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Zentralisierung der Krankenkassen + Sozial-Finanzoligarchie im Hintergrund

Foto: H.S.

08.09.2017

Dass Merkel in grauenvollstem „Senioren“-Outfit in Südtirol herumtrampelt, mag raffinierte Wahlwerbung sein. Dass Schulz unbeachtet Seniorentreffs agitiert ebenso. Dass Sexy-Sahara vom Linksverein nicht einmal Strandphotos postet (als Schmerz-stiller gegen Trampel-Angie) und dass die neue Nationalblondine ebenfalls unsichtbar bleibt – irritiert vielleicht BILD, das Flaggschiff der Wahrheitsflotte, ist aber Ausdruck
der Wahrheit in diesem Lande.

Das Parlaments- und Regierungspersonal ist tatsächlich ohne Bedeutung. Das Sagen haben die Chefs der Auto-Weltkonzerne mit Geschäftssitz in Deutschland, Internationale Immobiliengesellschaften, die den öffentlichen Wohnungsbestand aufkaufen, Versicherungskonzerne, die sich das Volksvermögen „Autobahnen“ erschleichen – und seit etlichen Jahren schon die Krankenkassenkonzerne des ehemaligen „Sozialstaats Deutschland“.

Diese Sozialmonster sind mittlerweile die übelsten Anti-Krankenhaushetzer und damit Anti- Patientenhetzer im Lande. Gefüttert mit den Zwangsgeldern ihrer „Beitragszahler“ tun sie alles, wenn diese es tatsächlich wagen zu erkranken, d.h. „Leistungsberechtigte“ zu werden,um ihnen das Leben zu erschweren (zu verkürzen ?).

Schon seit einem Jahr bereiten die „Sozial“-Versicherungen einen denkbar menschenfeindlichen Kahlschlag unter den Krankenhäusern vor. Das Ziel: 1.600 der 1.900 Allgemeinkrankenhäuser sollen geschlossen werden. 20 Millionen Krankenhausfälle sollen in den verbleibenden 300 Klinikzentren abbehandelt werden.

Genau so etwas haben vor einigen Jahren ein paar aufmerksame Ökonomen schon kommen sehen, als vor allem die Rot-Grün-Koalition dafür getrommelt hat, die Regional-Krankenkassen in ein paar Kassenkonzernen untergehen zu lassen.

Das Ergebnis haben wir heute: Die neuen Kassen-Finanzoligarchien betreiben aus dem Hintergrund, Berliner Futtertrog-Wahlen hin oder her, ihre Anti-Krankenhauspropaganda nachhaltig weiter. Wer es nicht glaubt, was da läuft, soll einmal seine Verwandten, Freunde, Bekannten, Kollegen etc. fragen, was sie erleben, wenn sie etwas von „ihrer“ Krankenkasse brauchen.

Nicht vergessen: Es hat nach 1939 eine „AOK Warschau“ gegeben, in der angeblich auch die Ghetto-Insassen versichert waren. „Leistungsanspruch“ ? Wahrscheinlich „Peng“ !

Lesen Sie mehr zur Krankenkassen-Zentralisierung in: Link

Albrecht Goeschel
„Regionale Unterschiede in Gesundheitsbedarf und Wirtschaftskraft als Sachzwang für die Neuordnung der Krankenkassenlandschaft“
In:
Sozialverband VdK Bayern (Hrsg.):
Mit weniger Kassen zu besseren Leistungen?
Anforderungen an eine zukunftsfähige
Krankenkassenorganisation
München 2003
:

Link: Wie die Krankenkassen ihre Macht konzentrieren
Quelle: Akademie und Institut für Sozialforschung