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Wirtschafts-, Sozial- und Gesundheits- Atlas für NRW (2013)

Köln, 2010 Foto: H.S.

01.03.2016 - von Akademie und Institut für Sozialforschung Verona

Die Gesinnungsdebatte der zurückliegenden Monate über das Thema „Zuflüchter“ hat wie ein Hagelschlag jede kritisch-reflektierte Diskussion über EU, Euro, Sezession aus dem Euro-Gefängnis einerseits und Staaten-Zerstörung durch USA, NATO und EU andererseits niedergewalzt. Das ist dem GroKo-System sicherlich
recht gelegen gekommen. Und mehrheitlich wohl ungewollt, teilweise aber auch ausdrücklich gewollt sind damit dogmatische „Willkommensprediger“ zu Helfern der Merkel-Gabriel-Politik geworden. Insgesamt hat es wenig Sinn, mit dem „linken“,
aber genau so mit dem „rechten“ Glaubenslager über die Themen „Asyl, Flucht,Zuwanderung“ zu diskutieren. Sinn macht es dagegen, genau hinzusehen und die schon vor der vom politisch-ökonomischen System provozierten und lancierten Millionenzuwanderung entstandenen Verflechtungen der Regionen Deutschlands in den Weltmarkt und in die Globalmigration eingehender zu betrachten.

Ein vorzügliches Beispiel dafür, wie sich bundesdeutsche Regionen mit anderen Großräumen Europas oder der Welt verflochten haben, ist der NRW-Süden. Vereinfacht gesagt: Dort wird Exportproduktion vor allem auch für den Süden Europas mit Importarbeitskräften aus dem Süden der EU deutlicher kombiniert als in anderen Regionen:

Ein schönes Profitmodell, bei dem die aus dem EU-Süden stammenden Einwohner und Beschäftigten die im NRW-Süden besonders klammen Kommunen gleich noch mit ihren Steuern stützen. Auf derartige Wirkungen spekulieren die Befürworter grenzenloser Zuwanderung im Lager von Politik und Wirtschaft wohl auch – und vor allem natürlich auf eine Zerstörung des Mindestlohn.

[bErfahren Sie mehr in der PDF:
WIRTSCHAFTS- SOZIAL- UND GESUNDHEITSATLAS-NRW von Markus Steinmetz
Akademie und Institut für Sozialforschung (Hrsg.) Verona, 2013.
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Quelle: Akademie und Institut für Sozialforschung Verona