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Büchel: Weg mit den Autobomben an der Mosel!

15.07.2017

2017: Büchel ist überall - atomwaffenfrei jetzt! Wir fordern: 1. den Stopp der nuklearen Aufrüstung in Deutschland 2 . den Abzug der Atomwaffen aus Büchel 3. das Verbot von Atomwaffen. Die US-Regierung plant, diese Atombomben aufzurüsten. Die neuen Atombomben, Typ B61-12, seien zielgenauer, flexibler und dadurch „besser“ einsetzbar.

Eine neue Spirale der atomaren Aufrüstung hat begonnen. Ein Atomkrieg hätte unvorstellbare Folgen für die Bevölkerung und alles Leben auf der Erde.

Aktionspräsenz in Büchel 2017 -
20 Wochen gegen 20 Atombomben. Mach mit! Wir brauchen dich!

Motiviert durch die guten Erfahrungen der Aktionspräsenz 2016 mit 45 Gruppen verstärken wir bis zur Bundestagswahl (September 2017) den Druck.
Wir werden 20 Wochen lang in Büchel in der Eifel protestieren, vom 26. März bis zum 9. August 2017. Die 20 Wochen stehen für die 20 Atombomben, die in Büchel stationiert sind.

Vom 12.-18. Juli werden elf US aktivistInnen nach Büchel in Aktionscamp am Haupttor kommen. Sie waren in den USA wegen gewaltFREIEN Widerstands insgesmat 35 Jahre im Gefängnis. Ebenso kommen Aktive aus Holland, Belgien, und Frankreich.
Am Samstag dem 15 Juli ist der Haupt-Mobilisierungstag. Regionale Musikgruppen und Konstantin Wecker werden Musik machen.

Aktionspräsenz 2017
1. In den 20 Wochen werden viele Gruppen aus ganz Deutschland Aktionen in Büchel durchführen. Jede Gruppe plant und handelt selbstverantwortlich.
2. Eine kleine Gruppe hält sich dauerhaft in Büchel auf, empfängt und begleitet ankommende Gruppen und Einzelpersonen.
3. Aktionsformen: Mahnwachen, Kleinkunst, Gottesdienste, Geburtstagsfeiern, Musikveranstaltungen, Sitzblockaden, Go-Ins und vieles mehr. Wichtig: Bitte plant für Eure Aktion mindestens zwei Tage ein!
4. Öffentlichkeitsarbeit: Denkt bereits bei der Planung an die Pressearbeit und an die sozialen Medien! Berichtet auch zu Hause ausführlich über eure Aktion!
5. Selbstverpflichtungserklärungen und Solidaritätserklärungen werden gesammelt und zeitnah auf die Website gestellt.
6. An der Straße zum Haupttor ist die „Friedenswiese“. Dort stehen und hängen bereits viele Friedenssymbole.
7. Geplant ist ein großes Friedenskonzert vor dem Haupttor.
8. Bei Bedarf wird ein Aktionscamp angeboten.

Infrastruktur
In der Nähe des Atomwaffenstützpunktes Büchel gibt es verschiedene Unterkünfte, je nach individuellen Bedürfnissen. Die Liste der Unterkünfte kann bei uns angefordert werden. In den warmen Monaten ist es möglich, ein Zelt in der Nähe des Atomwaffenstützpunktes aufzustellen.
Aktionsrahmen
Wir wollen bei unseren Aktionen keine Gewalt gegen Personen anwenden und niemanden bedrohen. Auch und gerade dann nicht, wenn gegenüber uns Gewalt angewendet wird. Wir wollen niemanden festhalten, wegschieben oder gar verletzen. Wir wollen niemanden demütigen oder beleidigen.
Wir wollen PolizistInnen, SoldatInnen und GegnerInnen unserer Aktionen als Menschen achten - auch dann, wenn ihr Handeln in ihrer gesellschaftlichen Rolle kritisch gesehen werden muss. Dies soll auch für den Fall gelten, dass es zu juristischen Verfahren kommt. Den vollständigen Text des Aktionsrahmens finden Sie auf unserer Website.
Atomwaffen-Stützpunkt Büchel
Der Militärflughafen (Fliegerhorst) Büchel liegt in der Eifel in Rheinland-Pfalz, wenige Kilometer von Cochem an der Mosel. Dort üben im Rahmen der „Nuklearen Teilhabe“ deutsche Soldaten mit Bundeswehr-Tornados, die Atombomben ins Zielgebiet zu transportieren und abzuwerfen. Die US-Regierung plant, die Atombomben ab 2020 durch neue, zielgenauere Atombomben zu ersetzen. Außerdem ist die Sprengkraft dieser Bomben ist vor dem Abwurf variabel einstellbar. Das ist Aufrüstung.
Rolle im Syrien-Krieg
Von Büchel aus wird derzeit Krieg geführt. Denn neben den Tornados vom Fliegerhorst Jagel (Schleswig-Holstein) sind auch Tornados aus Büchel auf dem Luftwaffenstützpunkt Incirlik (Türkei) stationiert, um von dort Einsätze im Syrienkrieg zu fliegen.
Rechtslage
Deutschland hat sich im Atomwaffensperrvertrag von 1970 verpflichtet, Atomwaffen und auch die Verfügungsgewalt darüber von niemandem anzunehmen - weder unmittelbar noch mittelbar. Der Internationale Gerichtshof hat Atomwaffen am 8. Juli 1996 für völkerrechtswidrig erklärt. Alle Fraktionen des Bundestages haben am 26. März 2010 für die baldige Abrüstung der Atomwaffen gestimmt.
Mit der „Nuklearen Teilhabe“ werden diese Verpflichtungen gebrochen.
An Heiligabend 2016 stimmte die Generalversammlung der UN mit großer Mehrheit (113 Staaten) für neue Verhandlungen zum Atomwaffenverbot. Deutschland stimmte mit Nein. Verhandelt wird von 27. bis 31. März und von 15. Juni bis 7. Juli 2017.

Spendenkonto
Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges
(IPPNW), Bank für Sozialwirtschaft, IBAN DE 39 1002 0500 0002 2222 10,
BIC BFSWDE33BER, Stichwort: „Büchel atomwaffenfrei“
Kontakt
Die Kampagne „Büchel ist überall - atomwaffenfrei jetzt“ wird vom Trägerkreis „Atomwaffen abschaffen - bei uns anfangen“ getragen. Kontakt Telefon 0711-51885601,
blach(at)fg-vk.de
Informationen zu den Selbstverpflichtungen: Pressehütte Mutlangen, Tel. 07171-75661,
redaktion@pressehuette.de
Websites
www.buechel-atombombenfrei.de
www.atomwaffenfrei.de
www.atomwaffena-z.info