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Seniorentanz in Trebur gefährdet: Sparmaßnahmen

Köln, 2013 Foto: H.S.

07.07.2014 - von S.K.

Im November 1990 hat die Gemeinde von Trebur zur Gesundheitsvorsorge und Geselligkeit für die SeniorInnen den Seniorentanz eingeführt. Bis zum Frühjahr 2014 wurden von der Gemeinde übernommen:
- Gage Seniorentanzleiter,
- Gema Gebühren und keine Miete im Gemeinde eigenen Raum.

Alle 14 Tage findet der Seniorentanz statt. Teilnehmer sind überwiegend alleinstehende Rentnerinnen, überwiegend 70 Jahre und älter. Auf Grund von Sparmaßnahmen sollen die Tänzerinnen nun alle Kosten selbst tragen.

Dies bedeutet, dass der Seniorentanz in Trebur zum Sterben verurteilt ist.

Die entscheidende Sitzung des zuständigen Organs der Gemeinde hat am Mi.2.Juli 2014 stattgefunden! unsere Tanzleiterin und ich nahmen an der Sitzung teil. Wir erhielten auch die Sitzungsunterlagen.

Als Vereine im Sinne dieser Gebühren- und Benutzungsordnung zählt ohne Rücksicht auf die Rechtsform jede Vereinigung zu der sich eine Mehrheit natürlicher und juristischer Personen für längere Zeit zu einem gemeinsamen Zweck freiwillig zusammengeschlossen und einer organisierten Willensbildung unterworfen hat.

Fakt: Die Gemeindevertretung hat damals durch einen Beschluss den Seniorentanz eingeführt. Sie kann nur durch einen Beschluss den Seniorentanz aufheben!

Aber: Es sind überwiegend alleinstehende Frauen. Mit der Seniorentanzleiterin bin ich so verblieben, dass der Sprecherkreis der Seniorentanzgruppe ein Schreiben entwirft und dies dem Bürgermeister und allen Damen und Herren der Gemeindevertretung zuleitet.

Siegfried Kugies
Ehrenvorsitzender der Gemeindevertretung Trebur
Honorary Community Parliament President of Trebur
siegfried.kugies(at)t-online.de

Quelle: Mail an die Redaktion

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