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Mobbing in Altersteilzeit

05.08.2009 - von E.R.

Ich bin 61 Jahre alt und arbeite in Altersteilzeit. Die Ruhephase beginnt im März 2010. Das sind "nur" noch 7 Monate zu arbeiten. Ich bin aber inzwischen so gemobbt, dass mir diese Zeit, die ich noch arbeiten soll, fast unerträglich erscheint.
Man hat mir seit 1/2 Jahr meine Nachfolgerin ins Zimmer gesetzt, ihr meine Aufgaben übertragen und sie angewiesen, mir keine Informationen zukommen zu lassen.
Unsere Erste Bürgermeisterin, die meine Vorgesetzte ist, agiert mit meinen Projekten an mir vorbei. Sie weist mir Schreibarbeiten zu.
Ich bin seit 15 Jahren bei der Stadt S. angestellt und arbeite seit 7 Jahren als Citymanagerin (klingt toll!!) aber eben seit gut 1 Jahr nicht mehr in dieser Position.
Meine Ärzte haben mir dringend geraten, das halbe Jahr zu Hause zu bleiben. Meine Nerven liegen blank, ich habe allerhand gesundheitliche Probleme.
Nur habe ich gehört, dass wenn man in Altersteilzeit krank wird, man die Zeit, die man mehr als 6 Wochen krank ist, nacharbeiten muss. Dies wäre natürlich fatal. Kann denn das sein? Und an wen kann ich mich wenden, um kompetente Auskunft zu bekommen?
Ein Gespräch mit dem Personalrat hat m.E. keinen Sinn, da die Gespräche nicht vertraulich behandelt werden.

Es ist eine Schande, wie man Menschen, die gerne und mit viel Engagement gearbeitet haben, am Ende ihrer Arbeitszeit so rausmobbt, dass sie gesundheitlichen Schaden nehmen.

Link: http://www.altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=2740
Quelle: Mail an die Redaktion