krankenhaus Marbach in seiner jetzigen Form beschlossen. Link

24.4.2018
Die Sana Kliniken AG hat ihren Wachstumskurs im Jahr 2017 fortgesetzt.
Der Konzernumsatz stieg auf 2.569,9 Millionen Euro (+ 6,9%) . Der EAT erhöhte sich auf 95,3 Millionen Euro + 5,8 %. Das EBIT verbesserte sich um 2,8 Prozent auf 140,3 Millionen Euro (2016: 136,5 Millionen Euro) und der Return on Capital Employed (RoCE) auf 12,1 Prozent gegenüber 11,1 Prozent im Vorjahr. Link

23.4.2018
[b]Mitarbeiter der Kronacher Helios-Frankenwaldklinik fühlen sich zunehmend überlastet
und stellen immer mehr Überlastungsanzeigen. Vorbeugende Maßnahmen gegen Wundliegen bleiben immer wieder aus. Haben Bettlägrige Windeln an, werden diese oft nicht im notwendigen Zeitintervall gewechselt. Die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen können nicht eingehalten werden. Link

23.4.2017
Müssen sich Patienten in Notfällen demnächst auf[b] längere Wege in die nächste Notaufnahme gefasst machen?
Die jetzt vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beschlossenen neuen Regelungen für eine gestufte stationäre Notfallversorgung können erhebliche Brisanz für die Versorgung der Bürger in vielen Regionen Deutschlands entfalten. Der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) warnt davor, sie in den Bundesländern zu übernehmen, ohne zuvor ihre Wirkung auf die flächendeckende Versorgung in Notfällen sowie auf die Krankenhausversorgung insgesamt zu analysieren. Der Verband hat im Vorfeld dieses G-BA-Beschlusses bereits darauf hingewiesen, dass die notwendigen Veränderungen nicht zu einer Schwächung der Krankenhausversorgung insgesamt führen dürfen. Die jetzt in Kraft gesetzten Regelungen, werden diejenigen Krankenhäuser, die heute noch eine Basis-Notfallversorgung übernehmen, künftig nicht mehr leisten können, weil sie diese nicht mehr finanziert bekommen.“, erklärt Dr. Falko Milski, Pressesprecher des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD). Er verweist darauf, dass diese Ausdünnung der stationären Notfallversorgung auch deutliche Auswirkungen auf die Organisation der Rettungsdienste und auf die Inanspruchnahme des kassenärztlichen Notdienstes haben wird. Link

10.4.2018
[b]Investitionsbedarf der Krankenhäuser 2018
sechs Milliarden Euro Link

19.3.2018:
Der [b]Vorsitzende der Krankenhausgesellschaft zum Krankenhaus-Report der AOK 2018.
"... Krankenhausreport der AOK enthält provozierende Beiträge. Dieses Mal sollen Krankenhäuser mit angeblich geringen Leistungszahlen bei Hüftoperationen, Herzinfarkten und Krebsoperationen gebrandmarkt werden. Dabei geht es eher um ... gezielte Diskreditierung der Krankenhausmedizin und ... unverantwortliche Verunsicherung der Patienten, als um saubere wissenschaftliche Recherchearbeit. Äpfel und Birnen werden verglichen, wenn aus der Analyse von Routine-Abrechnungsdaten Aussagen zur Leistungsbefähigung von Krankenhäusern oder zur Qualität von Leistungen abgeleitet werden, ohne dass die Hintergründe der jeweiligen Behandlungen durchleuchtet werden. So ist die Behauptung, dass Kliniken mit wenigen elektiven (geplanten) Hüftoperationsleistungen schlechtere Ergebnisse hätten als Kliniken mit vielen Elektivleistungen völlig untauglich, wenn bei den Kliniken mit wenigen Leistungen die unter Notfallbedingungen zu erbringenden Leistungen nicht herausgerechnet werden. Bei den Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung machen die Notoperationen aufgrund gebrochener Hüften ca. 50 Prozent der Fallzahlen aus. Bei diesen Leistungen ... liegt der Altersdurchschnitt der Patienten bei 81 Jahren. Diese Patienten haben zudem häufig schwerwiegende Begleiterkrankungen. Bei elektiven Operationen liegt das Alter dagegen bei 72 Jahren und viele Krankenhäuser mit hohen Fallzahlen bei elektiven Operationen haben einen sehr geringen Anteil von Notfällen. In gleicher Weise unseriös sind die Einschätzungen zur Behandlung von Herzinfarktpatienten in Krankenhäusern, die angeblich dafür die apparative Ausstattung nicht haben. Auch hier kann aus der Auswertung von Routinedaten des Abrechnungssystems nicht auf die Hintergründe einer Behandlung geschlossen werden. Denn die für Herzinfarkte relevante ICD-10-Diagnose differenziert nicht, ob der jeweilige Patient akut innerhalb von wenigen Stunden vom Krankenhaus, in dem diese Diagnose der Abrechnung zu Grunde gelegt wird, behandelt werden musste, oder ob der Patient in ein Krankenhaus nach Akut-Erstbehandlung zur Weiterbehandlung hineinverlegt wurde. Die Behauptung, Kliniken würden ohne entsprechende Ausstattung Akut-Herzinfarktpatienten behandeln, ist daher so nicht richtig. Dazu müsste die Behandlungsakte analysiert werden.
Ebenfalls unsauber sind die Einschätzungen zur Behandlung von Krebspatienten einzustufen. Bei Krebserkrankungen kann anhand der Daten nicht erkannt werden, ob beispielsweise Kliniken mit kleiner Fallzahl Patienten palliativ behandeln. Gerade für diese Patienten hat die Wohnortnähe der Krankenhausbehandlung maßgebliche Bedeutung.
Es zeigt sich, dass maschinengetriggerte Auswertungen von Routinedaten die erforderliche differenzierte Einzelfallbetrachtung außer Acht lassen. Krankenhäuser erbringen Leistungen für Menschen, die häufig in akuter Not sind. Analysemaschinen dagegen können für Interpretationen missbraucht werden - billig, aber sicherlich nicht gut! Wir brauchen keinen pseudowissenschaftlichen Alarmismus, um die längst von den Krankenhäusern selbst in Gang gebrachte Weiterentwicklung der Krankenhausversorgungsstrukturen in Richtung Spezialisierung und Zentren fortzuführen.
Die Zielsetzung des AOK-Bundesverbandes, dass Verhältnis von Pflegekräften zu Patienten über diesen Weg noch weiter zu verschärfen, widerspricht allen Zielsetzungen der Koalitionsvertrages und kann aus Krankenhaussicht keine Lösung der Pflegeproblematik sein.
Niemand widerspricht Mindestmengen, wenn diese dazu beitragen können, Qualität zu verbessern. Mindestmengenvorgaben können aber kein Instrument sein, um Krankenhausversorgungsstrukturen, wie z. B. bei Geburten, die in der Fläche auch bei geringeren Fallzahlen gebraucht werden, in Frage zu stellen. Mindestmengen bei Geburten unter Krankenhausbedingungen - medizinische Basisversorgung einer Geburtsabteilung - bleiben in jedem Falle überzogene Anforderungen, solange Geburtshäuser mit erheblich geringeren Fallzahlen zugelassen bleiben. Überzeugend wäre zudem, wenn die Krankenkassen die Vereinbarung zur Bildung von medizinischen Versorgungszentren nicht weiter blockierten."

19.3.2018
Im AOK Krankenhausreport 2018 fordert der Chef des AOK-Bundesverbands, Martin Litsch, "eine stärkere Bündelung" von Kliniken.
Groß-Kliniken mit mehr als 500 Betten sollen keine Ausnahme mehr sein, sondern bis 2025 die von der AOK diktierte Regel.

16.3.2018:
„Wer Kliniken schließt, erlebt einen Shitstorm“
, Interview mit Gerald Gaß, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, in der Frankfurter Rundschau unter: Link

16.3.2018:
Krankenhäuser brauchen auch Geld der Länder.
Der Krankenhausstrukturfonds kann sinnvolle Impulse setzen, er ändert aber nichts am Grundproblem der Kliniken: der unzureichenden Investitionsfinanzierung durch die Länder. Beitrag in der Ärzte-Zeitung unter: Link

15.3.2018
Sozialministerium genehmigt 97 neue Planbetten am neuen Klinikum in Winnenden, in Schorndorf werden allerdings 29 gestrichen. Bitrag in der Stuttgarter Zeitung unter: Link

14.3.2018
Krankenkassen lehnen die vom Land geplante deutliche Steigerung der Bettenzahl in den Kliniken des Saarlands ab.Beitrag in der Saarbrücker Zeitung unter:
Link

14.3.2018
SPD-Kreistagsfraktion hat sich für den Erhalt sämtlicher Klinikstandorte im Rhein-Lahn-Kreis ausgesprochen.Beitrag in der Nassauischen Presse unter: Link

28.2.2018
Krankenhäuser-Schließungen: Die alte Rot-Grün-Politik wird von der neuen GroKo fortgesetzt Beitrag in Telepolis unter: Link

26.2.2018
Koalitionsvertrag: 4 Milliarden für das Schliessen wohnortnaher Krankenhäuser.[/b] Die CDU kommt einer SPD-Forderung nach. Link

]24.2.2018
Kreisräte im Vogtland fordern Rückkauf der ehemaligen Paracelsus-Kliniken u.a. auch in Reichenbach. Investoren sollen keine Schnitte bekommen. Link

24.2.2018
Nach mehr als 50 Jahren wurde das Ev. Krankenhaus Kredenbach im Siegerland geschlossen. Es gibt hier keinen, der das nicht bedauert“ Link

23. 2. 2018
Mitarbeiter des Bruder-Klaus-Krankenhauses in Waldkirch im Landkreis Emmendingen protestieren gegen den drohenden Verkauf der Klinik. Der Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser will sich aus finanziellen Gründen von diesem Standort zurückzuziehen. Link

23.2.2108
Rhön-Klinikum AG: Vorläufige Ergebnisse des Geschäftsjahrs 2017. 836.387 Patienten behandelt, Umsatzerlöse 1,21 Mrd. Euro, EBITDA liegt bei 97,8 Mio. Euro
Konzerngewinn beträgt 36,7 Mio. Euro.
Link

23.2. 2018
Wer verdient an der Gesundheit? Der Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte hat unter dem Titel "Krankenhaus statt Krankenfabrik " aufschlussreiche Infos in einer PDF zur Verfügung gestellt. Dargestellt werden: Gesundheitsausgaben* anteilig am BIP 2013 / Gesundheitsausgaben absolut und in % BIP 1992 - 2015 /Jährliches Wachstum der Gesundheitsausgaben 2010-2014 /Ärzte nach Tätigkeit + Arztdichte 1990-2016 /Entwicklung BIP, Ausgaben der GKV und Einkommen der GKV-Versicherten 1995 - 2016 / Ausgabenentwicklung der Gesetzlichen Krankenversicherung Arzneimittel: 2004 - 2016 / Durchschnittliche ungewichtete Packungspreise im Gesamtmarkt , Patentmarkt und bei Neueinführungen:
Entkopplung der Preise für neue Arzneimittel 2012-2017 / EU-Preisvergleich im Patentmarkt 1 : Deutschland bleibt Spitzenreiter – ohne und mit Berücksichtigung der
Herstellerabschläge und Erstattungsbeträge / Die Probleme der dualen KH-Finanzierung: Entwicklung der Investitionsquote der Länder 1991 -2015 / Wie funktioniert das Fallpauschalensystem? / Wie funktioniert das G-DRG-System? / Welche ökonomischen Anreize setzt das DRG-System?/ Anstieg von Krankenhausbehandlungen in D 2005 - 2010 / KH-Behandlungen und OPs
in Deutschland, Vergleich der OECDLänder 2012 / Ausgaben der GKV nach ausgewählten Leistungsarten 2000 - 2016 / Arbeitsbelastung in der Pflege nimmt zu 2000 - 2015 / Privatisierung und Personaleinsparungen 2015 / ... /
Forderungen des Bündnissen!

22. Februar 2018
Excel meets Versorgungsrealität: Wenn Rechnungshöfe rechnen und den Krankenhäusern (nicht nur) an die Betten wollen. von Stefan Sell, Aktuelle Sozialpolitik, 22.2.2018 unter: https://aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/2018/02/excel-meets-versorgungsrealitaet.html

13.2.2018
Zu den Befürwortern von Krankenhausschließungen gehört u.a. die hcB GmbH mit Sitz in Essen. Das Institute for Health Care Business GmbH (hcb) wurde 2006 als Tochter des RWI - Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung gegründet ist seit 2016 rechtlich selbständig. Ihr Geld verdient die hcb mit der "Schaffung von Transparenz im deutschen Gesundheitswesen und Unterstützung bei der Weiterentwicklung von Verbünden, Einrichtungen oder einzelnen Leistungssegmenten."
Zu den Dienstleistungen gehört "ein breites Leistungsspektrum der operativen und strategischen Beratung von Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, Pflegeheimen und weiteren Leitungsanbietern im Gesundheitswesen." Kunden von hcB sind u.a.: Marien Hospital Wesel, Robert Bosch Krankenhaus, Universitätsklinikum Bonn, Marseille-Kliniken AG, Katholische Karl-Leisner Trägerschaft, Evangelisches Klinikum Niederrhein, Gemeinnützige Krankenhausgesellschaft des Landkreises Bamberg mbH.

8.Februar 2018
2.411 Krankenhäuser gab es hierzulande im Jahr 1991 - inzwischen sind es nur noch 1.951. Wegen der sinkenden Zahl der Kliniken und der Krankenhausbetten (minus 95.025) fordert die LINKE eine neue Krankenhausplanung. Sie kritisiert auch die Zunahme der privaten Kliniken, von denen es zur Zeit 707 gibt und die Reduzierung der Entbindungsstationen von 1.114 (im Jahr 1996) auf 690 (im Jahr 2016).
Linken-Fraktionsvizechefin Sabine Zimmermann: "Krankenhausschließungen gefährden die medizinische Versorgung in der Fläche, gerade in ländlichen Regionen." Die Ausgaben der Kassen für Krankenhausbehandlungen sind trotz der geringeren Klink- und Bettenzahl im Jahr 2016 um 2,6 auf 73,7 Milliarden Euro gestiegen. Siehe dazu auch Süddeutsche: https://www.sueddeutsche.de/news/gesundheit/gesundheit-bundesweit-immer-weniger-krankenhaeuser-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180208-99-979507

30. January 2018
"Psychiatric comorbidities are associated with an increase in costs per episode in somatic hospital care. These additional costs are not sufficiently covered by increased payments in the German DRG system. The patient classification system underlying the German DRGs should take psychiatric comorbidities into account in order to avoid perverse incentives for health care providers." Jan Wolff, Thomas Heister, Claus Normann und Klaus Kaier untersuchten die Daten von 338,162 stationären Patienten einer bundesdeutschen Uniklinik aus den Jahren 2011 bis 2014. Open Access Link

30.Januar 2018
Die Paracelsus-Gruppe, die rund 40 Krankenhäuser und Rehakliniken betreibt, hatte kurz vor Weihnachten Insolvenz angemeldet. [/b]Nun sollen, um die Insolvenz zu Nutzen, die Personalkosten reduziert werden. In Osnabrück und Karlsruhe sollen von den 5.200 Beschäftigten 400 entlassen werden. Linkl

30. Januar 2018
Bestandsgarantie für die nächsten fünf Jahre des Krankenhauses in der Gemeinde Losheimam See. Die Marienhaus GmbH ist Träger des Krankenhauses: „Nach der Entscheidung des Landes, der Gewährung von Strukturhilfemittel zuzustimmen, ist nach der für die Hochwaldregion bedauernswerten Schließung des Krankenhauses in Wadern der Weg frei für die soziale Absicherung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Link

30.Januar 2018
Das gemeinnützige Picker-Institut hat in seinem Report 2017 untersucht, ob Frauen in größeren Kliniken "besser" entbinden als in kleinen Krankenhäusern. Seit 1991 ist die Zahl der Kreißsäale um mehr als 40 Prozent gesunken. "Die Erfahrungen im Kreißsaal und auf der Wöchnerinnenstation sind umso negativer, je größer die Klinik ist", lautet das Fazit.. Link

26.1.2018
Die Nachricht von der Schließung des Krankenhauses in Neustadt bei Coburg wurde vom Regiomed-Geschäftsführer angekündigt und sorgt für Verwunderung. Link

16.1.2018
Krankenhausqualität aus Patientensicht. Die meisten Patienten haben im Krankenhaus nur einen Wunsch: Sie wollen gut versorgt werden. Die Krankenhausplanung der Länder soll genau dies sicherstellen. Aber gelingt das? Wie zufrieden sind Patienten mit der Krankenhausqualität in den einzelnen Bundesländern? Ist Versorgung auf dem Lande immer schlecht und in Metropolen automatisch gut? Und was sollte sich in der Planung ändern? Studie „Krankenhausqualität aus Patientensicht“ der Bertelsmann Stiftung auf Basis
der PEQ-Daten der Weissen Liste, die 1.579 Kliniken und die Zufriedenheit der Patienten untersucht hat. Link

201720172017201720172017201720172017201720172017201720172017201720172017201720172107

28.12.2017
Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses im Gesundheitswesen, über die Schließung von Krankenhäusern gegenüber der DPA am 28.12.2017 : "Viele kleinere Krankenhäuser bieten spezielle und komplexe Behandlungen an, die dringend zentralisiert werden müssten - aus ökonomischen Gründen, aber auch um der Qualität und Sicherheit willen."

[b]26.12.2017

Schwerpunkt-Krankenhäuser oder private Kliniken können sich auf gut bezahlte Behandlungen konzentrieren, Unikliniken müssen aber in der Ambulanz und wegen der Aus- und Weiterbildung von Ärzten ein breites Therapie-Angebot vorhalten. Der Verband der Unikliniken möchte neue Finanzierungsregeln.Link

8.12.2017
Die Sana-Kliniken in Ostholstein: Marode Gebäudesubstanz in Eutin, eingeschränkte Notfallversorgung in Oldenburg, angespannte Personalsituation in allen Häusern - nun steht die Inselklinik auf Fehmarn im Fokus.Link

4.12.2017
Gericht untersagt dreitägigen Erzwingungsstreik Streik an den beiden Helios Amper-Kliniken in Dachau und Indersdorf. Das Arbeitsgericht München hat V.erdi Link gestern einen für diese Woche geplanten Streik am Amper-Klinikum Dachau untersagt. Siehe auch: Helios Amper-Klinik Dachau massiv in der Kritik: Desaströse Zustände ... Landkreis, dem das Klinikum früher gehörte, ist machtlos. Link

23.11.2017
Region Hannover spart Kliniken auf Kosten der Patienten und Angestellten kaputt.
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23.11.2017
Je häufiger eine Operation in einem Krankenhaus durchgeführt wird, umso besser sind die Behandlungsergebnisse für die Patienten. Zu diesem Schluss kommen der "Krankenhaus-Report 2017" [b]Link , den das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) und der AOK-Bundesverband vorgestellt haben und der "Qualitätsmonitor 2018" Link
Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, will die "Mindestmengenregelungen", dabei handelt es sich um eine vorgeschriebene Mindestzahl bestimmter Operationen in einem Krankenhaus, ausweiten. Nicht nur beim Hüftgelenkersatz , bei der Schilddrüsen- und Brustkrebsoperation, der Geburtshilfe, bei Nierentransplantationen, Knie-endoprothesen-Operationen sowie der Versorgung von Frühchen soll sie gelten. Die Mindestmengenregelung soll auf weitere stationäre Krankenhausleistungen ausgeweitet werden.
Dazu erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum: "Niemand im Krankenhausbereich verweigert sich der Einsicht, dass für spezifische Operationen besondere Erfahrungen von Bedeutung sind. Eine einfache Kausalität - vom operierenden Krankenhaus zum späteren Todesfall - aus der Interpretation von Abrechnungsdaten ableiten zu wollen und damit den Eindruck vermeidbarer Todesfälle in den Raum zu stellen, ist schlichtweg unseriös. Statt Effekthascherei mit Angstbotschaften in die Bevölkerung zu senden, sollten die Ortskrankenkassen aufhören, die Entwicklung von Zentren weiter zu blockieren. Link

22.11.2017
Der Vorstandsvorsitzende der Fresenius SE &Co. KGaA , Stephan Sturm, will mit dem Unternehmensbereich "Fresenius Helios" noch MEHR Geld verdienen. Sturm: "Es gibt keinen Grund, sich für sein Gewinnstreben als Krankenhauseigentümer zu rechtfertigen. Eine Klinik, die wir übernommen haben, muß nach fünf bis sechs Jahren 12 bis 15 % Rendite erwirtschaften." Link Deshalb soll die Aufenthaltsdauer der Krankenhauspatienten verkürzt werden.
"Fresenius Helios" gehören in Deutschland: 112 Akut- und Rehakliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren, vier Reha Zentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeinrichtungen. (2016: Jahresumsatz 5,8 Milliarden Euro, Mitarbeiter: 72.687. Auf die Anteilseigner entfielen 544 Mio. Euro. Chef von "Fresenius Helios" ist seit 2008 Dr. Francesco De Meo.
Sechs Tage im Schnitt liegen die Patienten in den Fresenius Helios-Kliniken rum! Das ist nicht effizient genug! Sturm will sich deshalb beim spanischen Klinikkonzern "Quirónsalud" "effizientere Prozesse abschauen". Die Patienten in Spanien werden im Schnitt bereits nach vier Tagen entlassen! Dazu muss man wissen: "Quirónsalud" gehört auch zu "Fresenius Helios". Der Zukauf aus Spanien beinhaltet 43 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren und rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jahresumsatz 2016 = 2,5 Milliarden Euro, 35.000 Mitarbeiter).
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"Fresenius SE &Co. KGaA ": Im zweiten Quartal 2017 Umsatzsteigerung von 17 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro; als Hauptgrund für das Wachstum gilt die Übernahme der Klinikkette "Quirónsalud". "Fresenius SE" belegt laut "boerse.de" Platz 27 unter den 100 umsatzstärksten deutschen Unternehmen. Ca. 250.000 Mitarbeiter sollen in mehr als 100 Ländern im Jahr 2016 einen Jahresumsatz von 29,5 Milliarden Euro erarbeitet haben.
Zum Konzern gehören " vier eigenständig agierende Unternehmensbereiche".
1. Fresenius Medical Care: weltweit führend bei Behandlung von chronischem Nierenversagen (Dialyse). (Laut boerse.de auf Platz 44 der 100 umsatzstärksten Unternehmen; Jahresumsatz 2016: 17 Milliarden.)
2. Fresenius Helios: Europas größte private Klinika-Gruppe.
3. Fresenius Kabi: Medikamente, Medizinprodukte und Dienstleistungen für kritisch und chronisch Kranke.
4.Fresenius Vamed: Projekt- und Managementgeschäft von Gesundheitseinrichtungen."
Eine 100prozentige Tochter der Konzernholding ist "Fresenius Netcare". Sie bietet "effiziente IT-Lösungen für "Gesundheitswesen und Pharma weltweit. Schwerpunkt sind die Implementierung und der Betrieb von SAP-Anwendungen für die Fresenius-Konzerngesellschaften und für externe Kunden." Link

21.11.2017
Kein Witz. Der Landtag von NRW hat ein "Entfesselungspaket " verabschiedet. Mit dem Zauber- und Entfesselungskünstler Harry Houdini hat das nichts zu tun - stattdessen u.a. mit der Finanzierung von Krankenhäusern in NRW mit 600 Millionen Euro Steuergeld . Das meiste davon erhalten einzelne, ausgesuchte (von wem?) Kliniken.
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16.11.2017
Berlin: Heute das Krankenhaus von morgen gestalten Link

14.11.2017
Krankenhäuser sind eine Branche, die unter wirtschaftlichem Druck steht. ... In der Kohl-Ära wurden Krankenhausbudgets eingeführt. Folge: Brutaler Pflegepersonal-Kostenwettbewerb. 2001: Schröder-Regierung setzt Standardfinanzierung der Krankenhausversorgung durch "Fallpauschalen" durch. Krankenhaussektor wurde für Finanzinvestoren und Profitproduktion geöffnet. ... Deutliche Tendenzen einer Unterversorgung: Nichtaufnahme besonders aufwendiger Patienten bzw. von Patienten einer verlustbringenden Diagnosegruppe, vorzeitige (blutige) Entlassung, aktive und passive Patientenselektion und: Qualitätsverschlechterung. Große Koalition unter Merkel-Führung: Kassenkonzerne verstärken Druck auf Krankenhäuser (und deren Patienten und Patientinnen) ... Krankenhauswirtschaft wird als "Unwirtschaftlichkeitszone" stigmatisiert ... steigende Zahlen von Krankenhausinsolvenzen einerseits, wachsende Zahlen von Privatisierungen, Fusionierungen und Liquidierungen andererseits. ... Fonds zur Stilllegung von Krankenhausbetten oder zur Umwandlung bzw. Schließung von Krankenhäusern. ... 60.000 Krankenhausbetten eliminiert. ... Geht nicht um Interessen der Patienten, sondern um Transformation der Krankenhausversorgung aus einem Kernelement der Daseinsvorsorge in ein Feld für Kapitalanlage und Spardekrete.
Quelle: J.Jahnke Wochenbrief Nr. 3641. Ausführungen stammen weitgehend aus dem Papier "Zentralisierung und Konzentration in der deutschen Krankenhauswirtschaft 1972 - 2001" Link

13.11.2017
Düsseldorf: 40. Krankenhaustag Link[/b]

10.11.2017
2016 starben in Deutschland 3.206 Menschen als "Verkehrstote". Durch den Krankenhauskeim sterben seit Jahren sehr viel mehr. Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) geht von 900. 000 Infektionen durch multiresistente Krankenhauskeime und bis zu 40. 000 Todesfällen pro Jahr aus.
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08.11.2017
Phantompatienten, Gesundheitsfonds, Kopfpauschale - Her mit dem Geld: 2017 …
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04.11.2017
Strukturen d. Gesundheitsversorgung in Deutschland + Thüringen…
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26.10.2017:
Berlin: Pressekonferenz - Reformbedarf der Krankenhäuser muss in Koalitionsvertrag… Link

21.10.2017:
Krankenhausschließung in Hersbruck.
Link

20.10.2017
US-Gewerkschaften erfolgreich gegen Fresenius
Link

17.10.2017
Zentralisierung und Konzentration der Krankenhauswirtschaft
Link
Statistik: Link

12.10.2017
NRW Landtag verabschiedet Nachtragshaushalt 2017. Dazu gehören auch Mehrausgaben für Investitionen in Krankenhäuser.
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3.10.2017
GKV Spitzenverband: Vereinbarung über spezialisierte Zentren an Krankenhäusern wurde gekündigt… Link

15.9.2017
"Der wesentliche Parameter für die Steigerung der Kostenerstattung von Krankenhaus-Leistungen, die sogenannte Veränderungsrate, ist für das Jahr 2018 veröffentlicht worden. Sie liegt bei 2,97 % und damit auf dem Niveau der letzten Jahre."
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7.9.2017
Eigentlich sollte das Krankenhaus in Genthin erst Ende 2017 geschlossen werden. Jetzt verkündete die Klinikleitung das Aus schon im September.
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29.08.2017
Techniker-Kasse will für stationäre wie für ambulante Behandlung gleichen Preis…Link

23.8.2017
Nach dem Aus für den Krankenhausstandort Wadern wird der Träger, die Marienhaus GmbH, auch den Klinikstandort Dillingen schließen. Link

02.08.2017
Barmer behauptet: Über 70Jährige liegen zu lange im Krankenhaus rum…
Link

25.07.2017
Professoren fordern: 1.600 Allgemeinkrankenhäuser schließen! Link

24.07.2017
Ältere Patienten werden im Krankenhaus nicht optimal versorgt Link

21.5.2017
Das private Offenbacher Sana-Klinikum steigert seinen Gewinn um 1,6 Millionen Euro. Um den Personalbedarf zu decken, hat es Pflegepersonal in Vietnam rekrutiert.
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5.05.2017
Demenz: Krankenhaus haftet, wenn Patientin aus dem Fenster springt
Link

6.4.2017
Geschäftsbericht für das Jahr 2016 der bereits 1977 gegründeten Sana Kliniken Aktiengesellschaft, nicht börsennotiert. [b]Link Aktionärsstruktur: 19 privaten Krankenversicherungen gehören 19,2 % der Anteile / 22,4 % DKV Deutsche Krankenversicherung AG / 15,1 % Signal Iduna / 14,4 % Allianz Private Krankenversicherungs-AG / 10,5 % Debeka Krankenversicherungsverein a. G. / 10,2 % Continentale Krankenversicherung a.G. / 4,4 % Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a.G. / 3,8 % Barmenia Krankenversicherung a. G.
51 Krankenhäuser / 2,2 Millionen Patienten / 32.071 Mitarbeiter, / 2,4 Milliarden Euro Umsatz/ Häuser in Sana-Trägerschaft :47 / Häuser mit Sana-Minderheitsbeteiligung: 5
/ Häuser im Sana-Management: 7. " Der Anteil der gesetzlich versicherten Sana-Patienten liegt bei durchschnittlich 89 %‚ der an Privatpatienten bei 11 %."
Behandlungsfälle stationär: 538.758 / ambulante Fälle: 1.704.336
Vollstationär aufgestellte Betten: 11.056

11.4.2017
NRW-CDU plant Rettungsprogramm für Krankenhäuser Link

10.03.2017
So geht man nicht mit einem Menschen um !!! Link

25.2.2017
Der Offenbacher Klinik-Skandal von Jonathan Sachse und Daniel Drepper: 2010 eröffnet Offenbach sein neues Klinikum .... 2013 verkauft es die Stadt für 1 Euro an den Krankenhauskonzern Sana. Schaden für Stadt und Land: mehr als 435 Millionen Euro. Wie konnte das passieren? Ein Lehrstück darüber, wem eine Privatisierung tatsächlich nützt. Link

23.02.2017
Familie + Krankenhaus: Vernachlässigte Dimension der Gesundheitspolitik…
Link

16.2.2017
Sana-Klinken AG als Arbeitgeber ausgezeichnet
Link

23.01.2017
Mann und Krankenhaus: Untersuchungen zur Gesundheitsversorgung der Männerbevölkerung
Link

04.01.2017
Bremer Seniorenvertretung: Aktiv gegen multiresistente Krankenhauskeime
Link

2016/2016/2016/2016/2016/2016//2016/2016/2016/2016/2016/2016/2016/2016/ 2016

31.12.2016
Phantompatienten, Gesundheitsfonds, Kopfpauschale: Her mit dem Geld! 2016/15/14…
Link

09.11.2016
Akademie in Halle schlägt vor: 1.600 Krankenhäuser schließen!
Link

8.9.2016
Zur Veröffentlichung eines online-Krankenhaus-Simulators erklärt Georg Baum von der Deutschen Krankenhausgesellschaft: Wenn der GKV-Spitzenverband mit seinem „Krankenhaussimulator“ glaubt nachweisen zu können, wo und welches Krankenhaus nicht gebraucht wird, dann verstärkt das die Einschätzung der Versicherten und Patienten, dass die Vor-Ort-Bedürfnisse bei Krankenkassen nicht ausreichend berücksichtigt werden. Krankenhausplanung ist Daseinsvorsorge, der Simulator ist technisches Spielzeug und kann nicht mehr Informationen liefern, als vor Ort bekannt sind." Link

12.08.2016
Krankenhauspatienten in NRW: Unterversorgung und überflüssige Behandlungsangebote
Link

21.07.2016
Bedarfsgerechte Krankenhausversorgung: Prüfstein des sozialen Bundesstaates…
Link

08.07.2016
Krankenhaus-Atlas NRW
Link

22.02.2016
Familien als Manipulationsmasse der Gesundheitspolitik: Pflegeversicherung fördert Kapitalisierung des Krankenhaus- und Gesundheitswesens
Link


2015/2015/2015/2015/2015/2015/2015/2015/2015/2015/2015/2015/2015/2015/2015

04.10.2015
Petition: Mehr Personal für die Krankenhäuser…
Link

16.09.2015:
Rhön-Klinikum darf Kreisklinik Bad Neustadt a. d. Saale übernehmen…

19.08.2015
Vergütungssystem für Krankenhäuser sorgt für Überversorgung…
Link

27.02.2015
Geriatrische Reha: Versorgung meines Vaters ist schlecht Link

16.1.2015
Alle Einwände, Proteste und Klagen haben nicht geholfen geholfen. Das Krankenhaus in Springe wird geschlossen. Link


2014/2014/2014/2014/2014/2014/2014/2014/2014/2014/2014/2014/2014/2014/2014


25.8.2014
Gibt es eine jahrelange Schließungswelle in der deutschen Krankenhauslandschaft? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, hat der GKV-Spitzenverband die Klinikschließungen der letzten zehn Jahre untersuchen lassen. DasGutachten kommt im Kern zu dem Ergebnis, dass es keinen Trend zu vermehrten Schließungen von Krankenhäusern gibt. Die Autoren Dr. Uwe K. Preusker, Dr. Markus Müschenich und Sven Preusker haben alle Klinikschließungen der letzten zehn Jahre – also die Dekade der DRG-Einführung - recherchiert und zu einerm Gutachten zusammengefasst. Allein der Anhang enthält 200 Seiten kompakte Information zu jeder einzelnen „Schließungsgeschichte“. alt=https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/krankenhaeuser/gutachten_marktaustritte_krankenhaeuser.jsp
>Link


27.6.2014
13 Prozent der Kliniken droht in den kommenden Jahren das Aus. Während örtliche Politiker um deren Erhalt ringen, fordern Wirtschaftsexperten und Krankenkassen bereits eine geordnete Ausdünnung der Kliniklandschaft.
Link

05.03.2014
Helios wird größte private Krankenhauskette in Europa …
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2013/2013/2013/2013/2013/2013/2013/2013/2013/2013/2013/2013/2013/2013/2013

31.12.2013
Phantompatienten,Gesundheitsfonds,Kopfpauschale:2013/12/11…
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14.11.2013
Privatisiertes Klinikum (Offenbach Sana) kündigt Massenentlassungen an.
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13.11.2013
VdK-NRW versäumt Krankenhausplan NRW 2015. In der Sammlung der teilweise skurrilen Pressemeldungen der Düsseldorfer Vereinigung findet sich jedenfalls kein Sterbenswörtchen zu diesem für die Älteren nicht ganz unwichtigen Planungswerk. Nicht das erste Mal so etwas: Schon vor ein paar Wochen musste der VdK hinter der ihm gar nicht aufgefallenen brutalen Schlechterstellung des Ruhrgebietes in Sachen Hausarztversorgung her hecheln. Und das auch erst nach heftiger Schelte seitens Dritter für sein Nichtsmerken und Untätigbleiben. Besonders peinlich: 2008 hat der VdK NRW viel Geld für ein Krankenhaus-Forum NRW und einen Krankenhaus-Atlas NRW ausgegeben – alles Demenz ? PM Studiengruppe für Sozialforschung

30.07.2013
Asklepios-Gruppe kauft keine Rhön-Aktien…
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27.06.2013
Menschenverachtende Behandlung von älterem Patienten in Ingolstadt…
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04.06.2013
Krankenhaus-Besucher: Alptraum für Patienten… Link

3.5.2013
Sana trägt ab 1. Juli 2013 das Defizit der Offenbacher Klinik. Im vergangenen Jahr waren das rund 35 Millionen Euro. Die Altschulden in dreistelliger Millionenhöhe muss die Stadt bezahlen. DGB: „Dass die Stadt Offenbach auf dem kompletten Schuldenberg sitzen bleibt und das Klinikum nun verschenkt wird, ist keine politische Glanzstunde. Link

3.5.2013
Offenbach verkauft 90 Prozent der Gesellschaftsanteile am kommunalen Klinikum zum Preis von 1 Euro an Sana. Link

26.4.2013
Sana AG will das kommunale Klinikum Offenbach GmbH (größter Arbeitgeber der Stadt) kaufen. „Es wird von den politisch Verantwortlichen an der Legende gestrickt, dass die Übertragung von Gesellschafteranteilen eines öffentlichen Krankenhauses an einen privaten Anbieter - böse Zungen bezeichnen dies als Schenkung - eine gute Sache ist und dass an dieser Stelle von der Stadt Verantwortung übernommen wird.“
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2012/2012/2012/2012/2012/2012/2012/2012/2012/02012/2012/2012/2012/2012/2012

November 2012
Das kommunale Klinikum der Stadt Offenbach steht kurz vor der Insolvenz. Die Stadt initiiert die ein EU-weites Vergabeverfahren, und sucht einen Investor und jemanden, der das Klinikum betreibt.
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21.10.2012:
Manifest gegen Kommerzialisierung d. Gesundheitswesens
Link

03.05.2012
Bericht aus einem Krankenhaus in Köln, 2012
Link

24.2.2012
Mit harter Kritik reagierten am Freitag Gochs Bürgermeister Karl-Heinz Otto und alle im Stadtrat vertretenen Parteien auf die Pläne des Verbundes "Katholische Kliniken im Kreis Kleve", das Wilhelm-Anton-Hospital in Goch zu schließen.
[bLink[/b]

Februar 2012
20 Jahre Krankenhausstatistik: pdf destatis
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19.01.2012
Alte Menschen: Angst im Krankenhaus
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2011/2011/201/12011/2011/2011/2011/2011/2011/2011/2011/2011/2011/2011/2011 /2011

1.12.2011
Regionale Zusammenhänge von Einkommensschwäche + Krankenhausbehandlung: Atlas der Kindergesundheit. Link

20.10.2011
Praxisgebühr auch für ambulanten Notdienst!
Link

02.06.2011
Pflegekrise: Hausärztemangel + Krankenhausschließungen werden das Pflegeproblem dramatisieren
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2010/2010/2010/2010/2010/2010/2010/2010/2010/2010/2010/2010/2010/2010/2010

31.12.2010
Phantompatienten, Gesundheitsfonds, Kopfpauschale: 2010
Link

28.12.2010
Krankenhaus: Gute Versorgung geht anders…
Link

1.12.2010
Unter Kliniksterben.de findet sich eine Auflistung der seit Dezember 2000 geschlossenen Kranknhäuser. Wenn das in Ihrer Nachbarschaft fehlt, bitte dort bescheid sagen! Link

18.10.2010
Skandal in Berliner Kliniken des DRK, Razzia bei Regio…
Link

29.07.2010
Altersdiskriminierung: Schadensersatz für Klinikchef
Link

11.05.2010:
Ärztestreik an kommunalen Kliniken ab 17.5.2010…
Link

25.02.2010
Verdacht auf Schlaganfall: Krankenhaus tut NIX
Link

14.02.2010
Pflegebedürftige im Krankenhaus
Link

27.1.2010
Die letzte Chance. Zusammenschluss des kommunalen Klinikums Offenbach und der kommunalen Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden.
Link

04.01.2010
Am Ende des Lebens wie Abfall behandelt
Link

2009/2009/2009/2009/2009/2009/2009/2009/2009/2009/2009/2009/2009/2009/2009

14.12.2009
Reha-Klinik Bad Endorf: Entmündigende Behandlung
Link

08.12.2009
Asklepios-Klinikkonzern: Betriebsrat soll verhindert werden…
Link

04.12.2009
Krankenhausprivatisierung: Gegenwehr nötig
Link

31.08.2009
Wie man alte Rentner behandelt: Zahn + Herz
Link

18.06.2009
HauptschülerInnen als Alten- + Krankenpfleger
[b]Link

Link: Phantompatienten, Gesundheitsfonds, Kopfpauschale: Her mit dem Geld: 2017
Quelle: Büro gegen Altersdiskriminierung