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Gesundheitsatlas Italien

Bologna 2011, Foto: H.S:

27.02.2017

Italien-Mitte: Ein Gesundheitsparadies für die Männer und
für die Frauen? Die „Gutmenschen“- Bewegung in Deutschland hat seit der Kölner Migranten-Party an Silvester 2015 und dann nochmals vor und nach der Wahl des neuen amerikanischen Präsidenten im November 2016 das Thema „Sexismus““ zwar widersprüchlich, dafür aber lautstark vorangebracht.

Immer wieder verwundert, wie hartnäckig etwa die Fraktion der Staatsfeministinnen die Tatsache übergeht, dass in den europäischen Kernländern die Lebenserwartung der Männerbevölkerung nicht nur deutlich unter derjenigen der Frauenbevölkerung, sondern auch unter der Lebenserwartung der Männerbevölkerung in den europäischen Südländern liegt. Offenbar bezahlt Kerneuropa seine wirtschaftliche Stärke mit Männerlebenserwartung.

Ein weltweiter Vergleich zeigt deutliche, dass der Grad der Ökonomisierung und Individualisierung, insbesondere die Rate der Ehescheidungen in Zusammenhang mit niedriger Männerlebenserwartung stehen. Bei den Frauen ist die Lebenserwartung dort kürzer, wo die Familien größer und die öffentlichen Dienste dürftiger sind.

Italien ist für die Untersuchung solcher Unterschiede besonders ergiebig, weil es Dank seiner Geographie in einem Land so erhebliche Regionalunterschiede aufweist, wie sie sonst nur zwischen verschiedenen Ländern bestehen. Eines fällt
auf: Die Lebenserwartung und die Gesundheitsverhältnisse in Italien-Mitte sind dort für die Männer und für die Frauen besonders günstig: Paradiso ?

Erfahren Sie dazu mehr in der PDF:

Dirk Richter, Markus Steinmetz
Atlas: Gesundheitliche Lage der Männer und der Frauen in Italien
Hrsg.: Accademia ed Istituto per la Ricerca Sociale
Verona 2013

Gesundheitliche Lage der Männer und der Frauen in Italien
Quelle: Accademia ed Istituto per la Ricerca Sociale