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TV-Tipp: 'Arm und alt'

26.05.2009 - von pier53.

'Arm und alt': Preisgekrönte Sozialreportage im NDR Fernsehen
Sendetermin: Mittwoch, 27. Mai, 22.30 Uhr, NDR Fernsehen

"Der Film zählt zu den wünschenswerten, doch viel zu seltenen Sozialreportagen, die Unbehaglichkeit zumuten und auf Anhieb nachdenklich stimmen." So begründete die Stiftung Solidarität die Vergabe des Regine-Hildebrandt-Preises 2008 an die PIER 53-Produktion 'Arm und alt - Wenn die Rente nicht reicht' von Carsten Rau und Hauke Wendler.

Zum Inhalt: Schon heute leben 400.000 Rentner in Deutschland von Grundsicherung, von der Sozialhilfe für Senioren: 347 Euro im Monat plus Miete und Heizkosten. In 20 Jahren ist jeder Dritte Deutsche von Altersarmut bedroht, so schätzen Experten. „Das wird das Problem der Zukunft sein“, meint auch Irmtraut Pommer von der Arbeiterwohlfahrt in Bremen. „Es gibt doch heute schon viele, die voll arbeiten und trotzdem von ihrem Lohn nicht leben können. Die werden später auch kaum Rente bekommen.“

Seit 17 Jahren kümmert sich Irmtraut Pommer im Bremer Stadtteil Gröpelingen um Senioren wie die alte Frau mit den Mietschulden. Die Sozialarbeiterin hat viel Elend gesehen. Doch seit ein paar Jahren ist die Lage geradezu verzweifelt. „Früher gab es vom Sozialamt einmalige Beihilfen“, so Irmtraut Pommer. „Heute müssen die alten Leute sehen, wie sie allein zu Recht kommen.“

Zwei Wochen lang haben die Autoren Carsten Rau und Hauke Wendler für den NDR Menschen begleitet, die arm und alt sind. Rentner, die ein Leben lang gearbeitet haben. Heute reicht es gerade mal für einen Kaffee aus dem Automaten, aber nicht mehr für eine Brille oder dritte Zähne.

Link: http://www.altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=3035
Quelle: pier53.

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