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2. Weltaltenplan in Madrid verabschiedet

Vereinte Nationen - 05.04.2002 - von Hanne Schweitzer

In Madrid wurde auf der Weltversammlung zu Fragen des Alterns 2002 der zweite UN-Weltaltenplan verabschiedet.

Damit es nicht dabei bleibt, sondern diese Beschlüsse auch weltweit umgesetzt werden, hat die UNECE (= Vereinte Nationen, Wirtschaftskommission für Europa, dazu gehören verblüffenderweise die europäischen Staaten, plus Nordamerika, plus West- und Zentralasien), die UNECE hat also einen Textentwurf vorgelegt. Dieser wurde am 13.9.2002 auf einer Ministerkonferenz in Berlin von allen 50 vertretenen Ländern als Implementierungsstrategie verabschiedet.

Der Handlungskatalog stellt in etwa so etwas dar, wie die Mindestvoraussetzung für die Inhalte der nationalen Alternspläne.
Er enthält 10 Verpflichtungen und sieht in den einzelnen Staaten eine Beteiligungsmöglichkeit für NGOs vor.

Im Koalitionsvertrag der 2. Regierung Schröder vom Oktober 2002 wurde die Erarbeitung eines nationalen Aktionsplans verabredet. Mit der Erarbeitung des nationalen Aktionsplans wurde in der Bundesrepublik Deutschland die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) beauftragt. Sie hat dafür eine eigene, von der Bundesregierung finanzierte Stelle einrichten können. Plus noch dazu eine Arbeitsgruppe. Deren Zusammensetzung wurde von der BAGSO bestimmt.

Link: http://www.altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=2597
Quelle: Dr. Stefan Pohlmann