Diskriminierung melden
Suchen:

Wien: NS-Okkupation und Bürger*innenkrieg in Griechenland

15.03.2017

Im April 1941 wird Griechenland vom Großdeutschen Reich angegriffen und besetzt. Die Besatzungspolitik zielt auf die ökonomische Ausbeutung Griechenlands, der wachsende Widerstand wird mit brutalen Repressalien beantwortet, die jüdische Bevölkerung deportiert und weitgehend vernichtet.

Nach dem Abzug der Wehrmacht im Herbst 1944 verschärfen sich die politischen Konflikte zwischen der antifaschistischen Widerstandsbewegung und einer Koalition aus Bürgerlichen und ehemaligen Kollaborateurinnen. Diese kulminieren schließlich in einem blutigen Bürgerkrieg von 1946 bis 1949, den die Rechte – mit Unterstützung Großbritanniens und den USA – gewinnt.

Neben einem Überblick über die Geschehnisse gehen wir auch auf den Umgang mit dieser Vergangenheit in den Folgejahrzehnten – in Griechenland sowie in Österreich – ein.
Mit Leonie Joppich, Philipp Jung, Sissi Luif, Barbara Steiner

Veranstaltungsbeginn, 19:30
Location: W23, Wipplingerstraße 23, 1010 Wien


Weitere Artikel, nach dem Datum ihres Erscheinens geordnet, zum Thema Termine:
23.05.2018: Berlin: Städte als Spekulationsobjekte
24.05.2018: Weimar: Eine kurze Geschichte des Mai ´68
25.05.2018: Osnabrück: Familiengesundheit im Lebensverlauf

Alle Artikel zum Thema Termine