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Wettbewerb: Kreativität in den neuen Medien

07.08.2009

Der Otto-Mühlschlegel-Preis 2009/2010 hat das Motto: "Kreativität in neuen Medien". Es können sich darum bewerben Einzelpersonen ab dem 60. Lebensjahr sowie Gruppen. Bei den Gruppen muss die kreative
Leistung mindestens einer Person ab dem 60. Lebensjahr erkennbar sein.

Ausgezeichnet werden mit dem Otto-Mühlschlegel-Preis kreative Leistungen im Umgang mit neuen Medien und/oder die Gestaltung neuer Medien. Darunter werden verstanden: digitale Bild-, Ton- und Textbearbeitungen, Internet, Webradio, interaktive Medien und Multimedia.

Die Otto und Edith Mühlschlegel Stiftung ist eine unselbständige Stiftung in der Robert Bosch Stiftung. Die Mittel werden eingesetzt, um Themen rund um das Alter aufzugreifen und eine positive Gestaltung dieses Lebensabschnitts zu ermöglichen.

Die Wettbewerbsbeiträge sollen zu mehr Autonomie und Lebensqualität im Alter beitragen, die soziale Teilhabe älterer Menschen stärken und - wenn möglich - zugleich den generationsübergreifenden Dialog fördern. Gesucht werden herausragende Beiträge, die erst im Alter (= ab 60 Jahre!!!) entstanden sind, die in der Qualität nachweisbar über die Leistungen des Bewerbers oder der Bewerber in jüngeren Jahren hinausgehen. Bei der Auswahl der Beiträge berücksichtigt die Jury folgende Kriterien: Originalität und Innovationsgehalt der eingereichten Arbeit, ihre nachweisbare Wirkung in der Öffentlichkeit, den Nutzen bzw. die Bedeutung der Arbeit für das
gesellschaftliche Leben. Die eingereichten Beiträge sollten aktuell sein. Beiträge, die sich ausschließlich auf die Schulung der Mediennutzung und -gestaltung Älterer beziehen, werden nicht berücksichtigt.

Einzureichen sind: eine kurze Beschreibung, die die kreative Leistung des eingereichten Beitrags bezogen auf die Gestaltung bzw. den Umgang mit dem neuen Medium erläutert und die damit verbundene Zielsetzung darstellt, Datenträger, die die kreative Leistung zugänglich machen, Nachweise über die öffentliche Wirkung und gesellschaftliche Bedeutung der Arbeit, eine Erläuterung, in welchem gesellschaftlichen und
biographischen Kontext die Arbeit entstanden ist und wie die Arbeit mit Alter und Lebenserfahrung des oder der Bewerber in Zusammenhang steht, die verdeutlichen, dass die Lebenserfahrung die Kreativität gefördert hat, die Information, ob die Arbeit bzw. der Beitrag bereits prämiert oder bei anderen Wettbewerben eingereicht wurde. Kopien von relevanten Rezensionen, Kritiken oder anderen aussagefähigen Dokumenten, die die Einsendung
beschreiben, können beigefügt werden.
Die im Original als Loseblattsammlung eingereichten Unterlagen sollten nicht mehr als acht DIN-A4-Seiten (Arial,
Schriftgröße 12 pt, Format 1,5-zeilig) umfassen.
Bewerbungen per E-Mail oder nur auf Datenträger können nicht berücksichtigt werden. Für die eingesandten Unterlagen wird keine Haftung übernommen.
Mit der Bewerbung stimmen Sie der Veröffentlichung, Bekanntmachung und Evaluierung Ihres Beitrages
(inkl. der zugehörigen Materialien) zu. Einsendeschluss für den Otto-Mühlschlegel-Preis 2009/2010 ist der 15.10.2009 (Poststempel).
Es steht ein Preisgeld von bis zu 100.000 € zur Verfügung. Die Stiftung behält sich die Aufteilung vor, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Preisgeld soll im Sinne des Otto-Mühlschlegel-Preises "Zukunft Alter" und zur positiven Gestaltung des Lebensabschnitts Alter verwendet werden.

Otto und Edith Mühlschlegel Stiftung in der Robert Bosch Stitung Heidehofstr.31 70184 Stuttgart

Link

Link: http://www.altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=2726
Quelle: Bosch-Stiftung