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Masterstudiengang Alternde Gesellschaften

04.07.2011

Nach erfolgreichem Start beginnt zum Wintersemester 2011/2012, an der Technischen Universität Dortmund,Fakultät für Erziehungswissenschaft und Soziologie, der zweite Durchlauf des Masterstudienganges „Alternde Gesellschaften“.Der Studiengang richtet sich an Absolventen + Absolventinnen sozial- und verhaltenswissenschaftlicher Bachelor- und Diplomstudiengänge, die eine Erweiterung und Vertiefung ihrer Kenntnisse im Hinblick auf soziale und ökonomische Aspekte alternder Gesellschaften anstreben und diese mit einer Qualifizierung für (Leitungs-)Tätigkeiten in Forschung und Praxis verbinden möchten.

Der Masterstudiengang versteht das kollektive Altern unserer Gesellschaft als eine der wichtigsten individuellen, institutionellen und gesamtgesellschaftlichen Gestaltungsaufgaben unserer Zeit.

Seine Zielsetzung besteht in der Vermittlung wissenschaftlich fundierter Kenntnisse und berufspraktischer Qualifikationen, die der
eigenverantwortlichen Wahrnehmung und Bearbeitung spezifischer Herausforderungen alternder Gesellschaften innerhalb ausgewählter Tätigkeitsbereiche dienen.

Um dies zu gewährleisten, vermittelt der Masterstudiengang relevantes Fachwissen über Alter und Altern aus der Perspektive verschiedener Disziplinen und verbindet dieses in interdisziplinärer Weise innerhalb drei spezifischer Themenschwerpunkte:

• Technik, Wirtschaft und Arbeit,
• Bildung, bürgerschaftliches Engagement und Partizipation,
• Gesundheitliche und pfl egerische Versorgung im Wohlfahrtsmix.

Neben dem auf regionalen, nationalen und internationalen Forschungserkenntnissen basierenden Wissen, vermittelt der Masterstudiengang methodische Kompetenzen, die zu einer Tätigkeit in der Sozial- bzw. Alternsforschung befähigen.

Studienprogramm
Das Studienprogramm ist in themenspezifische Module gegliedert.
Das Curriculum umfasst einen Pflichtbereich mit insgesamt
7 Basismodulen sowie einen Wahlbereich mit insgesamt 2 Modulen, die um einen Optionalbereich mit weiteren 2 Modulen ergänzt werden. Während Module des Pflichtbereichs neben quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden wichtige disziplinspezifische Zugänge zu den Handlungsfeldern alternder Gesellschaften vermitteln,findet im Wahlbereich die Integration des aus verschiedenen
Disziplinen stammenden Wissens und dessen Übertragung auf neuartige Problemlagen innerhalb künftiger Berufsfelder statt.

Zu den beteiligten Disziplinen zählen: Soziologie, Psychologie, Demographie, Erziehungswissenschaft (Sozial)Politik, Ökonomie und Rehabilitationswissenschaft.

Übersicht über die Bestandteile des Masterstudiengangs
Alternde Gesellschaften:

I) Pflichtbereich: bestehend aus 7 Basismodulen:
B1: Alternde Gesellschaften – Demographischer Wandel und
Wandel der Berufsfelder
B2: Alternde Gesellschaften – Soziologische Zugänge
B3: Alternde Gesellschaften – Verhaltenswissenschaftliche
Zugänge
B4: Alternde Gesellschaften – sozialpolitische und ökonomische Zugänge
B5: Methoden der quantitativen Sozial- und Alternsforschung
B6: Methoden der qualitativen Sozial- und Alternsforschung
B7: Masterkolloquium und Masterarbeit
II) Wahlbereich: Wahl eines von drei Studienschwerpunkten:

• Studienschwerpunkt 1: Wirtschaft, Technik und Arbeit in
alternden Gesellschaften
• Studienschwerpunkt 2: Bildung, bürgerschaftliches
Engagement und Partizipation in alternden Gesellschaften
• Studienschwerpunkt 3: Gesundheitliche, pflegerische
Versorgung und Wohlfahrtsmix in alternden Gesellschaften
III) Optionalbereich: Wahl von 2 weiteren Modulen aus dem Wahlbereich, die den eigenen Studienschwerpunkt ergänzen.
Der Masterstudiengang kann in Vollzeit- (mit einer Regelstudiendauer von 4 Semestern) und in Teilzeitform (mit einer Regelstudiendauer von 7 Semestern) studiert werden.

Das Studium ist auf der Basis eines Leistungspunktesystems aufgebaut, das mit dem European Credit Transfer System (ECTS) kompatibel ist. Durch die Teilnahme an Modulen, die Ablegung der dazugehörigen Prüfungen sowie die Anfertigung der Masterarbeit können insgesamt 120 Leistungspunkte
erworben werden.

Berufliche Perspektiven
Der Masterstudiengang Alternde Gesellschaften eröffnet seinen Absolventinnen und Absolventen eine Vielzahl beruflicher Perspektiven, insbesondere in jenen Feldern, in denen Herausforderungen alternder Gesellschaften zur Entstehung spezifischer Gestaltungsbedarfe führen. Hierzu zählen z.B.:

• Tätigkeiten in wissenschaftlicher (Alterns-)Forschung und
Lehre,
• Konzeptionelle, planerische, leitende und evaluative Tätigkeiten in Fachabteilungen von Organisationen, Verbänden und Vereinen, die mit Fragen des Alter(n)s beschäftigt sind,
• Referententätigkeiten in Abteilungen der Altenpolitik und
Altenplanung auf EU-, Bundes-, Landes- und kommunaler
Ebene,
• Tätigkeiten in Einrichtungen der praktischen Altenpolitik und Altenarbeit sowie der ambulanten und stationären Altenhilfe,
• Tätigkeiten in Unternehmen und Verwaltungen im Bereich der
Personalpolitik und des betrieblichen Age-Managements,
• Tätigkeiten in Unternehmen der Seniorenwirtschaft,
• Tätigkeiten in der beruflichen sowie nachberuflichen Fort- und Weiterbildung.

Zulassungsvoraussetzungen
• Ein mindestens 6-semestriger Bachelor-, Magister- oder
Diplom-Studiengang einer sozialwissenschaftlichen oder verhaltenswissenschaftlichen Fachrichtung, der mindestens mit der Gesamtnote „gut“ abgeschlossen wurde. Als sozial- oder verhaltenswissenschaftliche Studiengänge gelten z.B. Arbeitswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Gerontologie, Gesundheitswissenschaft, Marketing, Ökonomie, Pflegewissenschaft, Politikwissenschaft, Psychologie, Rehabilitationswissenschaft, Sozialwissenschaft, Soziale Arbeit, Soziologie, Sportwissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftswissenschaft.

• Hinreichende Kenntnisse in Methoden der sozialwissenschaftlichen empirischen Forschung (Module in empirischen Forschungsmethoden und Statistik im Umfang von mindestens 10 Leistungspunkten.
Erfüllen Bewerberinnen und Bewerber eines der Kriterien nicht, kann der Prüfungsausschuss über Ausnahmen entscheiden.

Einschreibung
• Studienbeginn ist jährlich zum Wintersemester möglich.
• Einschreibezeitraum für das Wintersemester 2011/2012:
beginnt am 06. Juni 2011.
• Weitere Informationen zur Einschreibung unter:
www.tu-dortmund.de/uni/studierende/einschreibung/index.html
Lehrende

Der Masterstudiengang Alternde Gesellschaften vereint führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Alterns- und Sozialforschung, wobei einzelne Lehrende innerhalb des Teams unterschiedliche Kompetenzen der beteiligten Disziplinen repräsentieren.

Technische Universität Dortmund
Fakultät für Erziehungswissenschaft und Soziologie
• Prof. Dr. Gerhard Naegele
• Prof. Dr. Monika Reichert
• Prof. Dr. Ronald Hitzler
• Prof. Dr. Michael Meuser
• Prof. Dr. Nicole Burzan
• Prof. Dr. Uwe Wilkesmann
• Dr. Eva Gösken
Fakultät für Rehabilitationswissenschaft
• Prof. Dr. Christian Bühler

Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Sozialwissenschaft
• Prof. Dr. Rolf G. Heinze
• Prof. Dr. Anja Hartmann
• Dr. Katrin Schneiders

Medizinische Fakultät
• Prof. Dr. Ludger Pientka

Kooperierende Institute und Lehrbeauftragte
Institut für Gerontologie (FFG)
• Dr. Elke Olbermann
• Dr. Carolin Eitner

Sozialforschungsstelle Dortmund
• Dr. Heike Jacobsen
• Arno Georg

Institut für Arbeit und Technik
• Dr. PD Josef Hilbert
Lehrbeauftragte
• Prof. Dr. Christoph Strünck
(Universität Siegen)
• Dr. Dietmar Köster
(Forschungsinstitut Geragogik)

Kontakt und weitere Informationen
Studienfachberatung:
Lehrstuhl für Soziale Gerontologie
Dipl.-Päd. Christin Olschewsky
TU Dortmund, Fakultät 12 – Erziehungswissenschaft und Soziologie
Emil-Figge-Str. 50
44227 Dortmund
Tel.: (0231) 755 6360 oder (0231) 755 2826

Informationen zum Masterstudiengang:
www.alternde-gesellschaften.gerontologie-dortmund.de
E-Mail: master@gerontologie-dortmund.de
Fakultät 12 – Erziehungswissenschaft und Soziologie:
Link
Allgemeine Studieninformation und -beratung:
Zentrum für Information und Beratung (ZIB)
Emil-Figge-Str. 72 (Campus Nord)
44221 Dortmund
Tel.: (0231) 755 2345

Weitere Informationen:
index.html alt=www.tu-dortmund.de/uni/studierende/kontakt/zib/
index.html>Link

Link: Mit 30: Leben + Chancen vorbei, so fühle ich mich…
Quelle: Mail an die Redaktion