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Bevölkerungsvorausberechung bis 2060

30.12.2010 - von Gerostat

Die Daten der 12. Koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung sind nun auch getrennt für das frühere Bundesgebiet und für die Neuen Länder verfügbar. Sie basieren auf der Variante mit der Annahme der stärkeren Entwicklung der Lebenserwartung.

Die Bevölkerung im Osten altert schneller und geht besonders schnell zurück. Leben heute noch 16 Prozent der Bevölkerung Deutschlands in den Neuen Ländern, so könnten es im Jahr 2060 nur noch 13 Prozent sein. Während die Bevölkerungszahl im Westen in dieser Zeit um 15 Prozent abnehmen soll, könnten es im Osten 34 Prozent sein.

Bevölkerungsrückgang und –alterung wirken sich besonders negativ auf den Bestand des Erwerbspersonenpotenzials aus. Die Zahl der Bevölkerung im Erwerbsalter (20 bis unter 65 Jahre) würde im Osten in den nächsten 20 Jahren um 30 Prozent und bis zum Jahr 2060 um die Hälfte zurückgehen. Im Früheren Bundesgebiet würde es einen vergleichsweise mäßigen Rückgang um 12 Prozent bis zum Jahr 2030 und um 27 Prozent bis 2060 geben (immer bezogen auf das Jahr 2009).

Dementsprechend unterscheidet sich auch der Altenquotient (Personen ab dem 65. Lebensjahr bezogen auf 100 Personen im Alter von 20 - unter 65 Jahre): bis zum Jahr 2030 könnte er im Westen von heutigen 33 auf 52 ansteigen, im Osten von 38 auf 71, bis zum Jahr 2060 auf 73 im Westen bzw. auf 83 im Osten.
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All das verliert jeden Aussagewert, sollten Ereignisse eintreten wie z.B.: Erdbeben, Vulkanausbrüche, Epedemien, Kriege, Hungersnöte, Nuklearkatastrophen etc.

Link: http://www.gerostat.de
Quelle: PM Gerostat news 02/2010

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