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DAK Köln: Zeitschinden bei Reha-Kostenübernahme

05.08.2008 - von S. Sch.

Ich habe gerade einen Riesenkrach mit der DAK in Köln. Seit zwei Wochen verweigern sie die Kostenübernahme einer Reha für meinen Vater (68 Jahre alt), der vor vier Wochen einen Schlaganfall hatte. Seit einer Woche ist der Widerspruch raus und seitdem schindet die DAK Zeit. Ganz zu schweigen davon, was ich mir von den Angestellten dort anhören musste. Da hiess es, eine Reha dauere ja eh nur 15 Tage, ob ich meinen würde, dass das dann etwas bringt. Ein anderer Angestellter hat mir geraten, meinen Vater lieber ins Heim zu geben, das wäre einfacher. Zudem erzählt mir jeder Sachbearbeiter, das es bei einem Schlaganfall nicht relevant sei, wann eine Reha gemacht werden würde. So ein Blödsinn ... Ich bin stinksauer und befürchte, das ein Anwalt her muss ... Und meinem Vater geht es von Tag zu Tag schlechter ...
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Die Dak hat nach langem hin und her eine ambulante Reha (15 Tage) meines Vaters genehmigt. Zwei Wochen lang musste ich kämpfen, damit endlich etwas passierte. Angeblich müsse der Fall erneut geprüft werden. Danch musste dann der Fall wieder geprüft werden usw. Meiner Meinung nach ist das sehr unverschämt, denn schliesslich gibt es einen Anspruch auf Reha. Dadurch haben wir zwei Wochen verloren. Schlussendlich bin ich nur durchgekommen, weil ich einer Mitarbeiterin der DAK sagte, dass ich nun einen Anwalt für Sozialrecht einschalten würde, worauf hin ich 5 Minuten später einen Anruf erhielt, die Unterlagen seien da und die Reha wäre genehmigt.
Ein Schreiben an den Vorstand der Dak ist auf dem Weg.
Auch mit der Leiterin des Gesundheitsmanagements bei der DAK werde ich Kontakt aufnehmen und ihr den Fall schildern.

Link: http://www.altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=2620
Quelle: Mail an die Redaktion