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Gebührenfinanziertes Trallala: Fernsehen

01.08.2011 - von H. Jeromin

Wenn ich fernsehe, stehe ich seit Monaten und Jahren anschließend wütend auf mit der Erkenntnis: wieder nichts gewesen! Keine Sendung lohnt das Verweilen. Nur Müll, Schnee von gestern oder auch frisch produzierter. Man wird beinahe irre ob dieser eigenen Meinung. Kann das denn wahr sein?

Ein öffentlich verantwortetes Medium, von der Allgemeinheit hoch bezahlt und auch mit Tradition. Ein erstes, ein zweites und die dritten Programme. Und überall die gleiche Misere! Es lohnt sich nicht, man wird nur dumm dabei. Seichte Krimis in Endlosschleife, etwas Schlagertrallala, drittklassiger Fußball oder teurer Betrugsradsport, Seifenopern. Ewig die gleichen Moderatoren. Hier passiert nichts mehr!

Warum? Wer verantwortet diesen Niedergang? Warum müssen wir alle das bezahlen- es hat einfach keinen Wert, keinen kulturellen, keinen bildnerischen, keinen unterhaltenden. Und es wird immer noch schlechter. Hier muß etwas geschehen!

Wir sollten uns verständigen, eine Plattform organisieren und dreinschlagen. Und die Gelegenheit scheint günstig. Dem MDR geht es an den Kragen, wenn auch nicht aus Gründen der Qualität. Aber dann wird es gleich ein Abwasch! Irgendeine Mafia scheint sich die Strukturen unter den Nagel gerissen zu haben, jede Kontrolle durch den Verbraucher haben sie ausgeschaltet. Und das geht schon lange so, zu lange!

Sie verdienen sehr gut daran, besitzen Villen, Schlösser, leben in Saus und Braus. Damit es nicht so sichtbar wird, leben sie meist im Ausland oder auf Ferieninseln- und scheffeln.-

Auf der Welt entsteht durchaus viel Kunst und Kultur und Bildung. Aber die findet hierzulande im Fernsehen nicht statt! Selbst die früher so guten Feiertagsprogramme gibt es nicht mehr. Ich habe schon hohe Feiertage mit ganz tristen Filmen verbracht!

Und ich glaube keiner Begründung für diese Misere mehr! Zu offensichtlich steckt System dahinter, irgendeine Ideenschmiede heckt das aus.

Was tun? Am besten: Nicht mehr einschalten! Und eine Internetplattform gegen den Stumpfsinn im Fernsehen gegründet! Und hier sich verständigt. Dass das geht, zeigen uns gerade andere Regionen der Welt. Revolutionen werden heutzutage so geboren! Also revolutionieren wir dieses verluderte Medium!
Wer macht mit - fragt Hartmut Jeromin im August 2011

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Literaturhinweis:
Der Profizuschauer - Das Fernsehen gehört uns. Chronik eines unvollendeten Aufstands, erzählt von Hansgünther Klück ISBN 3-920659-00-7, 1990 Augustus Hofmann Verlag

Quelle: Mail an die Redaktion