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Krieg in Afghanistan

23.04.2010

Georg Schramm über die Situation in Afghanistan

Beitrag von Georg Schramm in "Neues aus der Anstalt" vom 13.04.2010 bei youtube. Zitat: “Ein sterbenswerter Sinn für das, was wir in Afghanistan tun, ist nicht mehr erkennbar”.Link

Demokratie "nicht prioritär"
„Angesichts zunehmender Gefechtsverluste in Afghanistan soll Berlin die Verschmelzung von "Entwicklungshilfe" und Aufstandsbekämpfung rasch vorantreiben. Dies empfiehlt eine aktuelle Studie des Sonderforschungsbereichs 700 der Feien Universität Berlin, die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in
Auftrag gegeben wurde. Die Untersuchung schließt an tradierte Modelle der Anti-Guerilla-Kriegführung an, wie sie unter anderem von Frankreich während seines Kampfes gegen die algerische Unabhängigkeitsbewegung entwickelt wurden. Danach sind ausländische Interventionstruppen zur
Sicherung ihrer Herrschaft auf die enge Kooperation mit lokalen Eliten und Warlords angewiesen - selbst wenn diese wie in Afghanistan von der einheimischen Bevölkerung als Bedrohung wahrgenommen werden. Das von der westlichen Propaganda zur Legitimation des Afghanistan-Krieges immer
wieder angeführte Argument, man strebe eine Demokratisierung der afghanischen Gesellschaft an, wird ausdrücklich suspendiert….“
Redaktioneller Bericht von german-foreign-policy vom 21. 04. 2010 Link

Quelle: Labournet, 22.4.2010