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Missstand in Berliner Pflegeheim

23.10.2011 - von A.B.

Pflegemißstand in Evangelischem Seniorenheim xstraße informieren. Nachstehend mein heutiges Schreiben an das ev. Seniorenheim in 121xx Berlin zur Kenntnis.

meine Mutter wurde am 09.10.2011 abends stationär im Krankenhaus aufgenommen.

Bereits zwei Tage vorher wurde ärztlicherseits eine fieberhafte Erkältung bei ihr festgestellt. Als ich am 09.10.2011 mittags gegen 12.00 Uhr wie jeden Sonntag meine Mutter besuchte, zusammen mit meinem Bruder und dessen Freundin, fanden wir unsere Mutter fast nackend und ohne irgendeine Zudecke im Bett liegend vor. Sie war nur mit einer Windel und einem bis zu den Schultern hochgezogenen Nachthemd bekleidet und bei offener Zimmertür. Ihr Essen stand ebenfalls offen auf ihrem Nachttisch.

Auf meine Empörung über das was ich vorfand entschuldigte sich die diensthabende Schwester H. für dieses “Versehen“ – sie sei noch nicht dazu gekommen, nach der Windel unserer Mutter zu sehen.

Zuvor auf dem Wege zum Zimmer unserer Mutter teilte sie uns locker und gut gelaunt mit, dass es Mutti heute schon besser ginge und auch das Fieber sei nicht mehr bedenklich. Noch am gleichen Abend wurde von Schwester L. der ärztliche Bereitschaftsdienst gerufen, weil sich der Zustand unserer Mutter zum Abend hin verschlechtert hatte. Eventuell könnte sich der Zustand unserer Mutter durch die schlampige Pflege vormittags verschlechtert haben.

Der Zwischenfall wurde offensichtlich auch nicht dokumentiert, denn Schwester L. war überrascht, als ich ihr abends von diesem Zwischenfall berichtete. Seitdem liegt unsere Mutter im Wxxx-Krankenhaus und ihr Allgemeinzustand ist bedenklich.

Natürlich kann niemand sagen, ob die schlampige Pflege mittags hierfür ursächlich war. Sie hat den jetzigen Zustand aber sicher begünstigt.

Wir behalten uns weitere Schritte vor. Eine Durchschrift dieses Schreibens geht an das Amt für Altersdiskriminierung.

Mit freundlichem Gruß

Link: Petition: Bedarfsgerechte Versorgung mit Hospizplätzen…
Quelle: Mail an die Redaktion