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Der Papst und die Altersfeindlichkeit

30.06.2017 - von E.R.

Der Papst möchte, daß die Älteren früher verrentet werden, damit ihre freiwerdenden Arbeitsplätze den Jüngeren zu Gute kämen. So war am 29.06.17 in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung zu lesen. Auch der Papst, der ansonsten mit seinen Klischee-Bedienungen einem auf den Geist geht, mißt mit seinen 80 Jahren gewaltig mit zweierlei Maß: wer alt ist, bestimme ich! Wenn er die Alten von der Bildfläche weghaben will, dann soll er mit leuchtendem Beispiel vorangehen und den Stuhl Petri einem Jüngeren überlassen! Und er soll wirkungsvoll gegen die Altersarmut vorgehen, wegen der so viele Leute im Rentenalter noch arbeiten müssen Auch widerspricht er sich, weil er noch kurz nach seiner Inauguration gefordert hatte, die Alten mit einzubeziehen und sie nicht auszugrenzen.

Ähnlichen Altershaß verbreitete auch vor mehr als 20 Jahren der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl, kurz nach der Wende, als alle Betriebe in der ehemaligen DDR "abgewickelt" wurden, und alle über 50 Jährigen rausgedrängt wurden, weil sie mit ihrem "Alter" nichts mehr brächten, und der Kohl war damals auch ein alter Knilch....

Link: Papst Franziskus: Ausbeutung ist Blutsaugertum
Quelle: Mail an die Redaktion