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US-Astronaut John Glenn mit 95 gestorben

Australien - 09.12.2016 - von H.S.

John Glenn, der Raumfahrer, der sich mit 77 Jahren zum zweiten Mal in den Weltraum schießen liess, ist im stolzen Alter von 95 Jahren gestorben. Ein guter Anlass, um daran zu erinnern, dass bei Astronauten das Lebensalter von geringer Bedeutung zu sein scheint. Anders als Arbeitnehmer "Normal", finden sie auch "im hohen Alter noch angeheuert und eingestellt.

John Glenn war 40, als er im Februar 1962 von der Raumfahrtbehörde der USA, Nasa, ins All geschossen wurde. Der US-Astronaut Vance Brand startete 1990 mit 58 Jahren ins All. Der Russe Waleri Poljakow war 53 Jahre, als er sich zwischen 1994/1995 ein Jahr und zwei Monate lang an Bord der russsischen Raumstation "Mir" im Weltraum aufhielt.

Der Astronaut Story Musgrave, der 1996 an Bord der US-Raumfähre Columbia im All war, hatte ebenfalls ein Alter erreicht, in dem er hierzulande allenfalls einen freundlichen Absagebrief auf eine Stellenbewerbung erhalten würde: er zählte 61 Jahre.

Im Rahmen der Space-Shuttle-Mission STS-951998 war John Glenn mit der Raumfähre Discovery 1998 erneut im Weltraum, er umkreiste die Erde 134 mal, er war 77 Jahre alt. Der Astronaut Hans Schlegel absolvierte seinen Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation ISS mit 56 Jahren. Das war 2008.

Zwei Männer über 50, der Amerikaner, Scott Kelly, 51, und der Russe Michail Kornijenko, 55, sollen vom Frühjahr 2015 an ein Jahr lang auf der Internationalen Raumstation verbringen. Beide sind erfahrene Raumfahrer, also schon lange im Job und immer noch dabei. Die "Mission" ihres Aufenthalts ist es, die Arbeitsfähigkeit der Besatzung zu testen und Risiken zu finden, die bei Flügen zu Asteroiden bzw. letztlich zum Mars auftauchen könnten.

Link: Übungsleiter bis 55 vom Roten Kreuz gesucht…
Quelle: Büro gegen Altersdiskriminierung